Die sintflutartigen Regenfälle am späten Abend des 12. Juni 2018 hinterließen auch in Andorf ihre Spuren. Zu insgesamt 7 Überflutungseinsätzen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf ab etwa 22.00 Uhr im 10-Minuten-Takt gerufen, die sich allesamt auf den Süden des Andorfer Ortszentrums konzentrierten. Den überfluteten Kellern rückten die insgesamt 22 Feuerwehrkameraden mit Tauchpumpen und Nasssaugern zu Leibe. Die FF Andorf war bis nach Mitternacht im Einsatz.

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Mit dem unheilvoll klingenden Alarmierungstext "Hand in Küchenmaschine" wurde die Feuerwehr Andorf am Morgen des 4. Juni 2018 zu einem Imbissstand beim Einkaufszentrum Andorf gerufen. Knapp 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf waren Minuten später vor Ort, um einem Mann, dessen Hand glücklicherweise nicht mit einem rotierenden Knethaken in Berührung kam, sondern zwischen Gerät und Rührschüssel steckte, zu helfen. Mit dem effektiven Einsatz einer Brechstange war der Mann schließlich in kürzester Zeit aus seiner misslichen Lage befreit, nachdem ein Handwerker zuvor mit "kleinem Gerät" scheiterte. Die etwa 10cm lange Fleischwunde im Daumenansatzbereich wurde anschließend von den Rettungskräften des Roten Kreuzes versorgt. Glück für den Mann: Seine Hilfeschreie wurden von Besuchern eines Frühstückscafés in der Nähe gehört, die dann sofort die Rettungskräfte verständigten. 

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Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren Andorf, Raab und Steinbruck-Bründl an diesem Samstag am frühen Nachmittag gerufen. In der Ortschaft Niederham (Gemeinde Raab) war eine 20-jährige PKW-Lenkerin aus Taufkirchen/Pram bei einem Überholmanöver in einem Kreuzungsbereich mit dem Traktor eines Andorfer Landwirts kollidiert und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden. Beim PKW, der nach dem Zusammenstoß in einer angrenzenden Wiese landete, musste die Feuerwehr mit dem hydraulischen Rettungsgerät Öffnungen schaffen, um die verunfallte Lenkerin möglichst schonend zu befreien. Diese wurde anschließend vom Roten Kreuz mit unbestimmtem Verletzungsgrad ins Krankenhaus gebracht. Von den Feuerwehren wurde während der Rettungsarbeiten eine großräumige Umleitung eingerichtet, zumal es sich bei der Verbindungsstraße Andorf-Raab um einen vielbefahrenen Verkehrsweg handelt. Nach gut einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.

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In die Sankt Sebastianistraße wurde die Feuerwehr Andorf an diesem frühen Morgen gerufen. Eine alte Dame war in ihrem Haus gestürzt, hatte aber noch die Rettung alarmieren können. Dem eintreffenden Rettungsteam konnte sie aber die Türe nicht mehr öffnen, weshalb die Feuerwehr alarmiert wurde. Mit ein paar wenigen Handgriffen war die Haustür rasch geöffnet und konnte die Damen von den Sanitätern versorgt und in das Krankenhaus transportiert werden. Bereits nach kurzer Zeit war dieser Einsatz deshalb auch schon wieder beendet.

Zu einer Türöffnung wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Donnerstagabend in die Ortschauft Erlau gerufen. Eine Pensionistin, die beim Gassigehen mit ihrem Hund die Haustür hinter sich zuschlug, ohne den Schlüssel in der Tasche zu haben, war froh, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf schnell zur Stelle waren, auch wenn die Temperaturen draußen mittlerweile wieder ein erträgliches Maß erreicht haben. Mit wenigen Handgriffen war das Malheur behoben, sodass der Einsatz bereits nach wenigen Minuten wieder beendet werden konnte.

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Einen schweren Unfall löste ein junger Waizenkirchner am Nachmittag des 6. März auf der
Andorferstraße aus. Der junge Lenker war vermutlich infolge von Sekundenschlaf auf die Gegenfahrbahn geraten. Während er einen Fahrer, in dem sich seine 6-jährige Tochter befand, nur noch streifte, krachte er in der Folge frontal in das Fahrzeug einer 37-jährigen Rainbacherin. Durch die Wucht des Anpralles wurde der VW Polo gegen die Straßenböschung geschleudert und die Lenkerin darin eingeklemmt. Unmittelbar nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Fahrzeug abgesichert, das daneben zu liegen gekommene Auto entfernt und konnte somit zur Verunfallten gelangt werden. Nach einem Check durch den Notarzt, entschied man sich, die Verletzte mittels Schaufeltrage aus ihrer misslichen Situation zu retten.

