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In der Nacht auf Samstag, den 23. April 2016 brach in einer Maschinenhalle eines Milchverarbeitungsbetriebes im Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Eggerding und St. Marienkirchen bei Schärding aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. Bemerkt wurde der Brand vom Hofbesitzer selbst, der durch lautes Brandknistern aus dem Schlaf gerissen wurde und daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Da zu diesem Zeitpunkt die Maschinenhalle bereits in Vollbrand stand, wurde von den erstalarmierten Feuerwehren sofort die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst, sodass insgesamt 10 Feuerwehren zur Brandbekämpfung anrückten.

Da zunächst unklar war, ob sich in dem Gebäude, in dem auch die Hackschnitzelheizung untergebracht ist, auch noch Gasflaschen befinden, musste bei den Löschangriffen mit allerhöchster Vorsicht vorgegangen werden. Nicht umsonst: Während der Löscharbeiten barst mit einer meterhohen Stichflamme plötzlich eine Propangasflasche. Erleichtert wurde die Brandbekämpfung durch den Einsatz der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf, die die gezielte Einbringung des Löschwassers von oben ermöglichte. Da der Hof sehr abgelegen liegt, musste das Löschwasser aus 2 mehrere hundert Meter entfernten Teichen zum Einsatzort befördert werden.

Der Brand war dennoch nach relativ kurzer Zeit unter Kontrolle und nach gut 2 Stunden konnte vom Einsatzleiter der Feuerwehr St. Marienkirchen "Brand aus" gegeben werden. Durch das rasche Eingreifen der 10 Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf die nur wenige Meter entfernten Stallgebäude verhindert werden, sodass die untergebrachten Tiere zu keiner Zeit in Gefahr waren. Auch Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz dauerte durch Nachlöscharbeiten noch bis in die Morgenstunden an.

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3 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Innviertler Bundesstraße B137 im morgendlichen Berufsverkehr. Der österreichische Lenker eines PKW wollte von Deutschland kommend im Gemeindegebiet kurz rechts anhalten, entschloss sich aber dann zum Linksabbiegen. Zu spät für einen nachkommenden Motorradlenker aus Schardenberg, der Berichten zufolge bereits zum Überholen angesetzt hatte und dadurch seitlich in den PKW krachte, welcher daraufhin gegen einen Baum im Gehölz an der Bundesstraße krachte. Während der PKW-Lenker und sein Beifahrer leicht verletzt wurden, zog sich der Motorradlenker schwerere Verletzungen an den unteren Extremitäten zu. Alle Unfallbeteiligten wurden vom Roten Kreuz in die Krankenhäuser Ried und Schärding gebracht. Die alarmierte Feuerwehr Andorf sorgte während der Versorgung der Verletzten für die Regelung des Verkehrs auf der vielbefahrenen Straße und verbrachte anschließend mit Hilfe einer Seilwinde die Unfallfahrzeuge aus dem Gefahrenbereich. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die B137, die für ca. eine halbe Stunde in beide Richtungen gesperrt war, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Jäh beendet wurde die Probefahrt eines jungen Deutschen kurz vor dem Ortsgebiet von Andorf in der Abenddämmerung des 20. April 2016, als es während der Fahrt plötzlich zu starker Rauchentwicklung aus dem Motorraum kam. Glück im Unglück für den Lenker: Der Kommandant der Feuerwehr Andorf war Zeuge und kam mit dem privaten KFZ-Feuerlöscher zu Hilfe. Den Rest erledigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, die schließlich auch noch beim Verbringen des Fahrzeuges behilflich waren. Die Straße nach Heitzing war für die Dauer des Einsatzes gesperrt und konnte nach ca. einer halben Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das man für Hilfe nicht immer Dankbarkeit erntet zeigt sich im konkreten Fall, wurde der Feuerwehr doch aufgrund dieser Berichterstattung bereits mit Klage gedroht.

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Holzbau 1

Auf die Teuflauerstraße wurden wir am Abend dieses Mittwochs alarmiert. Eine Fahrzeuglenkerin wollte nach links in eine Hauszufahrt einbiegen, als der von hinten nachkommende Lenker seinen Firmenbus nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und gegen das stehende Auto prallte. Durch die Wucht des Anpralles wurde die Ölwanne am Kleinlastwagen aufgerissen und ergoss sich Motoröl über weite Teile der Fahrbahn. Glücklicherweise gab es durch den Zusammenstoß nur Leichtverletzte. Wir banden die ausgeflossenen Betriebsmittel, bargen die Unfallfahrzeuge und regelten gemeinsam mit der Polizei den Verkehr. Zum Abschluss sicherten wir die Unfallstelle noch mit Verkehrszeichen ab und rückten schließlich wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Holzbau 2

Lok

In den Bereich des Bahnhofes Andorf wurden wir an diesem Dienstagabend von der Polizei gerufen. Ein junger Mann war im Bahnhofsbereich von einem einfahrenden Güterzug erfasst worden. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte aber die über 500 Meter lange Zuggarnitur nicht mehr rechtzeitig anhalten. Unsere Aufgabe bestand darin die Unglücksstelle auszuleuchten, die eingesetzten Kräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Gleiskörper zu säubern. Nach gut einer Stunde und Freigabe durch den Notfallkoordinator der ÖBB konnte dieser für uns sehr belastende Einsatz beendet werden.

