Sturmeinsatz: Baum über der Taufkirchner-Straße, Gewitterfront zog über Andorf - 07.08.2013
Viele Kameraden der Feuerwehr Andorf waren froh, als sie nach einer Alarmierung zu einem Sturmschaden am Mi. 7.8.2013 gegen 4.00 Uhr relativ rasch wieder in ihre Betten zurückkehren konnten. Ein PKW-Lenker hatte am Ortsende von Andorf 2 über der Taufkirchner-Straße hängende Bäume entdeckt und den Feuerwehr-Notruf gewählt. Die schnell zur Stelle gewesenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf konnten die Hindernisse rasch mit der Motorsäge entfernen und die Straße für den bald einsetzenden Morgenverkehr wieder freigeben. An dem Zaun, über den die etwa 20 cm starken Pappeln gefallen sind, entstand leichter Sachschaden.
In den Abendstunden des gleichen Tages zog dann eine gewaltige Gewitterfront mit Sturm, Hagel und Starkregen über Andorf hinweg und machte neuerlich den Einsatz der Feuerwehr Andorf erforderlich. Dabei wurden zahlreiche Keller überflutet, Unterführungen geflutet und Bäume entwurzelt. Es mussten Umleitungen eingerichtet werden, Keller ausgepumpt und Straßen
Aus noch völlig ungeklärter Ursache geriet am Sa. 17.8.2013 gegen 4.00 Uhr früh auf dem Parkplatz bei der Unterführung der Innviertler Bundesstraße B137 über die Andorfer Landesstraße ein dort abgestellter PKW in Brand. Ein vorbei kommender Autofahrer hatte Flammen beim linken Vorderreifen beobachtet und sofort die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing waren zwar rasch zur Stelle, konnten mit dem Löschangriff mit Löschschaum aber nicht mehr verhindern, dass das Fahrzeug vollständig ausbrannte. An der Brücke entstand durch die starke Hitzeentwicklung ein Schaden an den Entwässerungsrohren. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Besitzer des Fahrzeuges bekam von all dem nichts mit. Er weilte seit 2 Tagen in Italien. Für die Feuerwehren, die auch mit der zeitweiligen Umleitung des Verkehrs beschäftigt waren, endete der Einsatz nach gut einer Stunde.
frei gemacht werden. Es dauerte bis beinahe Mitternacht, bis alle eingehenden Einsätze abgearbeitet waren, ehe in das Feuerwehrhaus eingerückt werden konnte und die Gerätschaft gereinigt werden konnte.
Brand eines Traktors mit Strohballenpresse in Schulleredt - 04.08.2013
Mitten auf dem Feld geriet am heißen Sonntagnachmittag des 4.8.2013 ein Traktor mit angehängter Strohballenpresse in Brand. Das Feuer, das laut Augenzeugenberichten vom Zugfahrzeug ausging, breitete sich sofort auf die Strohballenpresse des Andorfer Lohnunternehmers aus. Die weithin sichtbare, schwarze Rauchsäule ließ die anrückenden Einsatzkräfte der Feuerwehr sofort die nächsthöhere Alarmstufe II auslösen, was sich als richtige Entscheidung herausstellte, da zur Brandbekämpfung etliche Atemschutzträger eingesetzt werden mussten. Das Löschwasser musste über eine Wegstrecke von ca. 200 m an die Einsatzstelle herangebracht werden. Obwohl der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden der Traktor und die Presse ein Raub der Flammen. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen mindestens EUR 250.000,-. Die Ausbreitung des Feuers über den trockenen Boden konnte ebenfalls rasch verhindert werden. Nach ca. 2h konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf, Schulleredt, Linden, Pimpfing und Raab wieder ins Zeughaus zurückkehren.
Brand im Bereich Kirchenberg verhindert – 23.07.2013
Ein aufmerksamer Passant verhinderte in den Morgenstunden des 23. Juli 2013 womöglich einen Brand der anlässlich des Landesbewerbes 2011 gepflanzten Kaiserlinde am Kirchenberg.
Sorglose Feuermacher hatten im Nahbereich der Kaiserlinde ein Lagerfeuer entzündet, dies aber nicht abgelöscht. Das Feuer gloste daraufhin weiter, hatte bereits auf Teile der völlig ausgetrockneten Wiese übergegriffen und drohte letztlich auf den Baum überzugreifen.
