Einsatz nach Auffahrunfall in Teuflau - 13.04.2016
Auf die Teuflauerstraße wurden wir am Abend dieses Mittwochs alarmiert. Eine Fahrzeuglenkerin wollte nach links in eine Hauszufahrt einbiegen, als der von hinten nachkommende Lenker seinen Firmenbus nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und gegen das stehende Auto prallte. Durch die Wucht des Anpralles wurde die Ölwanne am Kleinlastwagen aufgerissen und ergoss sich Motoröl über weite Teile der Fahrbahn. Glücklicherweise gab es durch den Zusammenstoß nur Leichtverletzte. Wir banden die ausgeflossenen Betriebsmittel, bargen die Unfallfahrzeuge und regelten gemeinsam mit der Polizei den Verkehr. Zum Abschluss sicherten wir die Unfallstelle noch mit Verkehrszeichen ab und rückten schließlich wieder in das Feuerwehrhaus ein.
Bergeübung mittels Seilwinde und Greifzug - 12.04.2016
Einen verunglückten Anhänger eines Schwerfahrzeuges galt es im Zuge dieser Übung aufzurichten und zu bergen. Nach einem Verkehrsunfall war dieser seitlich umgefallen und der Annahme nach eine Bergung mit einem Kran nicht möglich. Deshalb stellten wir
das schwere Gerät mittels Seilwinde wieder auf seine Räder, als Gegenzug verwendeten wir dazu unseren Greifzug. Nachdem die Zurrpunkte festgelegt waren, die Anschlagmittel richtig positioniert waren, sowie die Unfallstelle ausgeleuchtet war und der Gegenzug samt Erdverankerung stand, ging es an die Bergung. Behutsam stellten wir den schweren Anhänger langsam wieder auf seine Räder. Eine für alle Teilnehmer sehr interessante und nicht alltägliche Übung, die unter Führung von Gerätewart Norbert Bachschweller ausgearbeitet wurde.
Brandübung in Lambrechten – 08.04.2016
Brand in der Volksschule war die Übungsannahme in der Nachbargemeinde Lambrechten, wo wir mit unserem Hubsteiger teilnahmen. Nachdem das gesamte Stiegenhaus verraucht
war, waren eine ganze Schulklasse und deren Lehrer im Klassenzimmer gefangen. Nach Einweisung durch den Einsatzleiter, begannen wir mit der Teleskopmastbühne die mehr als zwanzig Schüler und Lehrer zu retten und aus ihrer Notlage zu befreien. Hier zeigte sich ebenfalls wieder, dass bei einem solchen Einsatzfall eine schnelle Menschenrettung mit der neuen Gerätschaft gegeben ist. Einen Dank an die Feuerwehren von Lambrechten für die Einladung zu dieser realitätsnahen Übung.
Unterweisung Atemluftfüllstation – 05.04.2016
Vor etwa zwei Jahren installierten wir unsere Atemfüllstation für Pressluftflaschen im Feuerwehrhaus. Dazu ist auch eine jährliche Unterweisung des Füllpersonals erforderlich. Diese wurde am Abend des 5. April von Atemschutzwart Zahlinger Florian durchgeführt. Richtige Handhabung bei der Befüllung der Flaschen, Überprüfung der Kompressoranlage, sowie der Füllstation, Dokumentation und vieles mehr waren die Inhalte dieser Schulung.
Die Feuerwehr Andorf verfügt über eine Füllstation der Firma Otto Nemec aus Hagenbrunn, inklusive zwei Speicherflaschen und können mit der Anlage Pressluftflaschen mit 200 und 300 bar befüllt werden. So ist eine rasche Herstellung der Einsatzbereitschaft nach Einsätzen und Übungen im gesamten Abschnitt und darüber hinaus sichergestellt.