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Alle vier Verletzten mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Zudem musste die Andorferstraße für mehr als eine Stunde komplett gesperrt werden und wurde mittels Feuerwehrlotsen eine örtliche Umleitung eingerichtet. In weiterer Folge wurden die drei Fahrzeuge von der Straße entfernt und die Fahrbahn gereinigt. Als dies alles abgeschlossen war, konnten die alarmierten Feuerwehren Andorf und Pimpfing von der Unfallstelle abrücken. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren, der Notarzthubschrauber „Euro 3", das Notarztteam, das Rote Kreuz und die Polizei, sowie örtliche Abschleppdienste.

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Vom Roten Kreuz wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Dienstagabend alarmiert. Der Hausbewohner hatte sich noch benommen aus dem Heizraum retten können und wurde deshalb die Rettung verständigt. Nachdem auch die CO-Warner der Hilfskräfte angeschlagen hatten, rückte die Feuerwehr Andorf an. Mit schwerem Atemschutz konnten die zwei im Heizraum verbliebenen Katzen noch gerade gerettet werden. Nachdem die Räume belüftet waren, konnte Entwarnung gegeben werden. Ursache dürfte eine Verpuffung in der Heizungsanlage gewesen sein. Der Hausbesitzer, der ansprechbar war, musste in das Krankenhaus eingeliefert werden, die zwei Katzen wurden dem verständigten Tierarzt zur Behandlung übergeben. Nachdem der Heizungstechniker verständigt war, konnte dieser Einsatz beendet werden.

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Der starke Wind Anfang Jänner dieses Jahres hatte einer Eiche in der Konrad-Meindl-Straße stark zugesetzt. Um die Gefahr für die Anrainer zu bannen wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Mittwochvormittag von der Gemeinde alarmiert. Mittels Hubsteiger konnten die Äste des mächtigen Baumes Stück für Stück abgetragen werden und so die Gefahr entschärft werden. Nach etwa zwei Stunden Einsatzzeit konnte schließlich wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.

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Die winterlichen Fahrbahnverhältnisse wurden am Abend des 7. Februar einer jungen Lenkerin zum Verhängnis und deshalb von der Polizei die Feuerwehr Andorf verständigt. Im Ortschaftsbereich Hebertspram war die Autofahrerin ins Schleudern geraten und schließlich von der Fahrbahn abgekommen. Nachdem die Unfallstelle abgesichert war, wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt und das Auto mittels Seilwinde wieder auf die Straße gezogen. Glücklicherweise blieb die Autofahrerin unverletzt und ihr Kleinwagen hatte bis auf ein paar kleine Schrammen ebenfalls keinen Schaden davongetragen. Bereits nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet und konnte die Lenkerin ihren Nachhauseweg fortsetzten.

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Apafa

Ein Brandmelder hatte an diesem Samstagmorgen im Alten-, und Pflegeheim Alarm ausgelöst und wurde deshalb die Feuerwehr Andorf von der Landeswarnzentrale alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich um keinen echten Alarm handelte. Nachdem die Überprüfung einen Defekt am Brandmelder ergab, wurde dieser vom Haustechniker vom Netz genommen und konnte vom Einsatzort wieder abgerückt werden.

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Ein Zusteller war heute Vormittag im Bereich Schießedt mit seinem Lastwagen unterwegs. An einer Zufahrtsstraße wollte er rückwärts in die Siedlungsstraße einfahren, verfehlte aber die befestigte Straße und kam im tiefen Erdreich zum Stillstand. Da der Lastwagen die Gemeindestraße komplett blockierte, wurde die Feuerwehr Andorf zur Bergung alarmiert. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeuges wurde der Lastwagen aus der Wiese auf die Fahrbahn gezogen. Nachdem das anhaftende Erdreich von den Rädern entfernt war, konnte der Lenker sein Fahrt wieder fortsetzten. Letztlich wurde die Straße noch gereinigt und konnte der Einsatz daraufhin beendet werden.

