Brand landwirtschaftliches Anwesen in Pranzen (14.9.2007)
Am Freitag, den 14. September 2007, gegen 03:15 Uhr, geriet das landwirtschaftliche Anwesen des Franz G., in der Ortschaft Pranzen, in Brand. Beim Eintreffen der Andorfer Feuerwehren stand das Stallgebäude in Vollbrand und hatte bereits auf ein Nebengebäude, in dem ebenfalls Tiere untergebracht waren, übergegriffen. Durch das rasche und entschiedene Eingreifen der Feuerwehren sowie der Mithilfe von Feuerwehren aus den Nachbargemeinden konnte jedoch eine weitere Ausbreitung verhindert werden, sodass 73 Rinder im Nebengebäude gerettet werden konnten. Im Hauptgebäude waren jedoch bereits 12 Rinder durch herab stürzende, in Brand stehende Strohballen umgekommen. Eine größere Tragödie konnte aber auch hier durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters verhindert werden, da die übrigen Tiere sonst an den Rauchgasen erstickt wären. Die beiden angrenzenden Wohngebäude wurden aufgrund der raschen Eindämmung des Brandes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Löschwasser stand in ausreichender Menge zur Verfügung, musste jedoch über eine längere Wegstrecke von mehreren Feuerwehren befördert werden. 10 Feuerwehren mit ca. 150 Einsatzkräften waren etwa 4 Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr Andorf war dann noch bis in die Abendstunden mit Nachlösch-, und Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Der Brand wurde vermutlich durch zwei Buben ausgelöst, die am Nachmittag zuvor am Hof gezündelt hatten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.
Küchenbrand (26.8.2007)
Vermutlich ein elektrischer Defekt am Dunstabzug hatte am Sonntag, den 26. August 2007, gegen 10:35 Uhr, die Küche der Pensionistin Maria H. in Andorf entzündet und griff der Brand auf Teile der Kücheneinrichtung über. Durch den raschen Einsatz unserer Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen, auf andere Räumlichkeiten verhindert werden. Nachdem das Haus mittels Lüfter rauchfrei gemacht worden war, konnte die Besitzerin mit dem Aufräumungsarbeiten beginnen.
Schwerer Verkehrsunfall in Schulleredt (7.7.2007)
Als der Lenker des abgebildeten Golfs, Mehmet Ö. aus Raab, am Samstag, den 7. Juli 2007, gegen 18:42 Uhr, auf der Brünningerstraße, im Bereich Schulleredt, ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen wollte, kam er ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Baum. Der Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur mit Hilfe des Bergegerätes aus seinem Fahrzeug befreit werden. Nachdem der schwer Verletzte aus dem Fahrzeug geborgen war, wurde er vom Notarzthubschrauber "Euro 3" in das Landeskrankenhaus Schärding geflogen.
Unwetter über Andorf (1.6.2007)
Ein schweres Unwetter, mit starken Regenfällen, das in den Abendstunden des 1. Juni 2007 über Andorf zog, machte auch den Einsatz der Feuerwehr Andorf nötig. Neben den Bahnunterführungen Andorf und Griesbach, die überflutet worden waren, standen auch zahlreiche Keller von Wohnhäusern unter Wasser. Auch im Altenheim Andorf war, wie so oft, unser Einsatz nötig, stand auch hier der Keller unter Wasser. Es dauerte beinahe bis Mitternacht, bis unsere Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle gebracht hatten und in das Feuerwehrhaus einrücken konnten.
Tödlicher Arbeitsunfall (25.5.2007)
Zu einem schrecklichen Arbeitsunfall wurde die Feuerwehr Andorf am Freitag, den 25. Mai, gegen 13:00 Uhr, gerufen. In einem Andorfer Betonwerk war der 33-jährige Arbeiter Hermann D. aus Kopfing gerade damit beschäftigt eine Rohrfertigungsmaschine zu reinigen, als er dabei aus bislang unbekannter Ursache zwischen den beiden Hydraulikstempeln eingeklemmt und erdrückt wurde. Auch die herbeigerufene Besatzung es Notarzthubschraubers „Euro 3“ konnte nur noch den Tod des jungen Arbeiters feststellen. Der Einsatz unserer Feuerwehr beschränkte sich daher leider nur mehr auf die Bergung des Toten.
