Rettungsübung – 07.10.2014
Retten aus Höhen und Tiefen lautete das Schlagwort für die Dienstagübung am 7. Oktober. Im Freibad Andorf fanden wir dazu ideale Übungsbedienungen. Dazu mussten wir in
der Dunkelheit vorerst einmal die Unfallstelle entsprechend ausleuchten und die
benötigte Gerätschaft vor Ort bringen. Nachdem dies geschehen war, wurde die erste
verunglückte Person aus einem engen Schacht hochgezogen und gerettet. Die
zweite Annahme betraf einen Arbeiter, der in das derzeit leere Sprungbecken
gefallen war und dort bewusstlos liegen geblieben war. Mittels des neuen
Personenrettungssets, das im nächsten Jahr im neuen Hubsteigerfahrzeug seine Verwendung finden wird, konnte die verunglückte Person rasch und sicher geborgen werden. Ziel der Übung war das Kennenlernen und die richtige Handhabung des neuen Rettungssets, denn derartige Einsatzszenarien sind sicher nicht alltäglich.
Besonderer Besuch bei der Feuerwehr Andorf – 04.10.2014
Über einen besonderen Besuch durften wir uns am Samstag, den 4. Oktober freuen, kam doch eine Gruppe der Caritas Andorf (Betreutes Wohnen), unmittelbar aus unserer
Nachbarschaft, wieder einmal zur Feuerwehr Andorf. Sind diese Menschen zwar in
ihrem alltäglichen Leben etwas eingeschränkt, ist die Begeisterung für die Feuerwehr
nachwievor ungebrochen. Zuerst wurde ihnen das Feuerwehrhaus und die Ausrüstung
gezeigt, auch die Einsatzbekleidung durften sie anprobieren. Im Anschluss ging
es dann mit den Feuerwehrautos zum Übungsgelände. Dort durften unsere Gäste alle
Löschmittel einmal ausprobieren. Vom Wasser, über den Schaum, ja sogar das
echte Löschen eines Brandes mit dem Feuerlöscher wurde ihnen gezeigt und konnten
sie einmal alles ausprobieren. Ein Besuch der wieder einmal zeigte, wie
herzlich diese Leute sein können und oft schon mit Kleinigkeiten zu begeistern
sind, aber auf der anderen Seite auch besonderes Einfühlungsvermögen der
Kameraden erfordert.
Fünf neue Losten bei der Feuerwehr Andorf – 04.10.2014
Wie alle Jahre wieder fand auch heuer wieder die praktische Verkehrsreglerausbildung des
Bezirkskommandos Schärding in Andorf statt. Nachdem die Kameraden zuvor den theoretischen Teil der Ausbildung absolviert hatten, ging es am Samstag, den 4. Oktober an
den praktischen Teil. Hier wurden an der Kreuzung beim Einkaufszentrum unter
anderem die Regelung des Verkehrs mit Armzeichen gelehrt, Fahrzeuge angehalten
und auf die besonderen Gefahren im Lotsendienst hingewiesen. Die Ausbildung selbst
wurde von Beamten der Polizeiinspektion Andorf durchgeführt. Von der Feuerwehr
Andorf nahmen dabei Simone Achleitner, Kerstin Zauner, Lukas Badegruber, Thomas
Ortbauer und Markus Schönbauer teil.
Schwerer Arbeitsunfall im Gewerbegebiet Raab – 04.10.2014
Während des laufenden Zivilschutzalarmes gab es am heutigen Tag plötzlich Sirenenalarm und wurden wir gemeinsam mit den beiden Feuerwehren Raab und Steinbruck zu einem
Einsatz in das Gewerbegebiet von Raab gerufen. In der dortigen Biogasanlage war
ein Arbeiter beim Verdichten der Maissilage mit seinem schweren Gefährt mehrere
Meter über den riesigen Maishaufen abgestürzt. Mit schwersten Verletzungen wurde
der junge Landwirt aus Taiskirchen vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus geflogen.
