Wasser 1

Der anhaltende Starkregen brachte auch uns am 1. Juni ab den frühen Morgenstunden jede Menge an Einsätzen, so wie vielen Feuerwehren im ganzen Land. Die Pram und der Messenbach waren an mehreren Stellen in Andorf über ihre Ufer getreten. Das Ergebnis waren überschwemmte Straßen, überflutete Keller, verstopfte Schächte, sowie Rohre und noch so manches mehr. Im Bereich Heitzing war eine Schafherde durch das Wasser eingeschlossen und musste von uns gerettet werden. Erst kurz nach Mittag waren alle Einsätze abgearbeitet und konnten wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken. Ein Teil der eingesetzten Mannschaft hielt sich dann im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft, um im Notfall rasch eingreifen zu können, waren aber glücklicherweise nur noch mit ein paar kleineren Einsätzen konfrontiert. Gegenüber dem Bezirk Braunau sind wir derzeit aber noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Aber gerade dieses Hochwasser zeigt neuerlich, wie wichtig es ist, das derzeitige, flächendeckende Feuerwehrsystem aufrecht zu erhalten, um im Katastrophenfall schnelle und effiziente Hilfe leisten zu können.

Wasser 2

Wasser 3

Hutstock 1

Zu einer Fahrzeugbergung in den Ortschaftsbereich Hutstock wurden wir gegen Mittag gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Pimpfing gerufen. Ein Getränkelieferant war auf dem schmalen Güterweg einem entgegenkommenden Auto ausgewichen und auf dem nassen Bankett in den Straßengraben gerutscht. Die Feuerwehr Pimpfing sicherte das Fahrzeug ab und begann damit, die Ladung des Fahrzeuges, große Wasserflaschen, vom LKW zu entladen. Unsere Aufgabe bestand darin das Fahrzeug mit der Seilwinde aus dem tiefen Graben zu ziehen. Nachdem es wieder auf der Straße stand reinigten wir noch die Antriebsräder vom anhaftenden Erdreich und halfen dem Lenker die Ladung wieder aufzunehmen. Als auch noch die Straße gereinigt war, konnten wir den gemeinsamen Einsatz wieder beenden.

Hutstock 2

Bericht FF Pimpfing

Katze

Eine verzweifelte Mieterin in der Franz-Xaver-Wirth-Straße verständigte uns an diesem
Samstagmorgen. Ihr Nachbar der sich gerade auf Urlaub befindet, hatte sie mit der Beaufsichtigung seiner Katze betraut. Als sie den Stubentiger morgens füttern wollte, war sie noch kurz einmal aus der Wohnung gegangen, währenddessen schlug der Wind die Eingangstüre zu und war das Tier damit eingeschlossen. Bei unserem Eintreffen war bereits klägliches Miauen aus der Wohnung zu hören. Mit dem Türöffnungsset hatten wir den Eingang innerhalb kürzester Zeit geöffnet und die Mieze wieder befreit. Mit einer großen Portion Futter wurde die Katze dann von der Nachbarin für das kleine Missgeschick belohnt.

LKW-Bergung 1

Eine regelrechte Einsatzserie prasselt in letzter Zeit über die Feuerwehr Andorf herein. Neben zahlreichen Einsätzen mit unserer neuen Teleskopmastbühne, Überflutungen zu
Pfingsten, haben wir es aktuell mit einer Häufung an Unfällen zu tun. Der Einsatz im Bereich Teuflau war gerade abgeschlossen, da ereilte uns bereits der nächste Ruf, Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen. In einem Waldstück war ein Lastwagen, beladen mit einem Bagger, aufgrund eines Ausweichmanövers auf das weiche Bankett geraten und dadurch von der Straße abgekommen. Nur ein daneben stehender Baum verhinderte, dass das Gefährt nicht komplett umkippte. Nach unserem Eintreffen sicherten wir sofort den in schwerer Schräglage liegenden Laster. Unter Zuhilfenahme eines Kranes einer Privatfirma, bei der einer unserer eingesetzten Kameraden beschäftigt ist, bargen wir vorerst das geladene Arbeitsgerät, ehe wir mit dem Bergekran und der Seilwinde unseres Rüstfahrzeuges den Lastwagen aus seiner Schräglage befreiten. Eine zwar schwierige, aber letztlich sehr erfolgreiche Bergung, konnte der Subener Unternehmer abschließend sogar die Heimfahrt mit seinem Lastwagen wieder antreten.