Der Passant alarmierte daraufhin die Feuerwehr Andorf, die den Entstehungsbrand rasch ablöschen konnte und somit Schlimmeres verhindern konnte. Schon nach einer halben Stunde war der wertvolle Einsatz wieder beendet, die Kaiserlinde vor Schaden bewahrt worden und konnte in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.
Aufgrund der anhaltenden Dürre sind derzeit ohnehin die meisten Feuerwehren in Oberösterreich in erhöhter Alarmbereitschaft, um in einem derartigen Fall rasch eingreifen zu können.
Brand Pramuferböschung - 22.07.2013
Zu einem Böschungsbrand am Pramufer wurde die Feuerwehr Andorf am Nachmittag des 22. Juli 2013 alarmiert. Unmittelbar neben dem Seniorenheim hatte die dort von der anhaltenden Trockenheit komplett ausgedörrte Uferböschung aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Der Brand hatte sich bereits über eine große Fläche des Uferbereiches ausgebreitet und drohte auf einen dort gelagerten Reisighaufen, bzw. auf die mit Kunststoff ummantelte Pramüberleitung der Fernwärmeanlage Andorf überzugreifen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr Andorf mit den Tanklöschfahrzeugen konnte dies noch rechtzeitig verhindert werden und der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Nach etwa einer halben Stunde waren die letzten Glutnester abgelöscht und konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Bewohner des Seniorenheims zeigten sich nach dem schnellen Einsatz der Feuerwehr offensichtlich erleichtert, hätte ein Übergreifen der Flammen unter Umständen auch eine Gefahr für ihr Eigenheim dargestellt.
Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall – 15.07.2013
Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Andorf am Montag, den 15. Juli 2013 gerufen. An der Kreuzung in Haula waren am Abend ein Autofahrer und ein Motorradfahrer zusammengestoßen. Der „Biker“ wurde dabei unbestimmten Grades verletzt und vom Notarzthubschrauber in das Krankenhaus geflogen, der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Die eingesetzten Kameraden mussten die Unfallstelle aufräumen und ausgeflossenes Öl mittels Bindemittel binden. Nach gut einer halben Stunde war der Einsatz auch schon wieder beendet und die Straße wieder ungehindert passierbar.
Personensuche mit Wärmebildkamera – 04.07.2013
Im Rahmen einer großangelegten Suchaktion mit acht alarmierten Feuerwehren, mehreren Polizeibeamten, Suchhunden der Polizei und einer Suchhundestaffel des Roten Kreuzes wurde im Raum Kopfing nach einer seit den Nachmittagsstunden Abgängigen 39-jährigen gesucht. Auch die Feuerwehr Andorf wurde zur Suche gegen 19:00 Uhr mit der Wärmebildkamera angefordert. Nachdem die genauen Suchgebiete eingeteilt waren und die Suche begonnen hatte, konnte die Abgängige kurze Zeit später in einem Gasthaus in Kopfing unversehrt aufgefunden werden und der Einsatz von den drei Blaulichtorganisationen erfolgreich abgeschlossen werden.
Wohnhausbrand in Sigharting – 17.06.2013
Zu einem Wohnhausbrand in die Nachbargemeinde Sigharting wurden wir am 17. Juni 2013, zu Mittag alarmiert. Das Haus eines Feuerwehrkameraden, mitten im Ortsgebiet von Sigharting war in Brand geraten. Mit schwerem Atemschutz wurde zum Brandort vorgerückt und das Feuer gelöscht. Im Anschluss wurde mit der Belüftung des Hauses begonnen, um es rauchfrei zu machen. Das Gebäude wurde dennoch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Vermutlich dürfte dort bereits seit Stunden ein Schwellbrand gelodert haben und hatte das Objekt stark verrußt, der Schaden ist deshalb enorm. Die Ersterhebungen durch die Polizei ergaben als mögliche Brandursache einen Kurzschluss an einem der Elektrogeräte, genauer wird dies ein Sachverständiger klären.