Wir waren nach dem Großbrand in Enzenkirchen noch damit beschäftigt unsere Gerätschaften zu reinigen, da erreichte uns schon die nächste Einsatzmeldung. Ein Ungar der ohne Ticket im Zug mitgereist war, war vom Zugführer am Bahnhof aus dem Waggon
verwiesen worden, weil er auch kein Geld bei sich hatte. Über diese Maßnahme war der Mann so derart erbost, dass er kurzerhand den Mülleimer am Stiegenabgang der Bahnunterführung in Brand setzte. Da das Feuer schnell entdeckt wurde und wir innerhalb kürzester Zeit am Brandort waren, konnten wir so Schlimmeres verhindern. Bereits nach
kurzer Zeit rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein und setzten unsere Arbeiten fort.

13 Feuerwehren standen am Vormittag des Palmsonntag im Einsatz, um einen Diskothekenbrand in der Nachbargemeinde Enzenkirchen zu löschen - Darunter auch die Feuerwehr Andorf, die mit der neuen Teleskopmastbühne für die Brandbekämpfung von oben alarmiert wurde. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt, Ermitller der Polizei waren aber bereits vor Ort. Personen dürften nicht zu Schaden gekommen sein - Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs (gegen 7.00 Uhr) im Gebäude befindlichen Besucher und Angestellten konnten die Diskothek rechtzeitig verlassen. Innenangriffe waren nur eingeschränkt möglich, sodass das gesamte Inventar und große Teile des Gebäudes ein Raub der Flammen wurden. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Gastronomiegebäude und das Gemeindeamt  konnte durch das schnelle Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren verhindert werden. Der Einsatz dauerte durch Nachlöscharbeiten noch bis weit in die Nachmittagsstunden an.

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Hier der Link zum Beitrag des ORF, Sendung Zib 17:00

Hier der Link zum Beitrag des ORF, Sendung OÖ Heute 19:00

Sichtlich froh war der kleine Julian, der bei seiner Tante in der Th. Körner-Straße zu Besuch war, als sich die Tür zum Badezimmer wieder öffnete. Der 4-jährige hatte sich zuvor darin eingeschlossen und war nicht mehr in der Lage, die Tür selbstständig zu öffnen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, die nach dem Ertönen der Sirene innerhalb weniger Minuten am Ort des Geschehens eingetroffen waren, konnten die verschlossene Tür mit Hilfe des Türöffnungssets in kürzester Zeit öffnen und den Jungen, dessen erster Weg jener zur Mutter war, befreien.

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Tiefschwarze Rauchschwaden empfingen uns bei der Anfahrt zu einem Garagenbrand in der Franz-Stelzhamer-Straße inmitten von Andorf. Ein im dortigen Nebengebäude abgestelltes Kraftfahrzeug hatte aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Mit schwerem Atemschutz und Schaumrohr gingen wir zur ersten Brandbekämpfung vor. Zeitgleich fingen wir mittels Hohlstrahlrohr an, von zwei Seiten das Feuer zu bekämpfen, das gerade auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Dem schnellen und effizienten Einsatz unserer Wehr war es schließlich zu verdanken, dass zumindest der Dachstuhl nicht den Flammen zum Opfer fiel und so ein Übergreifen auf das Haus verhindert wurde. Das Fahrzeug selbst war nicht mehr zu retten und wurde ein Raub des Feuers. Nach einer Abschlusskontrolle mittels Wärmebildkamera rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein. Die Brandursachenermittlung durch die Polizei ist derzeit noch im Gange und liegt diesbezüglich noch kein Ergebnis vor.

Neuerlicher Einsatz für die Feuerwehr Andorf an diesem Freitag. Im Ortschaftsbereich Pram stieß ein Andorfer aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen die dortige Leitschiene und hatte sich das Fahrzeug in dieser verkeilt. Deshalb alarmierte uns die Polizei Andorf zur Fahrzeugbergung und rückte eine zufällig im Feuerwehrhaus anwesende Mannschaft unverzüglich zum Einsatzort aus. Mittels Hydraulikzylinder hoben wir die Leitschiene etwas an und konnte der Mercedes so geborgen werden und vom Abschleppdienst abgeholt werden. Der Lenker selbst wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und begab sich nach Erstversorgung durch das Rote Kreuz nach Hause.