Feuerlöscherüberprüfung - 31.10.2014
Auch heuer führten wir mit unserem langjährigen Partner, der Firma Günter Schobesberger
aus Timelkam, eine Feuerlöscherüberprüfung im Feuerwehrhaus durch. Über 150 Löscher wurden dabei einer eingehenden Prüfung durch den Fachmann unterzogen. Wie wichtig solch eine Überprüfung ist, zeigte der Umstand, dass ganze 6 Feuerlöscher dabei waren, die
im Ernstfall nicht funktioniert hätten. Also lassen sie ihren Feuerlöscher wie vorgeschrieben alle 2 Jahre überprüfen. Den nächsten Überprüfungstermin finden sie ganz einfach auf ihrem Löscher, indem sie einen Blick auf die aufgeklebte Prüfplakette werfen. Sollten sie dabei feststellen, dass sie bei ihrem Feuerlöscher die Überprüfung übersehen haben, ist das auch kein Problem. Melden sie sich bei uns, wir kümmern uns darum, dass ihr Feuerlöscher dennoch überprüft wird und für den Ernstfall einsatzbereit ist.
GruppenfoZivilschutzprobealarm - 4.10.2014to unserer Jugend vom 12. Juni 2013
Zwei schwer verletzte Personen bei einem Forstunfall „Am Kirchenberg" war die
Übungsannahme an diesem Dienstag. Angehörige hatten Alarm geschlagen, nachdem
sie die Verunglückten im Wald, unter Bäumen eingeklemmt, vorgefunden hatten.
Das erste Problem das sich für den Einsatzleiter ergab, dass die steile Zufahrtsstraße
aufgrund der vorherrschenden nassen Witterung mit keinem der Fahrzeuge befahrbar war. Deshalb mussten die Gerätschaften, insbesondere das Stromaggregat, Unterlegmaterial, Beleuchtungskörper, ect. über 200 Meter zum Einsatzort mitten im Wald getragen werden. Während die erste Person unter Zuhilfenahme der Motorsäge schnell befreit werden konnte, stellte sich die Bergung des zweiten Verunglückten etwas schwieriger dar, war dieser doch unter einer schweren Fichte eingeklemmt. Mit zwei Hebekissen sowie Unterlegematerial wurde der schwere Baum angehoben, so ein Rettungszugang zum Schwerverletzten gelegt und dieser schließlich ebenfalls geborgen. Resümee der Übung, trotz der schweren Zugänglichkeit der Unfallstelle konnte die Ausrüstung schnell vor Ort gebracht werden und auch die Verunglückten relativ rasch geborgen und versorgt werden. Eine Übungsannahme, die leider immer wieder zur Realität werden kann, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Traktorbrand in Niederleiten - 20.09.2014
Zu einem Traktorbrand wurden die Feuerwehren Andorf und Schulleredt kurz vor 1 Uhr mittags an diesem Samstag gerufen. Ein Hofbesitzer, der vormittags mit dem Traktor zu Holzarbeiten im Wald war, bemerkte nach dem Mittagessen Brandgeruch in der Traktorgarage und alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Dem Besitzer gelang es jedoch, den beginnenden Brand selbst mit einem Feuerlöscher bzw. Wasser zu löschen. Wäre der Brand nur eine Viertelstunde später entdeckt worden, wäre die Sache nicht so glimpflich ausgegeangen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Schulleredt, die sich vorsorglich mit Atemschutzgeräten ausgestattet hatten, konnten so jedoch bereits nach einer halben Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Offizielle Eröffnung der neuen Laube – 12.09.2014
Heuer im Sommer hatten wir uns dazu entschlossen eine Laube im Innenhof des
Einsatzzentrums zu errichten. Dank der Unterstützung vieler Firmen und kompletter
Eigenleistung konnten die Kosten dafür niedrig gehalten werden. Aber für eine
gute Kameradschaft gehört genauso etwas getan, ist sie doch das Fundament einer
jeden Feuerwehr. Mittlerweile hat sich unsere Laube bereits als beliebter
Treffpunkt aller drei Blaulichtorgansisationen etabliert. So kam auch die Idee,
die Laube am 12. September offiziell zu eröffnen. Aufgrund des schlechten
Wetters mussten wir aber leider in die Fahrzeughalle ausweichen. Neben
Bürgermeister Peter Pichler, zahlreichen Gemeindevertreter, Abschnittskommandant
Norbert Haidinger, Vertreter von Polizei und Rotem Kreuz, waren auch viele
Kameraden der Einladung gefolgt. Zum Abschluss überreichte Bürgermeister Peter Pichler
als kleines Dankeschön einen Gutschein und bedankte sich damit für die
geleistete Arbeit.