Jahrhunderthochwassereinsatz in Schärding 4., 5. und 7.06.2013
Auch die Feuerwehr Andorf kam den Hochwasseropfern in Schärding zu Hilfe. Am 4. 5. und 7. Juni waren zahlreiche Kameraden in der Barockstadt im Jahrhunderteinsatz, um überflutete Keller auszupumpen, Häuser auszuräumen und den Schlamm wegzuspülen. Es sieht aus wie nach einem Bombenangriff, so ein eingesetzter Kamerad. Tatsächlich sind die betroffenen Gebiete arg in Mitleidenschaft gezogen worden und wird es noch längere Zeit dauern, bis alles aufgeräumt sein wird. Ausnahmesituationen verlangen auch Ideenreichtum und so wurde kurzerhand unser fast 40 Jahre altes Tanklöschfahrzeug wieder flott gemacht, um ein Fahrzeug mehr zum Einsatz bringen zu können. Bis tief in die Nacht hinein wurde am Dienstag den 3. Juni gearbeitet, über Ölwechsel, Blaulicht und vieles mehr, wurde wieder alles einsatzbereit gemacht. Und wie in alten Tagen spulte unser TLF einen Einsatz nach dem anderen herunter, als ob er gar nie außer Dienst gewesen wäre, so manche Erinnerung an das alte Fahrzeug wurde dabei wach. Auch am 7. Juni war unser alter „Herr“ wiederum eingesetzt und funktionierte klaglos. Nach einem langen Einsatztag mussten auch immer wieder die Einsatzgeräte gereinigt werden, durch den hartnäckigen Schlamm an den Geräten dauerte dieser Vorgang meist doppelt so lange, als bei anderen Einsätzen. Vorab bereits einen großen Dank an alle Kameraden, die sich extra Urlaub genommen haben, um den leidgeprüften Menschen helfen zu können. Für einen eingefleischten Feuerwehrmann ist das aber Ehrensache und beinahe eine Selbstverständlichkeit, so sind sie eben, die Männer der Feuerwehr.
Hochwassereinsatz - 02. 06.2013
Auch Andorf hat das Hochwasser voll getroffen. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden sind wir aber noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Zahlreiche Einsätze musste die Feuerwehr Andorf an diesem Tag abspulen und liefen bis spät in die Nacht hinein. In erster Linie waren vollgelaufene Keller auszupumpen, aber auch im Wasser zum Stehen gekommene Fahrzeuge mussten geborgen werden und Straßensperren errichtet werden. Bereits nach dem ersten Einsatz am Vormittag wurde eine Bereitschaftstruppe geschaffen, die die laufend eingehenden Einsätze abarbeiten konnten. Über den ganzen Tag verteilt wurden auch immer wieder Erkundungsfahrten im Gemeindegebiet durchgeführt und verstopfte Schächte und Abläufe wieder frei gemacht, um damit so manchen Einsatz zu verhindern. Erst in der Nacht kam es zu einer leichten Entspannung der Lage. Weit über 500 Feuerwehren waren im ganzen Land alarmiert und im Dauereinsatz. Das Hochwasser hat wieder einmal gezeigt, wenn Not am Mann ist, sind sie da unsere Feuerwehren, schnell, flexibel, beinahe kostenlos und das sogar an einem Sonntag.
Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall - 04.05.2013
Ein Auffahrunfall auf der Andorfer Landesstraße beendete am Samstagabend des 4. Mai 2013 abrupt das gemütliche Beisammensein der Feuerwehrkameraden von Andorf und Pimpfing, die sich kurz zuvor zur Florianimesse getroffen hatten. Ein 32-jähriger Andorfer übersah auf einem abschüssigen Teilstück kurz vor der Auffahrt zur B137 einen vor ihm fahrenden Traktor und fuhr diesem hinten auf. Der Oldtimer-Traktor überschlug sich in der Folge, wodurch der Lenker, ein 28-jähriger Eggerdinger, unbestimmten Grades verletzt und in das Krankenhaus eingeliefert wurde. Der PKW-Lenker wurde scheinbar nur leicht verletzt. Bei seinem Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing verbrachten die Fahrzeug von der Unfallstelle und reinigten die stark verschmutzte Fahrbahn, sodass die Andorfer Landesstraße nach etwa einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall – 12.04.2013
Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall in Radlern wurden wir am Freitag, den 12. April, gegen 22:26 Uhr, gerufen. Auf der Teuflauerstraße, im Bereich Radlern waren zwei Fahrzeuge aus bisher ungeklärter Ursache frontal kollidiert. Glücklicherweise konnten sich die beiden Lenker selbständig aus ihren schwer demolierten Fahrzeugen befreien und wurde einer der Unfallbeteiligten, ein junger Eggerdinger, mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr Andorf sicherte und leuchtete die Unfallstelle aus, errichtete den Brandschutz und führte die Bergung der beiden Fahrzeuge durch. Kurz vor Mitternacht konnte der Einsatz beendet werden und die Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