Präsentation Teleskopmastbühne bei der Stadtfeuerwehr Ried – 06.04.2016
Im Rahmen einer Mittwochsübung präsentierten wir den Kameraden der Stadtfeuerwehr Ried im Innkreis unsere neue Teleskopmastbühne. Dabei ging es darum die Gerätschaft
samt ihrem Zubehör der Mannschaft einmal zu zeigen und deren Einsatzmöglichkeiten
zu erörtern. Auch ein direkter Vergleich zwischen Drehleiter und Hubsteiger wurde angestellt. Dazu wurden beide Einsatzfahrzeuge nebeneinander aufgestellt. Das Resümee dieses direkten Vergleiches, jedes der Rettungsgeräte hat so seine Vorzüge. Deshalb wurden wir für den Fall eines größeren Schadensereignisses in den Alarmplan der Stadt aufgenommen. Der für Feuerwehrbelange zuständige Landesrat Elmar Podgorschek und Bürgermeister Albert Ortig machten sich ebenfalls vor Ort ein Bild und konnten sich bei einer Fahrt mit der Gerätschaft von deren vielfältigen Möglichkeiten überzeugen. Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Ried noch einmal recht herzlich für die Einladung zu dieser Präsentation.
Bericht Stadtfeuerwehr Ried im Innkreis
Einsatz im Bahnhofsbereich Andorf - 05.04.2016
In den Bereich des Bahnhofes Andorf wurden wir an diesem Dienstagabend von der Polizei gerufen. Ein junger Mann war im Bahnhofsbereich von einem einfahrenden Güterzug erfasst worden. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte aber die über 500 Meter lange Zuggarnitur nicht mehr rechtzeitig anhalten. Unsere Aufgabe bestand darin die Unglücksstelle auszuleuchten, die eingesetzten Kräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Gleiskörper zu säubern. Nach gut einer Stunde und Freigabe durch den Notfallkoordinator der ÖBB konnte dieser für uns sehr belastende Einsatz beendet werden.
Übung Firma Swietelsky – 01.04.2016
Explosion bei der Firma Swietelsky in Maad, Gemeinde Taufkirchen an der Pram, lautete der Alarmierungsgrund zu dieser Freitagübung, zu der uns die Feuerwehr Laufenbach eingeladen hatte. Nach einer Explosion in der Werkstätte hatte sich der Brand auf fast das ganze Gebäude ausgebreitet. Neben den fünf Taufkirchner Wehren, bekämpften wir mittels Tank I und Teleskopmastbühne den Brand von oben. Währenddessen versuchten die Atemschutzträger Personen zu retten und aus dem Firmengebäude zu bringen. Aufgrund des umfassenden Löschangriffes und der Bekämpfung des Brandes vom Hubsteiger aus, konnte dieser rasch unter Kontrolle gebracht werden. Auch der Bürgermeister von Taufkirchen, Paul Freund, machte sich vor Ort ein Bild von unserer neuen Gerätschaft und
fuhr dazu gleich in luftige Höhe. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Laufenbach für die Einladung zu dieser interessanten Übung.
Brandschutzunterweisung Asylwerber – 31.03.2016
Vorbeugender Brandschutz ist für uns alle ein wichtiges Thema. Denn präventive Aufklärung ist ein wichtiger Faktor, um hier eine gewisse Bewusstseinsbildung zu erreichen. In diesem Sinne sahen wir es auch als notwendig an, die Bewohner der beiden
Asylunterkünfte in Andorf entsprechend zu unterweisen und auf möglich Gefahren hinzuweisen. Gerade in diesen Unterkünften leben viele Menschen auf engsten Raum zusammen, kann es damit schnell einmal zu einem Brandereignis kommen und ist hier richtiges Handeln in der Erstphase besonders von Bedeutung. So wurde den Teilnehmern mittels Dolmetsch die richtigen Verhaltensregeln erklärt, was bei einem allfälligen Ereignis alles zu tun ist und vieles mehr. Dass hier ein gewisser Handlungsbedarf bestand, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer, die in dieser Hinsicht teilweise völlig ahnungslos waren.
Übung Personenrettung - 29.03.2015
Verunglückter Bauarbeiter im Schacht war die Übungsannahme für diese Dienstagabendübung am 29. März. Der Annahme nach war im neu errichteten Pumpwerk in Untergriesbach ein Bauarbeiter bei Abdichtarbeiten bewusstlos geworden und deshalb im Schacht gefangen. Mittels hydraulischer Winde unsere Hubsteigers seilten wir zwei
Kameraden in die mehrere Meter tiefe Grube ab. Mit dabei hatten sie die Korbschleiftrage,
mit der der Verunglückte schließlich aus der Tiefe geholt werden konnte. Diese Übung zeigte neben einem weiteren Einsatzbereich der neuen Teleskopmastbühne, dass auch das entsprechende Equipment für eine schonende und schnelle Bergung vorhanden ist.