Lehrgang Teleskopmastbühne – 10. bis 12.09.2014
Nachdem im Herbst des nächsten Jahres vom Landesfeuerwehrkommando eine Teleskopmastbühne (TB 23-12) aufgebaut auf einem MAN TGM 18.290, von der Firma Bronto Skylift, zur Feuerwehr Andorf verlagert wird, laufen in diese Richtung ebenfalls bereits erste Vorbereitungen. Dazu absolvierte unser Gerätewart Norbert Bachschweller als
erster Kamerad der Feuerwehr Andorf vom 10. bis 12. September den Lehrgang „Teleskopbühne" an der Landesfeuerwehrschule in Linz. Die Teilnahme an diesem Lehrgang diente für uns aber auch dafür, die Erfahrungen von den anderen Feuerwehren einzuholen, denn an elf Standorte in Oberösterreich wurde eine derartige Gerätschaft bereits
ausgeliefert und weitere sieben folgen heuer, bzw. im nächsten Jahr. In den
nächsten Monaten gehen wir nun daran, neben der Standardausrüstung, noch eventuell
die eine oder andere Gerätschaft im Fahrzeug zu adaptieren, wie beispielsweise
den neuen Hochleistungslüfter Fanergy von der Firma Rosenbauer. Das neue Fahrzeug
wird vielseitig verwendbar sein und im gesamten Bezirk und darüber hinaus zum
Einsatz kommen.
Übung hydraulisches Rettungsgerät – 09.09.2014
Im Rahmen der Dienstagübungen befassten wir uns am 9. September wieder einmal ausführlich mit dem hydraulischen Rettungsgerät und der Bergung von Personen aus
deformierten Fahrzeugen. Am Joskogelände hatten wir einen Verkehrsunfall
zwischen zwei Fahrzeugen angenommen, wobei die eingeklemmten Personen aus den
schwer beschädigten Autos zu bergen waren. Erstmals setzten wir dazu auch
unsere neue Dewalt Säbelsäge ein, die es sogar erlaubt schwere Fahrzeugholme zu
durchtrennen. Abschließend wurde insbesondere unseren jüngeren Kameraden noch
der richtige Einsatz des Rettungszylinders erklärt und an den Unfallautos praktisch
angewandt.