LKW-Bergung 2

LKW-Bergung 3

VU Tauflau 1

Zu einem neuerlichen Verkehrsunfall wurden wir am 21. Mai, kurz nach Mittag in den Ortschaftsbereich Teuflau alarmiert. Beide Fahrzeuge waren auf der Harterstraße in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Auf Höhe des Güterweges Teuflau wollte eine junge Andorferin nach links abbiegen und dürfte dabei den entgegen kommenden Seat übersehen haben, wodurch es zu einer folgenschweren Kollision kam. Verletzt wurde dadurch glücklicherweise niemand, aber die Feuerwehr Andorf zu den Aufräumarbeiten alarmiert. Wir bargen die zwei schwer beschädigten Fahrzeuge, regelten den Verkehr an der Unfallstelle und banden die ausgeflossenen Betriebsmittel. Nachdem die Fahrzeuge von den herbeigerufenen Abschleppdiensten abgeholt worden waren, konnten auch wir unseren Einsatz beenden.

VU Teuflau 2

VU Teuflau 3

Hauptstraße 1

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurden wir am Abend des 20. Mai gerufen. Im Bereich der Pizzeria „Romantica" war ein junger Andorfer mit seinem Sportwagen einem auf der Fahrbahn liegendem Eisenteil ausgewichen. Dadurch geriet er mit dem Auto ins Schleudern und prallte gegen ein abgestelltes Fahrzeug am dortigen Parkplatz. An einem der Fahrzeuge wurde die Ölwanne aufgerissen und kam es dadurch zu einem massiven Ölaustritt. Wir banden die ausgeflossenen Flüssigkeiten, leuchteten die Unfallstelle aus, regelten den Verkehr auf der Andorferstraße und bargen die beiden Fahrzeuge, um sie für den Abschleppdienst bereit zu stellen. Nachdem letzte Fahrzeugteile entfernt waren, konnten wir nach gut einer Stunde wieder von der Einsatzstelle abrücken.

Hauptstraße 2

Ein junger Schardenberger war in den frühen Morgenstunden in der sogenannten „Joskounterführung" aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen das Auto eines Neukirchner Unternehmers gestoßen. Durch die Wucht des Anpralles wurden an einem Fahrzeug die Vorderachse und am anderem PKW die Hinterachse ausgerissen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Fahrbahn komplett zu sperren und den Verkehr durch Lotsen umzuleiten. Nach der Totalsperre begannen wir die ausgeflossenen Betriebsmittel zu binden und die beiden komplett beschädigten Fahrzeuge zu bergen. Nach nicht ganz zwei Stunden rückten wir wieder von der Einsatzstelle ab. Verletzt wurde glücklicherweise niemand bei der Kollision. Es war für uns in dieser Nacht bereits der zweite Einsatz, kurz vor Mitternacht hatte nämlich ein Papiercontainer im Bereich des Bahnhofes gebrannt.

Neuerlich ein einsatzreicher Abend, ausgerechnet am Freitag, den 13. Mai. Nach beinahe
pausenlosem Regen den ganzen Tag über, waren Keller überflutet, die auszupumpen waren. Auch die Pram war wieder einmal über ihre Ufer getreten und so mussten mehrere Straßenzüge gesperrt und der Verkehr durch Lotsen umgeleitet werden, ehe die Strecken mittels Scherengitter, sowie Verkehrszeichen abgesichert waren. Ebenso waren vermurte Fahrbahnbereiche zu säubern, damit diese wieder ungehindert passierbar waren. Immer wieder gingen Notrufe in unserer Einsatzzentrale ein, da Hilfe benötigt wurde. Nachdem nach und nach alle Einsätze abgearbeitet waren, konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Eine Mannschaft hielt noch Bereitschaftsdienst, um im Bedarfsfall rasch einschreiten zu können. Kurz nach Mitternacht war der Scheitelpunkt der Pram erreicht und die Pegelstände glücklicherweise wieder rückläufig.