Brandübung Fleischhauereibetrieb in Peuerbach – 24.03.2016
Brand in der Selchkammer der ehemaligen Fleischhauerei „Peham" in Peuerbach war die
Übungsannahme an diesem Abend für die Feuerwehren Peuerbach, Untertreßleinsbach
und Andorf. Während die ersten Atemschutztrupps versuchten die im Gebäude befindlichen Personen zu finden, bzw. zu retten, wurden wir noch mit unserer Teleskopmastbühne alarmiert. Nach unserem Eintreffen begannen wir sofort mit der Menschenrettung über das Dach mittels Hubsteiger. Weiters wurde die Wasserversorgung zum „Steiger" sichergestellt, um im Bedarfsfall von außen jederzeit einen Löschangriff starten zu können. Gerade die letzten zwei Brandeinsätze haben gezeigt, dass mit der neuen Gerätschaft hier eine sehr effiziente Löschwirkung erzielt werden kann. Nach gut einer Stunde konnte vom
Einsatzleiter „Brand aus" gegeben werden. Für uns selbst war es die erste Teilnahme an einer Feuerwehrübung im Bezirk Grieskirchen. Deshalb ging es bei der Übung auch darum die Anfahrtszeiten zu eruieren, den Kameraden die neue Gerätschaft vorzustellen und darauf hinzuweisen, im Bedarfsfall die Teleskopmastbühne zu alarmieren. Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal bei der Feuerwehr Peuerbach für die Einladung zu dieser gelungen Übung (Fotos: Petra Leidinger BFKDO Grieskirchen).
Brand Mülleimer – 20.03.2016
Wir waren nach dem Großbrand in Enzenkirchen noch damit beschäftigt unsere Gerätschaften zu reinigen, da erreichte uns schon die nächste Einsatzmeldung. Ein Ungar der ohne Ticket im Zug mitgereist war, war vom Zugführer am Bahnhof aus dem Waggon
verwiesen worden, weil er auch kein Geld bei sich hatte. Über diese Maßnahme war der Mann so derart erbost, dass er kurzerhand den Mülleimer am Stiegenabgang der Bahnunterführung in Brand setzte. Da das Feuer schnell entdeckt wurde und wir innerhalb kürzester Zeit am Brandort waren, konnten wir so Schlimmeres verhindern. Bereits nach
kurzer Zeit rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein und setzten unsere Arbeiten fort.
Brand in Enzenkirchener Diskothek - 20.03.2016
13 Feuerwehren standen am Vormittag des Palmsonntag im Einsatz, um einen Diskothekenbrand in der Nachbargemeinde Enzenkirchen zu löschen - Darunter auch die Feuerwehr Andorf, die mit der neuen Teleskopmastbühne für die Brandbekämpfung von oben alarmiert wurde. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt, Ermitller der Polizei waren aber bereits vor Ort. Personen dürften nicht zu Schaden gekommen sein - Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs (gegen 7.00 Uhr) im Gebäude befindlichen Besucher und Angestellten konnten die Diskothek rechtzeitig verlassen. Innenangriffe waren nur eingeschränkt möglich, sodass das gesamte Inventar und große Teile des Gebäudes ein Raub der Flammen wurden. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Gastronomiegebäude und das Gemeindeamt konnte durch das schnelle Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren verhindert werden. Der Einsatz dauerte durch Nachlöscharbeiten noch bis weit in die Nachmittagsstunden an.