Besuch Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Ried – 07.09.2014
Wie viele Kameraden aus der Umgebung, ließ es sich auch die Feuerwehr Andorf nicht nehmen, den Tag der offenen Tür bei der Stadtfeuerwehr Ried im Innkreis am 7. September zu besuchen. Die Kameraden aus Ried hatten wieder einmal eine spektakuläre Präsentation des Feuerwehrwesens auf die Beine gestellt und fand dies entsprechenden Anklang, was die Zahl der Besucher eindrucksvoll bewies. Unsere Abordnung von 15 Kameraden konnte sich ebenfalls die eine oder andere Anregung holen, wie beispielsweise die Beschaffung eines
Türöffnungssets, wobei uns die Kameraden der Feuerwehr Ried beratend zur Seite
stehen werden. Aber auch der neue Fahrsimulator der Firma Rosenbauer wurde von einigen
Kameraden ausprobiert, hier können Einsatzfahrten unter allen möglichen Bedingungen
nachgestellt werden. Ein wirklich interessanter Tag für jeden Feuerwehrinteressierten,
aber mehr unter www.ff-ried.at
Übung Feuerwehr und Rotes Kreuz – 01.09.2014
Zum Auftakt des heurigen Herbstübungsprogrammes übten wir am 1. September die Bergung von verunfallten Personen aus einem Lastkraftwagen mit dem Roten Kreuz Andorf. Dazu wurden gleich mehrere Einsatzszenarien angenommen und die verschiedensten
Einsatzmittel eingesetzt bzw. ausprobiert, unter anderem kam dabei auch unsere
Rettungsplattform zum Einsatz. Eines zeigte sich bei dieser Übung auf jeden Fall, dass es relativ schwierig ist, einen verunfallten Lenker aus solch einem Fahrzeug zu verbringen. In den angenommenen Fallbeispielen wurde dabei aber nicht einmal von einem deformierten Fahrzeug ausgegangen. Zum Abschluss der Übung konnten beide Einsatzorganisationen ein äußerst positives Resümee ziehen und sind damit auch für solch schwierige Einsatzfälle bestens vorbereitet.
Ferienpassaktion – 23.08.2014
Ein Höhepunkt der Andorfer Ferienpassaktion ist jedes Jahr der Besuch der Kinder bei der Feuerwehr Andorf. Auch heuer fanden sich dazu am 23. August beinahe 40 Kinder ein, um die Faszination Feuerwehr für ein paar Stunden genießen zu können.
Neben einer Führung durch das Feuerwehrhaus, zum Kennenlernen der Einsatzzentrale, der Schutzbekleidung und des Ablaufes bei einem echten Einsatz, stand natürlich auch eine Löschübung für die Kids auf dem Programm. Ein weiteres Highlight war das Abseilen vom Übungs-, bzw. Schlauchturm, was einige Kinder gleich mehrmals ausprobierten. Als neue Attraktion für die Teilnehmer hatten sich die Kameraden für heuer eine Zillenfahrt auf der Pram ausgedacht.
So ging es vom Raikasteg ausgehend über den Rückstau der Pram, was bei den Kindern offensichtlich besonderen Anklang fand. Zum Abschluss durfte dann natürlich die obligatorische Fahrt mit dem Feuerwehrauto nicht fehlen. Mit vielen bleibenden Eindrücken wurden die Kinder dann wieder an ihre Eltern übergeben und für den einen oder anderen wird nun sogar der Traum wahr, selbst Jugendfeuerwehrmann zu werden.
Feuerwehrkartchallenge – 22.08.2014
Nachdem bereits im Vorjahr die Kartmeisterschaft sehr guten Anklang fand, wurde am 22. August wieder eine Feuerwehrkartchallenge in Rotthalmünster veranstaltet. Nach einigen Trainings-, und Eingewöhnungsrunden gingen die motorsportbegeisterten Kameraden an den Start. Beim Rennen wurde dann um jede Platzierung gekämpft und ging es dabei oft Rad an Rad, was aber auch so manchem einen Ausritt von der Rennstrecke bescherte und somit viel Zeit kostete. Nach der abgespulten Renndistanz stand schlussendlich unser Kamerad Max Schönbauer als Sieger fest. Im Feuerwehrhaus wurde dann noch auf die Sieger des Rennens angestoßen und sorgten die spektakulären Zweikämpfe noch für viel
Gesprächsstoff bei den Teilnehmern.
