WAA1

Der schwere Sturm nach dem Unwetter vom 18. August bescherte der Feuerwehr Andorf nachträglich noch einen schwierigen Einsatz. Auf dem Dach des Wählamtes in Andorf war die Hälfte einer großen Fichte zu liegen gekommen, und hatte das Dach teilweise durchschlagen. Der Schaden war aber bis zum heutigen Tage unbemerkt geblieben. Nachdem sämtliche Anrufe bei diversen Fachfirmen scheiterten, da diese derzeit einfach keine Kapazitäten offen haben, wandte sich der Postamtsleiter an die Feuerwehr Andorf. Die Schwierigkeit des Einsatzes bestand darin, die große Fichte vom Dach zu bringen. Schnell war aber Abhilfe geschaffen, der Fichtenstamm wurde in mehrere Teile zerschnitten und der Lasthaken am Korb des Hubsteigers montiert. Mit eine großen Bandschlinge konnten dann damit die Teile des Baumes zu Boden gebracht werden und so die unbeschädigten Bereiche des Daches geschützt werden. Letztlich wurde die kaputte Eternitfläche, etwa 30 Quadratmeter, notdürftig mit einer Plane abgedeckt, um so das Regenwasser abzuhalten. Nicht zu früh wie sich zeigte, zog bereits kurz nach dem Einsatz ein Gewitter mit Starkregen auf.

WAA2

WAA3

RiedK1

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Freitagmorgen gerufen. Die bis zum Jahr 1636 errichtete St. Sebastian am Ried - Kirche ist eines der Schmuckstücke der Gemeinde Andorf. Wind und Wetter hatten aber dem Kirchturm in den letzten Jahren stark zugesetzt und diesen in hässliches schwarz verwandelt. Aufwändige und kostenintensive Gerüstarbeiten bis zum Kirchenturm wären dafür notwendig gewesen. Deshalb stellte die Feuerwehr Andorf kurzerhand den Hubsteiger zur Verfügung und konnte so innerhalb des Vormittages der Turm von den Malern wieder mit schöner gelber Farbe eingefärbt werden. Nach entsprechender Reinigung der Gerätschaft konnte dieser Einsatz in den Mittagsstunden wieder beendet werden und erstrahlt der Turm nun in neuem Glanz.

RiedK2

Stms2

Eine von Bayern herannahende Sturmwalze brachte auch der Feuerwehr Andorf eine Menge an Einsätzen. Gerade noch bei der Zeughausweihe der Feuerwehr Schulleredt, wo die Kameraden gleich bei der Zeltsicherung unterstützt wurden, ging es anschließend direkt in das Feuerwehrhaus. Nicht zu früh, kamen kurz darauf bereits die ersten Einsatzmeldungen herein. Viele blockierte Straßen, in Stromleitung gefallene Bäume, blockierte Unterführungen, auf der Straße herumliegende Trampoline und vieles mehr waren die Alarmierungsgründe. Dazwischen bauten wir eine Notstromversorgung für das Einsatzzentrum auf, war doch der ganze Bezirk ohne Strom. Der Rotkreuzdienststelle Andorf stellten wir das Kommandofahrzeug zur Verfügung, damit diese mit weiteren Helfern zum schrecklichen Unglück in Frauschereck eilen konnten. Nachdem der größte Schwall an Einsätzen abgearbeitet war, wurde im Feuerwehrhaus bis zum Morgen eine Bereitschaftstruppe eingerichtet, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können.

Stms1

Kaum war das Tageslicht angebrochen, standen wiederum viele Einsätze an, von Stromversorgungen, einige Haushalte in Andorf hatten über 36 Stunden keine Energie, Sicherungsarbeiten, Freimachen von Verkehrswegen, bis hin zu Abdeckarbeiten reichte das Einsatzspektrum. Sogar einem Teil der etwa 800 am Bahnhof gestrandeten belgischen Frequency Festivalbesuchern bot das Feuerwehrhaus zeitweise Anlaufstelle, konnten sie aufgrund der blockierten Gleise mit dem Zug ja nicht mehr weiterreisen.