Der einsetzende Starkregen bescherte auch uns am 12. Mai, so wie vielen anderen Feuerwehren in Oberösterreich, einige abendliche Einsätze. Im Bereich Erlau drohte durch ein verstopftes Abflussrohr das Regenwasser in ein Haus einzudringen. Nachdem wir den Abfluss gereinigt hatten konnte das Wasser selbständig ablaufen und so die Gefahr gebannt werden. Kurz darauf erreichte uns der nächste Hilferuf, ein Keller im Ortsgebiet stand unter Wasser und mussten wir diesen auspumpen. Auch ein durch Regen und Wind umgestürzter Baum war noch zu entfernen, ehe wir schon zur nächsten Pumparbeit gerufen wurden. Alles in allem ein durchaus einsatzreicher Abend für die Feuerwehr Andorf.

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Höchste Alarmstufe wurde in den Mittagsstunden des 4. Mai 2016 bei den Feuerwehren in der Umgebung von Dorf/Pram ausgelöst, als in der Ortschaft Hinterdobl ein Bauernhof in Flammen stand. Alarmiert hatte ein Nachbar, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr, der auch noch vergeblich versucht hatte, mit einem Bagger den brennenden Traktor, von dem – ersten Aussagen zufolge – der Brand ausgegangen sein könnte, aus dem Stallgebäude zu ziehen. 10 Jungtiere, die wegen akuter Einsturzgefahr vorerst nicht aus dem Gebäude befreit werden konnten, wurden durch Belüftung des Stallraumes gerettet. Löschwasser stand in der entscheidenden Anfangsphase der Brandbekämpfung im Form eines Schwimmbads beim Nachbarn in ausreichender Menge zur Verfügung. Die 15 Feuerwehren, darunter die Feuerwehr Andorf mit der Teleskopmastbühne und die Feuerwehr Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug hatten so den Brand relativ rasch unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus, Stall und einen weiteren Gebäudeteil konnte dadurch weitgehend verhindert werden. Allerdings mussten zwei Bewohner sowie zwei Feuerwehrmänner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz vorsorglich ins Krankenhaus Ried gebracht werden. Durch Nachlöscharbeiten dauerte der Feuerwehreinsatz noch bis in die Abendstunden an.

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Wir hatten einen Türöffnungseinsatz in der St.-Sebastian-Straße gerade abgeschlossen, da
ereilte uns am Vormittag des 4. Mai bereits der Ruf zum nächsten Einsatz. Im Einkaufs-zentrum von Andorf war ein Fahrzeuglenker aus St. Ägidi kurz unaufmerksam gewesen und deshalb vom Parkplatz abgekommen. Mittels Hebekissen, sowie Seilwinde bargen wir den zwischen den Parkflächen festsitzenden Opel und konnte ihn so wieder auf die Straße bringen. Dass dies noch ein arbeitsintensiver Tag für uns werden sollte, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt aber keinesfalls.

Ein österreichisches Filmteam zieht derzeit durch das Inn-, und Hausruckviertel. Nachdem die Aufnahmen im Schloss Aistersheim abgeschlossen waren, ging es zum idyllisch gelegenen Badesee in einem aufgelassenen Steinbruch in Raab. Hier wurden Szenen auf dem Wasser gedreht, weshalb uns der Reggiseur und dessen Managerin um ihre Unterstützung ersuchten. Natürlich kamen wir dieser Bitte nach und rückten mit unseren Zillen zum See aus. Unsere Aufgabe bestand darin die Darsteller zu den verschiedenen Drehorten zu bringen und für deren Sicherheit zu sorgen. Einige Szenen wurden nämlich auch direkt auf dem See gedreht. Erst am späten Nachmittag war dann alles im „Kasten" und der Zilleneinsatz für die Wasserwehr Andorf damit beendet. Die Aufnahmen finden im
Rahmen eines Leaderprojektes statt und kommt der Film im nächsten Jahr zur Ausstrahlung.