Containerbrand (13.5.2007)
Brand eines Papiercontainers lautete der Alarmierungsgrund am Muttertag, den 13. Mai am späten Nachmittag. Nächst des ehemaligen Lagerhauses Mayer stand ein Papiercontainer in Vollbrand. Der Brand konnte zwar rasch gelöscht werden, dennoch wurde der Abfallcontainer, wie am Bild zu sehen, komplett zerstört.
Umgestürzter Baum (10.5.2007)
Die durch den vielen Regen aufgeweichte Erde und eine Windböe hatte im Ortszentrum von Andorf am Donnerstag, den 10. Mai, gegen Mitternacht, einen Baum zu Fall gebracht. Da dieser etwas in die Andorfer Landesstraße ragte, wurde unsere Feuerwehr zu Hilfe gerufen. Leider war der Baum nicht mehr zu retten und musste mittels Motorsäge von der Fahrbahn entfernt werden.
Böschungsbrand in Edenaichet (27.4.2007)
Zum Brand eines Holzstoßes und der angrenzenden Böschung, in der Ortschaft Edenaichet, Gemeinde Eggerding, wurde unsere Feuerwehr in den Nachmittagsstunden des 27. April 2007 gerufen, nachdem Alarmstufe 2 ausgelöst worden war. Mit den Kameraden der Feuerwehren Eggerding, Maasbach, St. Marienkirchen und Hof war der Brand rasch gelöscht und konnte eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
Verkehrsunfall Innviertler Straße (27.3.2007)
Zu einem Verkehrsunfall auf die Innviertler Straße (B 137), Auffahrtsrampe Teuflau, wurde die Feuerwehr Andorf am 27. März 2007, gegen 20:40 Uhr gerufen. Der Lenker eines Kleinlastkraftwagens, Wolfgang T. aus Taiskirchen, hatte auf der Innviertler Bundesstraße, im Bereich der Auffahrtsrampe Teuflau, mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße überqueren wollen und prallte Ayse S. aus Riedau mit ihrem PKW mit erheblicher Wucht gegen den Kleinlastkraftwagen. Die Feuerwehr musste ausgetretenen Flüssigkeiten binden, den Verkehr an der Unfallstelle regeln und ein schwer beschädigtes Fahrzeug mittels Abschlepproller von der Fahrbahn verbringen, ehe die Bundesstraße wieder ungehindert befahrbar war. Die Lenkerin des PKW wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt.
Fahrzeugbrand Andorfer Landesstraße (23.3.2007)
Am Freitag den 23. März 2007, um 15:07 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf zu einem Fahrzeugbrand auf der Andorfer Landesstraße, im Bereich Laab, alarmiert. Die Feuerwehr Andorf rückte daraufhin mit 14 Mann und drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde ein beinahe neuwertiger Alfa Romeo vorgefunden, der vermutlich durch einen Kurzschluss in Brand geraten war. Ein zufällig vorbeikommender Passant hatte zuvor den Brand bereits mit einem Handfeuerlöscher eindämmen können und dadurch größeren Sachschaden abwenden können. Der Innenraum des Fahrzeuges wurde dennoch erheblich beschädigt, verletzt wurde zum Glück aber niemand.
Brand landwirtschaftliches Anwesen (3.2.2007)
Durch Brandstiftung, es wurde an mehreren Stellen Feuer gelegt, brannte in der Nacht des 3. Februar 2007 beinahe das gesamte landwirtschaftliche Objekt des Ernst H. im Ortsbereich Basling, Gemeindegebiet Andorf, nieder. Obwohl die vier Andorfer Feuerwehren rasch zur Stelle waren, konnten nur noch Teile des aufgelassenen Anwesens gerettet werden, stand doch ein Großteil beim Eintreffen bereits in Vollbrand. Der angerichtete Schaden dürfte sich auf etwa 150.000 Euro belaufen.