Eines hat dieses Unwetter aber wieder einmal deutlich gezeigt, was wäre ohne ein flächendeckendes Netz an Feuerwehren mit guter Ausrüstung gewesen. Wahrscheinlich würden die Aufräumarbeiten wochenlang dauern. Trotz der enormen Schäden können wir aber froh sein, dass glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen und rückt angesichts der schrecklichen Katastrophe in St. Johann dadurch vieles in die Nebensächlichkeit.

WPH1

WPH3

Insgesamt 12 Feuerwehren waren bei einem Scheunenbrand in der Gemeinde St. Willibald am Maria Himmelfahrtstag im Einsatz. Die Feuerwehr Andorf wurde dazu ebenfalls alarmiert und rückte mit der Teleskopmastbühne, dem Tanklöschfahrzeug und dem Kommandofahrzeug zum Einsatzort nach Wamprechtsham aus. Dort angekommen unterstützte die Feuerwehr Andorf die anderen Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung mittels Hubsteiger von oben. Der Brand war zwar rasch unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten dennoch bis tief in die Nacht hinein, musste dazu unter anderem erst ein großer Futterstock abgeräumt werden. Trotz des raschen Eingreifens der zwölf Wehren wurde der Wirtschaftstrakt ein Raub der Flammen und kamen im Feuer acht Rinder ums Leben. Über siebzig Rinder, das Wohnhaus und die angrenzenden Nebengebäude konnte aber gerettet werden. Die Ermittlungen der Polizei und eines Sachverständigen zur Brandursache, ergaben einen elektrischen Defekt im Rinderstall als Auslöser des Großbrandes. (Bilder BFK Schärding, Laumat, FF Andorf).

WPH4

WPH2

Bericht Laumat

DSC 0007

Zu einem Brandmeldealarm im eigenen Feuerwehrhaus wurde die Feuerwehr Andorf am späten Nachmittag alarmiert. Im Zuge von Heißarbeiten in der Werkstätte des Feuerwehrhauses hatte der dortige Melder Alarm ausgelöst. Für die herbeigeeilten Kameraden konnte schnell Entwarnung gegeben werden, denn waren nur aufsteigende Rauschwaden als Auslöser verantwortlich gewesen. Was diese Alarmierung aber wieder deutlich zeigte, es ist gut zu wissen, dass das eigene Feuerwehrhaus in diese Richtung mehr als gut abgesichert ist. Es wäre nicht das erste Mal, dass bei der Feuerwehr selbst ein Brand ausbricht und dabei großer Schaden entsteht.

RothnerB137-1

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Andorf am 4. August von der Polizei gerufen. Auf der Innviertlerstraße, nächst dem dortigen Baustoffhändler, wollte eine junge Andorferin nach links abbiegen. Gerade als sie einbiegen wollte, überholte sie von hinten eine Frau aus Neumarkt und kam es zur Kollision. Zwar wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt, aber die beiden Lenkerinnen glücklicherweise nur leicht verletzt. Da Betriebsmittel ausgeflossen waren, mussten diese gebunden werden und der Verkehr auf der Bundesstraße geregelt werden. Zum Abschluss wurden die schwer beschädigten Fahrzeuge geborgen und für den Abschleppdienst bereitgestellt. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet und rückten die Einsatzkräfte von der Unfallstelle ab.

RothnerB137-2

HeumessungH

Ein besorgter Landwirt aus Andorf alarmierte die Feuerwehr Andorf am Vormittag des 1. August. Bei denen in der Scheune gelagerten Heuballen hatte er verdächtigen Geruch wahrgenommen. Unverzüglich rückte die Feuerwehr zum Anwesen aus und führte mittels Sonde eine Heumessung durch. Nicht unbegründet der Verdacht des Bauern, denn einer der Ballen wies bereits eine erschreckend hohe Temperatur auf. Der Heuballen wurde deshalb aus der Scheune gebracht und auf einer Wiese ausgebreitet. Durch das geistesgegenwärtige Handeln des Besitzers und den raschen Einsatz der Feuerwehr Andorf wurde hier wohl ein größerer Brand verhindert.