Ölspur auf der Andorferstraße war der Alarmierungsgrund durch die Polizei für die Feuerwehr Andorf am späten Abend des 29. April 2016. Vom Lagerhaus ausgehend, auf die Hauptstraße, hatte ein unbekannter Lastwagenlenker eine breite Dieselspur gezogen. Diese verlor sich nach mehreren hundert Metern wieder, ehe sie im Auffahrtsbereich zur B 137 in Laab wieder massiv wurde. Neben unserer Wehr waren auch die Feuerwehren Pimpfing und Riedau aufgrund des Treibstoffaustrittes im Einsatz. Wer Verursacher dieses nächtlichen Einsatzes war, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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In der Nacht auf Samstag, den 23. April 2016 brach in einer Maschinenhalle eines Milchverarbeitungsbetriebes im Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Eggerding und St. Marienkirchen bei Schärding aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. Bemerkt wurde der Brand vom Hofbesitzer selbst, der durch lautes Brandknistern aus dem Schlaf gerissen wurde und daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Da zu diesem Zeitpunkt die Maschinenhalle bereits in Vollbrand stand, wurde von den erstalarmierten Feuerwehren sofort die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst, sodass insgesamt 10 Feuerwehren zur Brandbekämpfung anrückten.

Da zunächst unklar war, ob sich in dem Gebäude, in dem auch die Hackschnitzelheizung untergebracht ist, auch noch Gasflaschen befinden, musste bei den Löschangriffen mit allerhöchster Vorsicht vorgegangen werden. Nicht umsonst: Während der Löscharbeiten barst mit einer meterhohen Stichflamme plötzlich eine Propangasflasche. Erleichtert wurde die Brandbekämpfung durch den Einsatz der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf, die die gezielte Einbringung des Löschwassers von oben ermöglichte. Da der Hof sehr abgelegen liegt, musste das Löschwasser aus 2 mehrere hundert Meter entfernten Teichen zum Einsatzort befördert werden.

Der Brand war dennoch nach relativ kurzer Zeit unter Kontrolle und nach gut 2 Stunden konnte vom Einsatzleiter der Feuerwehr St. Marienkirchen "Brand aus" gegeben werden. Durch das rasche Eingreifen der 10 Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf die nur wenige Meter entfernten Stallgebäude verhindert werden, sodass die untergebrachten Tiere zu keiner Zeit in Gefahr waren. Auch Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz dauerte durch Nachlöscharbeiten noch bis in die Morgenstunden an.

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3 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Innviertler Bundesstraße B137 im morgendlichen Berufsverkehr. Der österreichische Lenker eines PKW wollte von Deutschland kommend im Gemeindegebiet kurz rechts anhalten, entschloss sich aber dann zum Linksabbiegen. Zu spät für einen nachkommenden Motorradlenker aus Schardenberg, der Berichten zufolge bereits zum Überholen angesetzt hatte und dadurch seitlich in den PKW krachte, welcher daraufhin gegen einen Baum im Gehölz an der Bundesstraße krachte. Während der PKW-Lenker und sein Beifahrer leicht verletzt wurden, zog sich der Motorradlenker schwerere Verletzungen an den unteren Extremitäten zu. Alle Unfallbeteiligten wurden vom Roten Kreuz in die Krankenhäuser Ried und Schärding gebracht. Die alarmierte Feuerwehr Andorf sorgte während der Versorgung der Verletzten für die Regelung des Verkehrs auf der vielbefahrenen Straße und verbrachte anschließend mit Hilfe einer Seilwinde die Unfallfahrzeuge aus dem Gefahrenbereich. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die B137, die für ca. eine halbe Stunde in beide Richtungen gesperrt war, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze LFK OÖ

Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.