Verkehrsunfall Brünninger Bezirksstraße - 04.04.2013
Relativ glimpflich endete am Donnerstagabend des 4. April 2013 gegen 23.00 Uhr die nächtliche Autofahrt zweier junger Damen auf der Brünninger Bezirksstraße kurz nach Andorf. Im Zuge eines Überholmanövers durch einen ebenfalls Richtung Raab fahrenden Lenker kam die etwa 20 Jahre alte Schärdingerin, die am Steuer des verunfallten Wagens saß, auf das Bankett und geriet in weiterer Folge über eine kleine Böschung in die angrenzende Wiese, wo sich das Fahrzeug dann noch überschlug. Trotz des Überschlags zog sich die Lenkerin offensichtlich nur leichte Verletzungen zu und wurde vom Roten Kreuz in das Krankenhaus gebracht. Ihre etwas jüngere Beifahrerin aus Raab kam dem Anschein nach mit dem Schrecken davon. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing sorgten für die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie für den Brandschutz und das anschließende Verbringen des Unfallfahrzeuges auf einen Feldweg. Beim betroffenen Straßenabschnitt handelt es sich um eine sehr unfallträchtige Strecke, auf der in der Vergangenheit schon mehrere Todesopfer zu beklagen waren.
Verkehrsunfall in Sonnleiten - 14. 03.2013
Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren Andorf und Pimpfing in den frühen Morgenstunden des 14. März 2013 auf die Andorfer Landesstraße gerufen. Im Bereich Sonnleiten war ein Fahrzeug aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse in die bevorrangte Straße gerutscht und löste dadurch einen Frontalzusammenstoß aus. Denn eine in Richtung Lambrechten fahrende Taufkirchnerin prallte vorerst gegen das in Fahrbahn ragende Fahrzeug und in weiterer Folge in das entgegenkommende Auto einer Lambrechtnerin.
Durch den Anprall wurden die Taufkirchnerin und ihre Beifahrerin schwer verletzt, die übrigen Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Auch der Notarzthubschrauber „Euro 3“ war im Einsatz. Im Zuge dieses Einsatzes ereignete sich im Bereich Kurzenkirchen ein weiter Verkehrsunfall und mussten Teile der Einsatzkräfte zu diesem Einsatz abgezogen werden. Nachdem die Fahrbahn gereinigt war und die Unfallfahrzeug geborgen waren, konnte der Einsatz nach etwa 1 ½ Stunden beendet werden und in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.
Wärmebildkamera in Zell an der Pram im Einsatz – 11.02.2013
Die Feuerwehren der Gemeinde Zell an der Pram forderten uns in den Nachmittagsstunden des 11. Februar zu einem Einsatz mit der Wärmebildkamera an. Im Wohnhaus eines Zeller Raumausstatters war ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der Holzriegelbauweise des Brandobjektes konnte auch nicht eindeutig festgestellt werden, dass nach den Löscharbeiten an der Brandstelle auch keine weitere Gefahr mehr bestand. Erst der Einsatz der Wärmebildkamera bestätigte, dass die gesetzten Maßnahmen Wirkung gezeigt hatten und sich der Brand nicht weiter vorgesetzt hatte. Ein kurzer, aber wiederum äußerst effizienter Einsatz der vor einigen Jahren seitens des Bezirkskommandos verlagerten Wärmebildkamera.
KFZ-Brand in Großschörgern - 07.02.2013
Aufmerksame Passanten entdeckten gegen 20.00 Uhr bei einem Andorfer Elektrounternehmen einen brennenden Lieferwagen, der direkt neben dem Unternehmensgebäude geparkt war. Geistesgegenwärtig wurde das Fahrzeug mit Unterstützung weiterer hinzugekommener Personen vom Gebäude weggeschoben. Während die mittlerweile alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Schulleredt zum Einsatzort anrückten, versuchte man noch, den Brand, der vom Motorraum ausging, mit Feuerlöschern einzudämmen. Endgültig gelöscht wurde der KFZ-Brand schließlich durch einen Schaumangriff der Feuerwehr, der wegen der starken Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten erfolgte. Am Fahrzeug entstand durch den Brand, dessen Ursache noch ungeklärt ist, erheblicher Sachschaden.