TuerTSS

Nachdem eine Pensionistin heute kurz vor 3 Uhr morgens ihre Rufhilfe aktiviert hatte, wurde letztlich die Feuerwehr Andorf zu Hilfe gerufen. Angehörige waren zwar unmittelbar darauf zum Wohnhaus geeilt, aber neben der Haustüre waren noch sämtliche andere Türen des Hauses versperrt. Da die ältere Dame auch auf Rufe nicht reagierte, wurde von einem Notfall ausgegangen und die Feuerwehr alarmiert. Mittels Profiwerkzeug verschafften sich die Einsatzkräfte über die einzelnen Türen Zugang zum Schlafzimmer. Erst beim Öffnen der Schlafzimmertüre wurde die Frau wach und konnte dort unverletzt angetroffen werden. Wie sich herausstellte hatte sie irrtümlich, bzw. ohne es zu bemerken die Rufhilfe aktiviert und so diesen nächtlichen Einsatz ausgelöst.

OelspurRuhland

Durch einen technischen Defekt verursachte ein Fahrzeuglenker in Heitzing, nächst des dortigen Autohauses, eine kurze, aber intensive Ölspur. Da sich die Spur bereits bis zur Kreuzung auseinander gezogen hatte, wurde die Feuerwehr Andorf von der Polizei alarmiert. Mittels Bindemittel konnte das ausgetretene Medium rasch gebunden werden und die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer gebannt werden. Zum Abschluss wurde die Einsatzstelle noch mit dem Gefahrenzeichen „Ölspur" abgesichert und war der Einsatz damit beendet.

Relativ großes Glück hatte der Besitzer einer Ballenpresse, als er gegen Mittag in Hebertspram für einen Landwirt Strohballen presste. Lt. seinen Aussagen löste sich ein Metallteil, das mit rotierenden Teilen in Berührung kam und dadurch Funkenflug auslöste. Glücklicherweise bemerkte er diesen Umstand relativ bald, sodass er einen Großteil des Strohs in der Ballenpresse, das bereits Feuer gefangen hatte, auswerfen konnte. Wären jedoch die alarmierten Feuerwehren Andorf, Linden, Pimpfing und Schulleredt nicht so rasch zur Stelle gewesen, wäre die Ballenpresse dennoch ein Raub der Flammen geworden. So dürfte am landwirtschaftlichen Gerät nur geringer Sachschaden entstanden sein.

Auf dem abgeernteten Getreidefeld, das dadurch auch weitflächig in Brand geriet, konnte die Feuerwehr den Flurbrand ebenfalls bald eindämmen und so eine Ausbreitung auf die bereits gepressten Strohballen verhindern. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden - gerade noch rechtzeitig für die Feuerwehr Andorf, die kurze Zeit später bereits bei einem weiteren Einsatz gefordert war - allerdings einem der erfreulichen Art: Der Hochzeit ihres Kameraden Martin Bischof!

 2017-07-08-FF-Andorf-Ballenpressen-und-Flurbrand-in-Hebertspram-DSC 0022

2017-07-08-FF-Andorf-Ballenpressen-und-Flurbrand-in-Hebertspram-DSC 0003

Bruenning

Zu einem Brand in den Ortschaftsbereich Brünning in der Gemeinde Raab wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Nachmittag gerufen und deshalb Alarmstufe 2 ausgelöst. Bereits bei der Anfahrt ereilte uns der Ruf der Einsatzleitung, dass es sich nur um einen Kleinbrand handelt und keine weiteren Einsatzkräfte mehr benötigt werden. Deshalb wendeten wir kurz vor Raab die Einsatzfahrzeuge und kehrten die zweiundzwanzig Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrhaus Andorf zurück.