Wir waren nach dem Wohnhausbrand gerade dabei unsere Einsatzbereitschaft wieder
herzustellen und unsere Teleskopmastbühne zu reinigen, da erreichte uns gleich die nächste Einsatzmeldung. Von der Polizei wurden wir zu einer Ölspur auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums von Andorf gerufen. Eine massive Dieselspur zog sich über einen großen Bereich der Abstellfläche und wurde durch andere Fahrzeuge immer weiter auseinander gezogen. Mittels Ölbindemittel banden wir an der Austrittsfläche des Parkplatzes den Treibstoff und reinigten den umliegenden Bereich. Nach nicht ganz einer Stunde ging dann ein wirklich arbeitsintensiver Tag kurz vor Einbruch der Dunkelheit für uns zu Ende.

Mitten in der Ortschaft Hackledt in der Gemeinde Eggerding brannte am heutigen Vormittag ein Einfamilienhaus. Dabei standen insgesamt elf Feuerwehren im Einsatz, so auch wir mit der neuen Teleskopmastbühne, dem Tank-, und Rüstlöschfahrzeug. Erst durch den Einsatz mit unserem neuen Hubsteiger konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden und so die Gefahr für umliegende Gebäude gebannt werden. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, das Haus wurde aber durch den Brand komplett zerstört. Ein Brandermittler der Polizei und Sachverständige waren ebenfalls vor Ort, um die genau Brandursache zu ermitteln. Auch deren Arbeit unterstützen wir noch an der
Einsatzstelle mit unserer Teleskopmastbühne. Wie die Erhebungen ergaben, war ein Fernsehgerät Auslöser des Brandes. Eine mehr als gelungene „Feuertaufe" für unsere neue Gerätschaft, die deutlich zeigte wie wichtig und sinnvoll eine derartige Anschaffung für eine ganze Region war.

Von verzweifelten Eltern wurden wir am Nachmittag des 23. Jänner in die neue Wohnanlage in der Bahnhofstraße gerufen. Die Eltern waren gerade dabei die Wohnung einzurichten und dazu Sachen aus ihrem Fahrzeug zu holen. Während beide auf dem Weg zur ihrem Wagen waren, fiel die Eingangstüre zu und war darin die 1-jährige Tochter gefangen. Nachdem sie erfolglos versucht hatten die Türe selbst zu öffnen und das Kind laut schreiend in der Wohnung gefangen war, verständigten sie über Notruf die Feuerwehr. Mit unserem Türöffnungsset war die Öffnung ein Kinderspiel und konnten die überglücklichen Eltern die kleine Anna-Lena wieder in ihre Arme schließen.

Mit einer regelrechten Einsatzserie werden wir derzeit konfrontiert. Nach dem schweren Unfall von gestern und der Ölspur am Vormittag, wurden wir am Abend neuerlich von der Polizei nach Radlern gerufen. Ein Andorfer war aus der dortigen Betriebsausfahrt in die Teuflauerstraße eingefahren und gegen das Fahrzeug einer Schärdingerin geprallt. Durch die Wucht des Anpralles wurde der BMW von der Fahrbahn geschleudert und dabei die Ölwanne aufgerissen. Wir banden das ausgeflossene Öl, regelten den Verkehr an der Unfallstelle, bargen die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und leuchteten die Einsatzstelle aus. Die Unfallbeteiligten wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und mit der Rettung in das Krankenhaus Schärding eingeliefert. Nachdem die Polizei ihre Unfallaufnahme beendet hatte, konnten auch wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Nach dem schweren Verkehrsunfall am Vortag, waren wir auch heute wieder gefordert. Denn gleich drei Feuerwehren beschäftigte ein tschechischer Lastwagenlenker. Nachdem er im Bereich Diersbach von der Fahrbahn abgekommen war und das Fahrzeug von der Feuerwehr geborgen werden musste, setzte der Lenker seine Fahrt trotz Ölverlust einfach fort. Im Bereich der Firma Josko kam es dann aber zu einem massiven Motorschaden bei der die Ölwanne des Lastwagens aufgerissen wurde. Dadurch ergoss sich jede Menge Öl über den Lagerplatz und wurde die Feuerwehr Andorf zu Hilfe gerufen. Neben dem
Lagerplatz waren auch die Harter-, und die Hannes-Schratteneckerstraße betroffen. Mit Hilfe von einer Menge Ölbindemittel konnten wir die ausgeflossenen Betriebsmittel binden und die Fahrbahn reinigen. Zum Abschluss sicherten wir die Einsatzstelle noch mit Verkehrszeichen ab und konnten erst nach etwa drei Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.