Einsatz mit Wärmbildkamera in Raab – 24.1.2013
Zu einem Wärmebildkameraeinsatz wurden wir in den Abendstunden des 24. Jänner 2013 gerufen. Im Dachstuhlbereich eines Wohnhauses in der Ortschaft Brünning war ein Brand in der Zwischendecke ausgebrochen. Nachdem die Feuerwehren Raab und Steinbruck-Bründl den Schwellbrand grob abgelöscht hatten, wurde die Feuerwehr Andorf um 20:32 Uhr mit der Wärmebildkamera angefordert, um das genaue Ausmaß unter der Decke festzustellen. Die Kamera zeigte auch gleich klar, dass sich der Brand viel weiter ausgebreitet hatte, als ursprünglich vermutet. Nachdem die Decke und der Dachstuhl großflächig geöffnet worden waren, konnten die dort lodernden Glutnester rasch entdeckt und abgelöscht werden. Nach mehr als 3 Stunden war der wertvolle Einsatz beendet und wurde wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt.
Selchkammernbrand in Großschörgern - 22.12.2012
Zu einem Kaminbrand wurden in den Abendstunden des letzten Adventsamstages des Jahres 2012 die Feuerwehren Andorf und Schulleredt alarmiert. Zuvor hatte der Hausbesitzer beißenden Rauch im Außenbereich des Wohnhauses festgestellt. Da der Dachbodenbereich jedoch bereits stark verqualmt war, rief er die Feuerwehr zu Hilfe. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Andorf konnte rasch zum Brandherd vordringen und stellte fest, dass dieser in der Selchkammer lag, in der tags zuvor zu selchen begonnen wurde. Der Atemschutztrupp konnte das Feuer mit einem Feuerlöscher löschen und den Dachboden bald rauchfrei machen. Zeitgleich wurde der zuständige Rauchfangkehrer verständigt, der sich schließlich um die weiteren Maßnahmen kümmerte. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges blieb sicherheitshalber noch einige Stunden zur Beobachtung an der Einsatzstelle, da in der Selchkammer nach wie vor hohe Temperaturen herrschten.
Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall - 21.11.2012b
Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Andorf in den späten Nachmittagsstunden des 21. November 2012 gerufen. Ein Pensionist aus Enzenkirchen hatte an der Kreuzung des Andorfer Einkaufszentrum einen Kleinlaster eines Subeners übersehen und war es in der Folge zum Zusammenstoß gekommen. Die Kameraden der Feuerwehr Andorf regelten den Verkehr, auf der zu dieser Zeit vielbefahrenen Andorferstraße, banden ausgeflossene Betriebsmittel, räumten die Unfallstelle und stellten das schwer beschädigte Auto für den Abschleppdienst bereit. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet und konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen.
LKW-Bergung im Spitzgarten - 20.11.2012
In eine missliche Lage geriet in den Abendstunden des 20.11.2012 ein Schwerfahrzeug eines Innviertler Transportunternehmens. In der Absicht, große Holzriegelbauteile abzuladen, fuhr der Lenker in eine abschüssige Wiese, konnte jedoch aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse den Abladeplatz nicht mehr aus eigener Kraft auf diesem Weg verlassen. Eine Bergung mittels Seilwinde war an dieser Stelle nicht möglich, sodass der LKW nur durch geschickte Einweisung des Fahrers durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf auf einem erschwert passierbaren Ausweichweg wieder auf festen Untergrund gebracht werden konnte.
Verkehrsunfall auf der B137 - LKW auf PKW - 30.10.2012
Relativ glimpflich verlief ein Verkehrsunfall am Dienstagabend des 30.10.2012 auf der B137 im Gemeindegebiet von Andorf. Eine junge Andorferin hielt - von Schärding kommend - zum Linksabbiegen auf der viel befahrenen Bundesstraße wegen Gegenverkehrs an. Während eine nachkommende PKW-Lenkerin dies gerade noch bemerkte und rechtzeitig zu halten imstande war, war dies dem Lenker eines hinter ihr fahrenden Sattelzuges nicht mehr möglich, sodass dieser den PKW vor ihm seitlich rammte und ihn dadurch über eine etwa 5 Meter hohe Böschung schob. Die etwa 40-jährige Lenkerin und 2 der jugendlichen Mitfahrer schienen unverletzt zu sein. Ein weiterer Jugendlicher - ein 17-jähriger Andorfer - wurde jedoch mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz zur Beobachtung in das Krankenhaus gebracht. Glück im Unglück hatte dabei der aus der Gegenrichtung kommende PKW-Lenker mit Mödlinger Kennzeichen, der gerade noch zwischen dem auf die Gegenfahrbahn geratenen LKW und der Böschung auf der rechten Seite auf dem Bankett ausweichen konnte. Die Feuerwehr Andorf - die sofort nach Alarmierung mit etwa 20 Mann zur Unfallstelle ausrückte - barg nach der Bereitstellung des Brandschutzes und dem Ausleuchten der Unfallstelle den schrottreifen PKW mit der Seilweide. Nachdem die Fahrbahn gereinigt war, konnte die B137 nach etwa 1 Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden und die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf ins Feuerwehrhaus einrücken.