Bahnue1

Nachdem heute Vormittag der halbe Fahrstreifen der sogenannten „Joskounterführung" beinahe knietief unter Wasser stand, wurde die Feuerwehr Andorf alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen wurde vorerst der Verkehr wechselseitig angehalten und geregelt. Im weiteren Verlauf wurde der Zufluss zum Pumpenwerk gereinigt und das in der Unterführung stehende Wasser abgepumpt. Letztlich stellte sich aber heraus, dass die gesamte Pumpenanlage ausgefallen war und dadurch diese große Wasserlache entstanden war. Bereits nach kurzer Zeit waren die verständigten Servicetechniker der Marktgemeinde vor Ort und konnten die Anlage glücklicherweise wieder notdürftig in Stand setzen. Nach beinahe zwei Stunden war dieser Einsatz dann beendet, eine endgültige Reparatur erfolgt dann im Laufe des Montages.

Bahnue2

2017-06-27-ff-andorf-verkehrsunfall-hof-DSC 0228

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der Andorfer Landesstraße wurde die Feuerwehr Andorf gegen 18.00 Uhr am Siebenschläfertag 2017 alarmiert. Auf Höhe der Ortschaft Hof übersah ein etwa 20-jähriger Lenker aus dem Bezirk Ried beim Abbiegen in Richtung HTL den aus dem Ortszentrum entgegenkommenden Wagen eines ebenfalls 20-Jährigen aus Andorf, wodurch die beiden Fahrzeuge beinahe frontal kollidierten. Das Ausmaß der Schäden an beiden Fahrzeugen ließ vermuten, dass auch die Insassen zu Schaden gekommen sind, glücklicherweise wurde jedoch nur der an den Rollstuhl gefesselte Beifahrer des vermutlichen Unfallverursachers leicht verletzt, sodass ein Einsatz des Roten Kreuzes nicht erforderlich war.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf banden ausgelaufene Flüssigkeiten und verbrachten mit Unterstützung der Polizei, die auf der vielbefahrenen Ausfallstraße den Verkehr regelte bzw. zeitweilig anhielt, die havarierten Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich der unfallträchtigen Kreuzung. Nach etwa 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

2017-06-27-ff-andorf-verkehrsunfall-hof-DSC 0260

McHale1

Zum Brand einer Rundballenpresse wurden die Feuerwehren Andorf und Pimpfing am frühen Nachmittag gerufen. Im Zuge von Silagearbeiten hatte das Arbeitsgerät Feuer gefangen. Geistesgegenwärtig koppelte der Landwirt das Gerät von der Zugmaschine ab, während seine Frau einen Anrainer verständigte. Dieser, selbst ein Feuerwehrmann, eilte sofort mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Nicht zu spät, denn er konnte mit dem Löscher den Brand eindämmen und bis zum Eintreffen der beiden Feuerwehren in Schach halten. Mit ausreichend Löschwasser aus dem Tanklöschfahrzeug wurde die Presse im Bereich des Antriebstranges gekühlt. Nach einer Kontrollmessung mit der Wärmebildkamera konnte der Landwirt sein Arbeitsgerät wieder anhängen und in die Werkstätte bringen. Nach etwa
einer Stunde rückten die Einsatzkräfte letztlich vom Einsatzort ab.

McHale2

McHale3

Edt1

Von der Polizei wurde die Feuerwehr Andorf in den späten Abendstunden zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Im Bereich Edt bei Pfarrhof war ein junger Andorfer auf der regennassen Fahrbahn von der Andorferstraße abgekommen und im angrenzenden Getreidefeld zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin die Unfallstelle abzusichern und das Fahrzeug aus dem Feld zu bergen. Nachdem das anhaftende Erdreich vom Auto entfernt war, konnte der Lenker seine Fahrt mit dem beinahe unbeschädigten Fahrzeug wieder fortsetzen und die Feuerwehr Andorf einrücken.

Edt2

NEU ! 

Zeitschrift

Im Einsatz 

Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze LFK OÖ

Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.