Radwandertag – 15.08.2014
Auch heuer machten wir uns am 15. August wieder zu unserer alljährlichen Radwanderung auf. Bei herrlichem Ausflugwetter starteten wir mit unseren Fahrrädern vom Feuerwehrhaus und ging es über die Ortschaften Kurzenkirchen, Rablern, Blümling durch das schöne Pramtal. Beim Wirt in Blümling machten wir kurz Rast und konnten so auch einem durchziehenden Gewitterschauer entgehen. Nach der Stärkung radelten wir weiter über Humerleiten, Pimpfing, Heitzingerau zurück nach Andorf. Damit war aber der kameradschaftliche Nachmittag noch nicht zu Ende. Nachdem alle ihre Fahrräder verstaut hatten und umgezogen waren, ging es noch auf eine Jause zum Mosthof Greiner in Mayrhof. Dort ließen wir in gemütlicher Runde diesen schönen Ausflugstag ausklingen.
Ölspur im Bereich Unimarkt Andorf – 08.08.2014
Gerade als wir dabei waren nach dem Traktorbrand unsere Einsatzbekleidung abzulegen,
langte die nächste Alarmierung bei der Feuerwehr Andorf ein. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker war von der Andorferstraße (514) ausgehend links in den Parkplatz des Unimarktes Andorf eingebogen und hatte dabei eine große Menge an Dieselöl verloren. Die Ölspur erstreckte sich von der Landesstraße ausgehenden über den gesamten Parkplatz des Marktes. Mittels Ölbindemittel wurden der Kreuzungsbereich und der Platz selbst gereinigt. Nach gut einer Stunde war die Gefahr gebannt und die Fahrbahn wieder sauber.
Brand landwirtschaftliche Zugmaschine – 08.08.2014
Zu einem Traktorbrand wurden wir am 8. August 2014 gerufen. Im Bereich Laab hatte der
Zeller Lohnunternehmer bemerkt, dass an seiner Zugmaschine irgendetwas nicht stimmt. Daraufhin stoppte er sein Gespann im Bereich der Bushaltestelle Laab und konnte Rauch unterhalb des Führerhauses bemerken. Er versuchte noch den Brand selber zu löschen, wobei er sich Brandverletzungen an der Hand zuzog, zeitgleich alarmierte er die Feuerwehr. Ein angehaltener Lastwagenlenker kam mit einem Feuerlöscher zu Hilfe, wodurch die Flammen vorerst eingedämmt werden konnten. Den alarmierten Feuerwehren von Andorf und Pimpfing gelang es schließlich den Entstehungsbrand komplett abzulöschen und die sündteure Zugmaschine samt angehängtem Holzhäcksler zu retten. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden und wartete gleich die nächste Alarmierung auf uns.
Schweißtreibende Fahrbahnreinigung – 02.08.2014
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden die Feuerwehr Andorf am späten Nachmittag des 2. August 2014 von der Polizeiinspektion Andorf alarmiert. Durch beinahe das halbe Ortsgebiet von Andorf hatte sich eine Lastwagenladung voll an Getreide ergossen. Der Lenker des Schwerfahrzeuges, bei dem sich vermutlich unbemerkt die Ladebordwand geöffnet hatte, bemerkte den Umstand erst im Bereich der Mittelschule und stoppte daraufhin sein Fahrzeug. Bis dahin hatte sich aber beinahe die volle Ladung und damit Tonnen an Weizen, von der Hauptstraße ausgehend, über mehr als 600 Metern auf der Fahrbahn ergossen und stand das Getreide stellenweise knöcheltief auf der Straße. Auch eine junge Mopedlenkerin aus Andorf kam durch die Getreidemassen im Bereich des Gemeindeamtes zu Sturz und verletzte sich dabei. In einem schweißtreibenden Einsatz, bei über 30 Grad, reinigte die Feuerwehr Andorf die Fahrbahn mit Besen und Schaufel. Gleichzeitlich wurden zudem auch die Straßenmeisterei Raab mit einem Kehrbesen
und eine Kehrmaschine eines privaten Unternehmens verständigt, was natürlich an einem Samstagabend dementsprechend Zeit in Anspruch nahm. Diesen blieb dann letztlich nur noch die Feinreinigung, bzw. die Beseitigung der Getreidereste vom Fahrbahnbankett. Nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden und durch die relativ rasche Fahrbahnreinigung durch die Feuerwehr vermutlich auch weitere Folgeunfälle verhindert werden.