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Durch die starken Regenfälle führt der Pramfluss derzeit Hochwasser. Diese Wassermassen unterschätzte heute Früh eine Lenkerin aus St. Florian am Inn und wurde deshalb die Feuerwehr Andorf alarmiert. Zwar war die Zufahrtsstrecke nach Bruck ebenfalls durch die Fluten überschwemmt, die Fahrerin versuchte aber dennoch mit ihrem Auto auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Durch die starke Strömung wurde ihr Fahrzeug aber mitgerissen und versank regelrecht in den Fluten. Die Frau konnte sich zwar selbständig retten und blieb glücklicherweise unverletzt, ihr Alfa stand aber bis zu den Türen im Wasser. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte sperrten gleich einmal die Gemeindestraße und regelten den Verkehr mit Lotsen. Zeitgleich wurde das Fahrzeug gesichert, um nicht noch weiter in die Pram gerissen zu werden. Letztlich wurde das Auto mittels Rüstlöschfahrzeug aus den Fluten gezogen. Da es nicht mehr fahrbereit war, wurde es neben der Fahrbahn abgestellt und konnte dieser nasse Einsatz nach gut einer Stunde beendet werden.

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Burglind

Von den Wetterdiensten wurde das Sturmtief „Burglind" mit Windspitzen bis zu 110 km/h im Flachland als markantes Ereignis eingestuft. Sogar seitens des Landesfeuerwehr-kommandos wurde dazu eine Information an alle Feuerwehren ausgegeben. Deshalb wurde von der Feuerwehr Andorf die Florianstation ab 10:00 Uhr durchgehend besetzt. Ab Mittag war dann sogar eine Mannschaft im Feuerwehrhaus vertreten, um im Einsatzfall sofort eingreifen zu können. Diese hielten sich dann jedoch in Grenzen und kam der Sturm glücklicherweise nicht in der gemeldeten Intensität. Im Bereich des Pfarrhofes musste ein Strommast gesichert werden, bei einer Garage hatte der Sturm einen Teil der Dachziegel heruntergeweht und am sogenannten Oberholz lag neuerlich ein Baum über die Straße. Alles in allem aber Gott sei Dank ein eher ruhiger Tag für die Einsatzkräfte im ganzen Land.

Die letzten Tage des Jahres 2017 bescherten der Feuerwehr Andorf und der Feuerwehr Pimpfing noch einen schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Kurz nach 2 Uhr früh heulte am Stefanitag bei beiden Wehren die Sirene. Die Nachricht auf dem Alarmierungssystem lotste die Einsatzkräfte zur Bundesstraße B137 auf Höhe der Ortschaft Laab, wo sie das Unfallfahrzeug auf einer unter der Bundesstraße durchführenden Querstraße vorfanden. Der Lenker des Fahrzeuges - ein etwa 52-jähriger Andorfer - kam vermutlich infolge Sekundenschlafs auf die gegenüberliegende Straßenseite und wurde dort über eine Leitschiene zu einem Brückenbordstein katapultiert, an dem sich die Beifahrerseite des Fahrzeuges verfing, welches anschließend auf die Gemeindestraße unter der Brücke zum Stehen kam. Während der Lenker des Fahrzeuges offensichtlich unverletzt blieb, trug seine Beifahrerin schwerere Verletzungen unbestimmten Grades davon. Die etwa 56-jährige Frau aus der Nachbargemeinde Sigharting war zudem im Fahrzeug eingeklemmt und konnte erst nach Öffnung der Beifahrerseite mit dem Bergegerät der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit und dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden. Nach den anschließenden Aufräumarbeiten konnte der Einsatz beendet werden.

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Mehre Bäume blockierten heute Vormittag die Lambrechtnerstraße am sogenannten Oberholz und wurde deshalb die Feuerwehr Andorf alarmiert. Da die Straße komplett blockiert war, musste diese gesperrt werden und eine örtliche Umleitung durch Lotsen eingerichtet werden. Nachdem die Bäume nach und nach von der Straße entfernt worden waren, konnte die Umleitung wieder aufgehoben und die Fahrbahn für den Verkehr freigegeben werden. Nicht ganz eine Stunde lang waren die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, ehe wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt werden konnte.

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.