Übung Technische Hilfeleistung – 15.03.2016
Im Rahmen dieser Dienstagübung standen die neuersten Rettungstechniken im Mittelpunkt, die derzeit im technischen Bereich angewandt werden. Neben diesen gewinnt die neue Fahrzeugtechnik, mit deren Sicherheitseinrichtungen, immer mehr an Bedeutung und sind dabei viele Dinge bei derartigen Rettungseinsätzen zu beachten. Aber auch die Stabilisierung der Unfallfahrzeuge ist ein ganz wichtiger Bestandteil geworden, was auch die schweren Unfälle in der Vergangenheit gezeigt haben. Deshalb beschafften wir vor kurzem ein Stab-Fastsystem der Firma Weber, mit welchem eine effiziente Stabilisierung des Unfallfahrzeuges in allen Lagen möglich ist. Neben der richtigen Handhabung des
neunen Systems ging es vorrangig um diverse Rettungsmethoden mittels Spreitzer,
Schere und den dazugehörigen Hilfsmitteln. Der richtige Umgang mit den Gerätschaften, Teile-, und Geräteablageplatz und vieles mehr, waren Ziele dieser abendlichen Weiterbildung.
Besuch bei den Sportschützen – 08.03.2016
Die Sportschützen des ATV Andorf besuchten wir an diesem Dienstagabend. Grund dafür war unsere Treffsicherheit wieder einmal zu testen. Nach einem Probedurchgang mit den Sportgewehren am Schießstand, ging es um den Titel des besten Feuerwehrschützen. Nach mehreren Stunden „Schießerei" standen diese dann auch fest. Es siegte unser für
Öffentlichkeitsarbeit zuständiger Kamerad Christian Hauzinger mit 100,7 Punkten, vor unserem Webmaster Christian Otto, Platz drei ging an unseren Kassier Leopold Lehner. Wir bedanken uns noch einmal besonders bei der Sportschützenabteilung, insbesondere bei Sepp und Resi Schönbauer, für diesen gemütlichen Abend und die gute Bewirtung.
Jahresvollversammlung - 04.03.2016
344 Einsätze im Jahr 2015 und beinahe 23.000 freiwillig geleistete Arbeitsstunden, das waren die Zutaten für die Jahresvollversammlung der Feuerwehr Andorf, am Freitag, den
4. März 2016 im Gasthaus Dorfwirt. Bereits die Einleitung mit einem Türöffnungseinsatz sorgte für Begeisterung bei den Besuchern. Aber nicht nur das, sondern mit der gesamten Aufmachung, mit einer völlig neu gestalteten Präsentationart und einem entsprechendem Bühnenbild zog man die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich.
Neben Bürgermeister Peter Pichler, Ehrenlandesbranddirektor Johann Huber, Abschnittskommandanten Norbert Haidinger konnte Pflichtbereichskommandant Harald
Hölzl zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. In einer kurzweiligen Präsentation ließ man das Feuerwehrjahr 2015 noch einmal Revue passieren und brachte damit viele Besucher zum Staunen.
Neben drei Angelobungen und zahlreichen Beförderungen, erhielten die Kameraden Christoph Schaschinger für 25-jährige Zugehörigkeit und die Kameraden Johann und Martin Lehner für 40-jährige Zugehörigkeit sichtbare Auszeichnungen. Die Bezirskverdienstmedaille in Bronze erhielten Johann Staudinger und Hubert Jobst,
jene in Silber wurde an Jugendbetreuer Alois Achleitner verliehen.
In den abgelegten Berichten und den Reden der Ehrengäste kam der Stellenwert der
zweitgrößten Feuerwehr im Bezirk mehr als deutlich hervor und das sich die Feuerwehr Andorf in den letzten Jahren als die Feuerwehr im Pramtal weiterentwickelt hat. Alleine die 344 Einsätze stellen nach den Feuerwehren Braunau und Ried, die drittstärkste Belastung unserer Wehr im gesamten Innviertel dar.
"Ich war schon bei vielen Versammlungen, aber so etwas bekommt man selten zu sehen", so ein ranghoher Ehrengast nach der Veranstaltung.
Im Blickpunkt standen auch noch die beiden Fahrzeugbeschaffungen, das neue
Lastfahrzeug und die Teleskopmastbühne, die die weitum bekannte Schlagkraft der
Andorfer Florianis wieder um ein erhebliches Maß steigern.
In gemütliche Runde ließ man dann diesen Abend ausklingen, um hier aber schon
wieder über das eine oder andere neue Projekt zu sprechen. Denn ein Wort das es
bei der Feurwehr Andorf sicher nicht gibt, ist das Wort Stillstand.