Neue Gartenlaube fertiggestellt – 01.08.2014
Nachdem auch der kameradschaftliche Bereich bei jeder Feuerwehr eine ganz wichtige Rolle spielt, sahen die Kameraden der Feuerwehr Andorf hier noch etwas Handlungsbedarf. Gerade in den Sommermonaten war um das Feuerwehrhaus keine geeignete Sitzgelegenheit vorhanden, um im Freien ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Deshalb entschloss man sich eine Gartenlaube im Hof des Einsatzzentrums zu errichten. Schon kurze Zeit später rollten Bagger und Lastwagen an und wurde mit der Einschotterung und dem Fundament begonnen. Dann musste das Bauholz gestrichen werden, bis die Laube aufgestellt und eingedeckt werden konnte. Als weiterer Arbeitsschritt wurden Randleisten gesetzt und das Pflaster gelegt. Zum Abschluss wurde noch eine Thujenhecke gepflanzt und der Rasen angelegt. Dank der Vielfalt an Handwerkern in unserer Feuerwehr, über
Zimmerer, Dackdecker, Maurer, Elektriker usw. konnte das Bauwerk in vielen Arbeitsstunden komplett in Eigenregie realisiert werden, dafür allen helfenden Kameraden noch einmal herzliches Dankeschön. Auch die Materialkosten halten sich in Grenzen, dank der Firmen Zimmerei M4, Dachdeckerei Krupa, Baustoffhandel Pimiskern, Transporte Bäck, Betonwerk Burgstaller, Brauerei Baumgartner, Transporte Schmid, Funktechnik Kreinecker und Baumschule Hauer, die uns hier in großartiger Weise unterstützt haben.
Feuerwehr Andorf rüstet sich für den Katastrophenschutz – 31.07.2014
Nach dem Jahrhunderthochwasser im vergangenen Jahr, von dem insbesondere unsere Bezirksstadt Schärding betroffen war, stellte auch die Feuerwehr Andorf Überlegungen an,
sich für den Katastrophenschutz weiter aufzurüsten. Wir waren ja dort genauso wie
viele Feuerwehren der Umgebung mehrere Tage im Einsatz. Neben der Anschaffung
neuer Tauchpumpen, wurde auch die Unterstützung der Wasserwehr des Bezirkes
dafür in Erwägung gezogen. Nachdem sich mehrere Kameraden im Frühjahr dieses
Jahres für den Wasserdienst begeistern konnten und diese Katastrophe auch aufzeigte, dass in solchen Fällen ein Mangel an Zillen und vor allem ausgebildetem Personal fehlt, entschloss man sich in diesem Bereich rasch zu handeln. Auf der einen Seite wurde dazu von einigen Kameraden die Grundausbildung für diesen Einsatzbereich absolviert. Auf der anderen Seite dann ein gebrauchter Anhänger organisiert, von den Kameraden komplett neu aufgebaut und letzlich zwei kostengünstige Zillen beschafft. Diese wurden wiederum in Eigenregie generalüberholt und erstrahlen nun in neuem Glanz. Dank eines Spenders, der leider nicht genannt werden möchte, konnten diese beiden Anschaffungen für die Feuerwehr völlig kostenneutral erfolgen, dafür ein aufrichtiges Dankeschön. Die beiden Zillen dienen vorerst für Trainingszwecke auf dem „hauseigenen" Rückstaubereich der Pram, weiteres für Bewerbsteilnahmen, unter anderem bereits kommendes Wochenende in Traismauer (Bezirk St. Pölten) und natürlich für den Einsatz-, bzw. Katastrophenfall, da
sie mit dem Anhänger schnell vor Ort gebracht werden können. Nachdem auch bei
den anderen Andorfer Feuerwehren mehrere ausgebildete Zillenfahrer vorhanden
sind, stehen die Gerätschaften natürlich auch für diese Kameraden zur Verfügung.