Brand in Mühle (27.1.2007)
Zu einem Brand in einem Silo der Mühle von Karl L. in Andorf kam es in den Vormittagstunden des 27. Jänner 2007. Der Brand war zwar rasch unter Kontrolle, es dauerte jedoch bis nach Mittag, bis der Brand gänzlich gelöscht war, der durch einen Wärmestau im Gebläse ausgelöst wurde. Auch die Wärmebildkamera der FF Schärding kam zum Einsatz, um auch letzte Glutnester aufspüren und löschen zu können.
Orkansturm Kyrill über Andorf (18.1.2007)
Das Orkantief Kyrill bescherte, wie vielen Kameraden im Bezirk, auch unserer Feuerwehr eine schlaflose Nacht. Von den frühen Abendstunden des 18. Jänner, bis zu den darauf folgenden Mittagsstunden waren wir im Einsatz, um zahlreiche umgestürzte Bäume zu entfernen, einen Schwellbrand zu löschen, abgedeckte Häuser behelfsmäßig abzudecken, einen weggefegten Fahrradunterstand zu sichern und vieles mehr. Eine Nacht die wieder einmal zeigte, wie wichtig unsere Feuerwehren sind.
Verkehrsunfall Andorfer Landesstraße (4.1.2007)
Als Silvia K. aus Andorf am 4. Jänner 2007, gegen 15:25 Uhr, im Bereich Laab,
mit ihrem VW Golf von einem Güterweg in die Andorfer Landesstraße einbog,
übersah sie den von Anton C. aus St. Florian gelenkten Mazda und kam es in
weiterer Folge zum Zusammenstoß. Die Feuerwehr Andorf musste die beiden schwer
beschädigten Fahrzeuge bergen, bzw. von der Fahrbahn verbringen und ausgetretene
Flüssigkeiten binden.
Abfall-Containerbrand (03.06.2006)
Am Samstag, den 3. Juni 2006, um 04:08 Uhr, wurden die Feuerwehr Andorf über die Landeswarnzentrale OÖ zu einem Containerbrand, in das momentan stattfindende
Andorfer Volksfest, zum alten Sportplatz alarmiert! Die Feuerwehr Andorf rückte zwei Minuten später mit 1 RLF-A, 1 TLF und 13 Mann aus! Nachdem der im Vollbrand stehende Container mittels HD-Rohr gelöscht war und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden konnte, rückte die Feuerwehr um 04:58 Uhr wigeder ins Feuerwehrhaus ein.
Löschdecken
Löschdecken eignen sich hervorragend zur Bekämpfung von Fettbränden, wie sie z. B. in Haushalten, gewerblichen Küchen usw. immer wieder vorkommen.
Die aus hochwertigem Glasfasergewebe bestehende Löschdecke wird einfach über das brennende Gefäß gelegt und der Brand wird dadurch erstickt.
Löschdecken gibt es in unterschiedlichen Größen je nach Einsatzgebiet.
Notruf 122 Feuerwehr
Verlassen Sie sich niemals darauf, daß bereits andere einen Notruf getätigt haben!
Unter der Notrufnummer 122 meldet sich Ihre, rund um die Uhr besetzte Feuerwehr-Alarmzentrale.
Um eine schnelle und gezielte Hilfe Ihrer Feuerwehr zu ermöglichen, ist es wichtig, dass Sie möglichst genaue Angaben über das Schadensereignis machen.
1. WAS ist passiert ?
2. WO ist etwas passiert? (genaue Ortsangabe, Adresse, Hausname)
3. WIE VIELE Personen sind verletzt, eingeklemmt oder eingeschlossen?
4. WER hat angerufen? Namen und Tel.Nr. angeben. Warten auf eventuelle Rückfragen der Alarmzentrale!
Wichtig! Die Alarmzentrale beendet das Gespräch! (Nicht vorzeitig auflegen!)