Türöffnung in der Theodor Körnerstraße - 02.03.2016
Sichtlich froh war der kleine Julian, der bei seiner Tante in der Th. Körner-Straße zu Besuch war, als sich die Tür zum Badezimmer wieder öffnete. Der 4-jährige hatte sich zuvor darin eingeschlossen und war nicht mehr in der Lage, die Tür selbstständig zu öffnen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, die nach dem Ertönen der Sirene innerhalb weniger Minuten am Ort des Geschehens eingetroffen waren, konnten die verschlossene Tür mit Hilfe des Türöffnungssets in kürzester Zeit öffnen und den Jungen, dessen erster Weg jener zur Mutter war, befreien.
Übung Löschwasserentnahmestellen – 01.03.2016
Das Thema Löschwasserentnahmestellen stand an diesem Dienstagabend am Übungsplan. Dabei wurden mehrere Fahrzeugbesatzungen vom Übungsleiter zu den verschiedensten
Entnahmestellen im Pflichtbereich Andorf entsandt. Im Bereich des Hydrantennetzes ging es darum die Funktionstüchtigkeit dieser zu testen, die Beschilderung zu prüfen und die Literleistung zu eruieren. Bei den anderen Wasserentnahmestellen galt es zu schauen, inwieweit diese im Einsatzfall auch zugänglich sind und wie im Falle der Löschwasserbehälter, diese auch entsprechende Füllstände aufweisen. Alles in allem erbrachte die Übung das Resümee, das grundsätzlich im gesamten Pflichtbereich eine entsprechende Löschwasserversorgung für den Ernstfall besteht.
Besuch Fire Department Miami Beach – 29.02.2016
Einen Trip nach Amerika machten unsere zwei Feuerwehrkameraden Christian Hauzinger und Florian Zahlinger. Neben vielen anderen Stationen ihrer Urlaubsreise kamen sie auch in den US-Bundesstaat Florida und in die durch Filmstars bekannte Stadt Miami Beach. Da lag es für sie natürlich nahe die örtliche Feuerwehrstation zu besuchen. Die amerikanischen Kameraden waren gleich sehr angetan, als sie erfuhren, dass sie es mit zwei Feuerwehrmännern aus Österreich zu tun hatten. Kurzerhand wurden gleich mehrere „Firefighters" abgestellt, die unseren Kameraden von der Ausrüstung, über die wunderschönen Fahrzeuge, bis hin zum „Fire Rescue Department" alles zeigten. Mit vielen bleibenden Eindrücken und einer Menge Fotos von den Feuerwehrkameraden jenseits des großen Atlantiks ging die Erlebnisreise wieder weiter.
Atemschutzleistungsprüfung in Münzkirchen - 27.02.2016
Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Andorf trat am 27. Februar zur Leistungsprüfung in Münzkirchen an. Der Bewerb selbst erstreckt sich über vier Stationen, wobei es zuerst einmal um die Vorbereitung auf den Einsatz geht. Im Anschluss ist ein Übungsparcours zu bewerkstelligen, bei dem verschiedenste Aufgaben abzuarbeiten sind. Nach dessen Absolvierung geht es dann darum, die Geräte für den nächsten Einsatz wieder bereit zu stellen und verschiedene Fragen zu diesem Themenbereich zu beantworten. Abschließend ist noch ein schriftlicher Test zu absolvieren, bei dem umfassendes Wissen im Atemschutzbereich gefordert wird. Von unseren Kameraden konnten diese Anforderungen souverän gemeistert werden. Wir gratulieren deshalb den Kameraden Badegruber Lukas, Hauzinger Fabian und Heer Sebastian zu dieser ausgezeichneten Leistung recht herzlich.