Besuch bei der Krabbelstube – 25.07.2014
Im Rahmen der Aktion Gemeinsam-Sicher-Feuerwehr besuchten wir am 25. Juli die Kinder der Krabbelstube in Andorf. Die Kinder in dieser Einrichtung sind zwar noch relativ
klein, dennoch begeisterte sie gleich einmal der Anblick des großen Feuerwehrautos mit seinem Blaulicht. Als sie dann auch noch Platz nehmen durften im Fahrzeug, hatten wir die Kinderherzen schon auf unserer Seite. Das Wasser gefällt ja bekanntlich jedem Kind, darum durfte selbstverständlich auch dieses nicht fehlen. Das Highlight für die Kids war aber zum Schluss jede Menge Schaum, in dem sie alle genüsslich ein Bad nehmen konnten.
Zahlreiche Einsätze nach Starkregen – 21.07.2014
Plötzlich auftretender Starkregen führte zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr Andorf am
Abend des 21. Juli 2014. Die erste Alarmierung betraf eine Fahrzeugbergung. Der
Andorfer hatte einen hochwasserführenden Straßenabschnitt befahren und war sein
Fahrzeug schließlich liegen geblieben. Die Feuerwehr Andorf barg das Fahrzeug
und konnte es in weiterer Folge vom Abschleppdienst abgeholt werden. Dann musste
die Bahnunterführung bei der Firma Josko gesperrt werden, da die Pumpen die auftretenden Wassermassen nicht mehr bewältigen konnten. Während mehrere Kameraden hier mit der Verkehrsreglung beschäftigt waren, machte sich eine weitere Besatzung in
Richtung Kirchenberg auf. In der dortigen Siedlung hatten sich die Wassermassen
über die Kellerfenster in ein Haus ihren Weg gesucht. Hier mussten die Schächte
ausgepumpt werden und der Keller trocken gelegt werden. Zum Schluss machte im
Nahbereich des Kirchenberges noch die verstopfte Kanalisation Probleme und war frei
zu machen, um Schäden für weitere Bewohner zu verhindern. Es dauerte bis
beinahe Mitternacht, bis wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden konnte. Nachdem
die Ausrüstung gereinigt und wieder alles aufgerüstet war, konnten die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
Josef Feichtlbauer feiert 60-iger – 15.07.2014
Unser langjähriger Kamerad Josef Feichtlbauer feierte am 15. Juli 2014 seinen
60-igsten Geburtstag. Natürlich nahm das eine Abordnung des Kommandos zum
Anlass unserem Sepp zu diesem runden Jubiläum zu gratulieren. Als Geschenk
wurde ihm ein Uhr von Festina überreicht und ein paar gemütliche
„Geburtstagsstunden" bei ihm verbracht.
Brand Bahnböschung – 05.07.2014
Zwei Fahrzeugbesatzungen befanden sich noch an der Einsatzstelle in Hebertspram
(Fahrzeugbergung) als wir am 5. Juli, um 16:50 Uhr, von der Landeswarnzentrale
zu einem neuerlichen Einsatz gerufen wurden. Im Bereich Heitzing hatte sich
vermutlich aufgrund von Funkenflug und der vorherrschenden Trockenheit die
dortige Bahnböschung entzündet. Die beiden Fahrzeugbesatzungen rückten sofort
zum neuen Einsatzort ab und eine weitere Mannschaft folgte mit dem
Tanklöschfahrzeug. Nachdem der Einsatzleiter mit dem Notfallkoordinator der ÖBB
Rücksprache gehalten hatte und dieser den Gleiskörper für die Züge gesperrt
hatte, wurde mit den Löscharbeiten begonnen. Rasch waren die Flammen eingedämmt
und mit der Wärmebildkamera wurden auch noch versteckte Glutnester aufgespürt.
Nach nicht einmal einer Stunde konnte vom Einsatzort abgerückt werden und der
Brandeinsatz abgeschlossen werden.