Wärmebildkameraeinsatz in Enzenkirchen- 20.10.2012
Zu einem Einsatz mit der Wärmbildkamera wurden wir am Samstag, den 20. Oktober 2012 in die Nachbargemeinde Enzenkirchen alarmiert. Kurz nach 13:00 Uhr war im Wohnzimmer eines Mehrfamilienhauses Feuer ausgebrochen, das vermutlich durch einen Defekt an einem Spielgerät ausgelöst wurde. Der Brand konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing von einem Hausbewohner mit einem Handfeuerlöscher unter Kontrolle gebracht werden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in der Zwischendecke bereits ein Glimmbrand entstanden war, wurde die Feuerwehr Andorf mit der Wärmbildkamera angefordert. Eine Überprüfung vor Ort ergab aber, dass keine Gefahr mehr bestand und die ermittelten Werte im Normalbereich waren. Nach etwa einer Stunde Einsatzzeit konnte wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.
Schwerer Verkerhrsunfall in Laab - 29.09.2012
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit 6 Verletzten, darunter zwei Kinder, wurden die Feuerwehren Andorf und Pimpfing, am Samstag, den 29. September 2012, kurz nach 14:00 Uhr alarmiert. Eine Lenkerin aus Enzenkirchen hatte vermutlich den Vorrang missachtet und war gegen ein voll besetztes Fahrzeug einer ebenfalls in Enzenkirchen wohnhaften Familie gestoßen.
Nachdem alle Personen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren aus ihren schwer beschädigten Fahrzeugen befreit werden konnten, beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehren auf das Binden auslaufender Betriebsmittel, die Fahrzeugbergung und die Regelung des Verkehrs.
Auch der Notarzthubschrauber „Euro 3“ war im Einsatz und wurden alle Verletzten in das Krankenhaus Ried im Innkreis eingeliefert.
Nach mehr als einer Stunde konnte der Einsatz letztlich beendet werden und die Einsatzkräfte wieder von der Unfallstelle abrücken.
Jagdkanzelbrand in Laab - 30.08.2012
Vermutlich durch einen Blitzschlag geriet am Donnerstag, den 30.08.2012 gegen 21.30 Uhr eine Jagdkanzel am östlichen Waldrand eines kleinen Waldstückes in der Ortschaft Laab in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Andorf und Pimpfing konnte das Feuer, das von einem Nachbarn entdeckt wurde, schnell gelöscht werden (Foto FF Pimpfing).
Eingeklemmtes Fahrzeug in Bahnunterführung - 28.08.2012
Alle Jahre wieder - könnte man fast sagen - scheinen sich Autofahrer bemüßigt zu fühlen, die Höhenangabe auf dem Hinweisschild bei der Bahnunterführung Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße zu überprüfen. Dass dies selten ohne Schäden am Fahrzeug gelingt, dürfte sich noch nicht herumgesprochen haben. Zur Mittagszeit des 28. August 2012 war es wieder so weit. Der Lenker des Kleinbusses eines Eferdinger Gemüselieferanten steckte mit seinem etwa 3 Meter hohen Lieferwagen in der Bahnunterführung, deren maximale Durchfahrtshöhe mit 2,30m (!) angegeben ist, fest und konnte weder vor noch zurück. Er alarmierte daraufhin die Feuerwehr Andorf, welche das Fahrzeug nach dem Ablassen des Reifenluftdrucks mit Hilfe der Seilwinde beim Rüstlöschfahrzeug aus seiner misslichen Lage befreien konnte.