Garagenbrand in Andorf - 25.02.2016
Tiefschwarze Rauchschwaden empfingen uns bei der Anfahrt zu einem Garagenbrand in der Franz-Stelzhamer-Straße inmitten von Andorf. Ein im dortigen Nebengebäude abgestelltes Kraftfahrzeug hatte aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Mit schwerem Atemschutz und Schaumrohr gingen wir zur ersten Brandbekämpfung vor. Zeitgleich fingen wir mittels Hohlstrahlrohr an, von zwei Seiten das Feuer zu bekämpfen, das gerade auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Dem schnellen und effizienten Einsatz unserer Wehr war es schließlich zu verdanken, dass zumindest der Dachstuhl nicht den Flammen zum Opfer fiel und so ein Übergreifen auf das Haus verhindert wurde. Das Fahrzeug selbst war nicht mehr zu retten und wurde ein Raub des Feuers. Nach einer Abschlusskontrolle mittels Wärmebildkamera rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein. Die Brandursachenermittlung durch die Polizei ist derzeit noch im Gange und liegt diesbezüglich noch kein Ergebnis vor.
Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall – 19.02.2016
Neuerlicher Einsatz für die Feuerwehr Andorf an diesem Freitag. Im Ortschaftsbereich Pram stieß ein Andorfer aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen die dortige Leitschiene und hatte sich das Fahrzeug in dieser verkeilt. Deshalb alarmierte uns die Polizei Andorf zur Fahrzeugbergung und rückte eine zufällig im Feuerwehrhaus anwesende Mannschaft unverzüglich zum Einsatzort aus. Mittels Hydraulikzylinder hoben wir die Leitschiene etwas an und konnte der Mercedes so geborgen werden und vom Abschleppdienst abgeholt werden. Der Lenker selbst wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und begab sich nach Erstversorgung durch das Rote Kreuz nach Hause.
Ölspur im Einkaufszentrum Andorf – 18.02.2016
Wir waren nach dem Wohnhausbrand gerade dabei unsere Einsatzbereitschaft wieder
herzustellen und unsere Teleskopmastbühne zu reinigen, da erreichte uns gleich die nächste Einsatzmeldung. Von der Polizei wurden wir zu einer Ölspur auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums von Andorf gerufen. Eine massive Dieselspur zog sich über einen großen Bereich der Abstellfläche und wurde durch andere Fahrzeuge immer weiter auseinander gezogen. Mittels Ölbindemittel banden wir an der Austrittsfläche des Parkplatzes den Treibstoff und reinigten den umliegenden Bereich. Nach nicht ganz einer Stunde ging dann ein wirklich arbeitsintensiver Tag kurz vor Einbruch der Dunkelheit für uns zu Ende.
Wohnhausbrand in Eggerding – 18.02.2016
Mitten in der Ortschaft Hackledt in der Gemeinde Eggerding brannte am heutigen Vormittag ein Einfamilienhaus. Dabei standen insgesamt elf Feuerwehren im Einsatz, so auch wir mit der neuen Teleskopmastbühne, dem Tank-, und Rüstlöschfahrzeug. Erst durch den Einsatz mit unserem neuen Hubsteiger konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden und so die Gefahr für umliegende Gebäude gebannt werden. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, das Haus wurde aber durch den Brand komplett zerstört. Ein Brandermittler der Polizei und Sachverständige waren ebenfalls vor Ort, um die genau Brandursache zu ermitteln. Auch deren Arbeit unterstützen wir noch an der
Einsatzstelle mit unserer Teleskopmastbühne. Wie die Erhebungen ergaben, war ein Fernsehgerät Auslöser des Brandes. Eine mehr als gelungene „Feuertaufe" für unsere neue Gerätschaft, die deutlich zeigte wie wichtig und sinnvoll eine derartige Anschaffung für eine ganze Region war.
Übung Dicht-, und Hebekissen – 16.02.2016
Eine Übung mit unseren Dicht-, und Hebekissen stand an diesem Dienstagabend auf dem
Programm. Auf zwei Stationen aufgeteilt übten wir zum einem das Abdichten verschiedener
Schächte und Rohre, um somit das Eindringen von Flüssigkeiten zu verhindern. Bei der zweiten Station ging es um das Anheben von Lasten mittels der Hebekissen, unter anderem der Notbefreiung eine unter einem Fahrzeug eingeklemmten Person. Gerade in der Vergangenheit haben diese Einsatzmittel immer wieder gezeigt, dass mit ihnen rasch Hilfe geleistet werden kann. Derzeit steht gerade die Beschaffung kleiner Kissen an, damit auch schmälere Rohrdurchmesser ohne Probleme abgedichtet werden können.