Über Funk alarmiert die Feuerwehralarmzentrale sofort nach Ihrem Anruf Ihre nächstgelegene Feuerwehr.
Hier ertönen dann entweder die Sirenen und-oder die Pager, die viele Feuerwehrmitglieder ständig mit sich tragen.
Tipp Euronotruf 112
Rufen Sie von Ihrem Handy kostenlos den Euronotruf 112:
Er ist gebührenfrei, funktioniert in jedem Netz (auch andere GSM-Betreiber), und bekommt in GSM-Netzen sogar Vorrang vor allen anderen Gesprächen, d.h. wenn eine GSM-Funkzelle überlastet ist, werden andere Gespräche beendet, damit der Notruf durchkommt.
Nebenbei funktioniert 112 auch ohne SIM-Karte im Handy.
Der Notruf kommt automatisch in die nächstgelegene Gendarmerie- oder Polizeidienststelle.
Diese veranlasst die weiteren erforderlichen Massnahmen.
Im Ernstfall kann es vorkommen, das Sie die Telefonnummer nicht mehr wissen.
Speichern Sie daher jetzt, NOTRUF (112) auf ihrem Handy ab.
144 Rettung
133 Polizei
Rauchmelder retten Leben
Die meisten Brandopfer – 70% – verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.
Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder, Feuermelder) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
(Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/ )
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Richtiges anwenden von Feuerlöschern
Feuerlöscher dienen zur wirksamen Bekämpfung von Entstehungsbränden. Das bedeutet, dass nur kleine und in der Entstehung befindliche Brände erfolgreich gelöscht werden können. Jeder Feuerlöscher ist ohne besondere Kenntnisse zu bedienen, es genügt völlig, die aufgedruckte Gebrauchsanweisung zu befolgen. Zur eigenen Sicherheit ist es ratsam, wenn Sie sich frühzeitig mit der Bedienung der Ihnen zur Verfügung stehenden Feuerlöscher vertraut machen, denn im Ernstfall muss alles sehr schnell gehen.
Auch sollten Sie sich davon überzeugen ob ihr Feuerlöscher für die bei Ihnen vorhandenen brennbaren Stoffe geeignet ist.
Auf dem Feuerlöscher sind Piktogramme für die Eignung der verschiedenen Brandklassen aufgedruckt.
Brandklasse ABrände fester Stoffe, haupsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen: z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen |
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Brandklasse BBrände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen: z.B. Benzin, Benzol, öle, Fette, Lacke, Teer, äther, Alkohol, Stearin, Paraffin |
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Brandklasse CBrände von Gasen: z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas |
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Brandklasse DBrände von Metallen: z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen |
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Testeinsatz 1
Qua Qua
Verkehrsunfall Andorfer Landesstraße (5.12.2006)
Als zwei Fahrzeuglenker am Abend des 5. Dezembers auf der Andorfer Straße, im Bereich Oberholz, wegen eines Verkehrshindernisses angehalten hatten, fuhr der Lenker dieses schwarzen Hondas, Johann M. aus Raab, auf die stehenden Fahrzeuge auf, wodurch dieses teilweise schwer beschädigt wurden. Die Feuerwehr Andorf musste ausgeflossene Flüssigkeiten mittels Ölbindemittel binden, ehe der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte.
Traktorbrand in Kleinpichl (18.10.2006)
Durch einen Kurzschluss fing die abgebildete Zugmaschine des Landwirtes Josef W. aus Andorf am Nachmittag des 18. Oktober im Stallgebäude Feuer. Ein herbeigeeilter Nachbar konnte die Flammen mit einem Feuerlöscher eindämmen, ehe die Feuerwehr angerückt war. Auch die Befürchtungen, das Feuer hätte bereits auf den über dem Stallgebäude befindlichen Futterboden übergegriffen, bestätigten sich nach dem Eintreffen der Feuerwehren glücklicherweise nicht.