Die Massen von tausenden an Flüchtlingen an den Schärdinger Grenzen, lassen die
Blaulichtorganisationen noch näher zusammenrücken. So ereilte uns am Nationalfeiertag
um 04:30 Uhr früh seitens des Bezirkskommandos Schärding die Alarmierung zur Unterstützung. Mit unserem Lastfahrzeug ging es dann zum Roten Kreuz nach Schärding um zu laden und Lebensmittel, Decken, sowie viele andere Sachen zum Grenzübergang nach Achleiten zu bringen, derzeit einer der Brennpunkte in der aktuellen Flüchtlingskrise. Kaum war dies erledigt, ging es weiter nach Linz um neue Lebensmittel und benötigtes Inventar zu holen, um diese dann im gesamten Bezirk zu verteilen. Währenddessen machte sich ein weiteres Fahrzeug unserer Wehr auf, um eine ganze Ladung an weiteren Lebensmitteln abzuholen und zu liefern. Am nächsten Tag waren wir dann wieder einen ganzen Tag unterwegs, um neuerlich Lebensmittel zu besorgen, sowie Heizkanonen, Zelte, Decken, ect. an die Einsatzstellen zu verbringen. Beinahe unfassbar, was sich hier derzeit in unserer unmittelbaren Umgebung alles abspielt. Wenn man solche Szenen sieht, wie kleine Kinder auf dem kalten Boden neben der Zapfsäule der Tankstelle liegen, so hilft man wirklich gern und vom Herzen, so ein eingesetzter Kamerad. Auch in den nächsten Tagen sind nach derzeitigem Stand weitere Einsätze geplant.

Zu einem Brand einer Gartenhütte wurden wir am späten Abend des 16. Oktober in die Ortschaft Haula gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache war mitten in der Ortschaft eine Holzhütte in Brand geraten. Unverzüglich rückten wir zum Einsatzort aus und konnten bereits bei der Anfahrt den Feuerschein wahrnehmen. Nachdem uns die bereits vor Ort anwesenden Kameraden der Feuerwehr Schulleredt eingewiesen hatten, konnten wir das Feuer gemeinsam rasch unter Kontrolle bringen und letztlich ablöschen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera spürten wir die letzten Glutnester noch auf und löschten diese ab. Für den Brandermittler der Polizei leuchteten wir die Brandstelle noch aus, um dessen
Arbeit zu erleichtern. Nachdem dieser seine Arbeiten abgeschlossen hatte, rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein. Die Brandursache selbst ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Als neues Rekordjahr nach 2003, was die Einsätze an Wasserversorgungen betrifft, wird das Einsatzjahr 2015 eingehen. Dieser Ausnahmesommer, mit extremer Hitze und wenig Niederschlag, hat vielerorts den Grundwasserspiegel so stark absinken lassen und viele Brunnen versiegen lassen. Auch der zuletzt gefallene Regen brachte leider keine wesentliche Entspannung und so mussten wir am heutigen Tag wieder zu einem derartigen Einsatz ausrücken. Dabei verwendeten wir auch unser altes Tanklöschfahrzeug, konnten so innerhalb kurzer Zeit jede Menge Wasser in den leeren Brunnen bringen und so die Wasserversorgung wieder für eine Zeit lang sicherstellen.

Mit unserem neuen Hubsteiger kamen wir den Kameraden der Feuerwehr Pimpfing zu Hilfe. Diese hatten nämlich eine neue Funkantenne zu montieren und ohne entsprechende Gerätschaft wären die Arbeiten auf dem steilen Dach des Schlauchturmes viel zu gefährlich gewesen. Nachdem wir das Fahrzeug in Position gebracht hatten, hievten wir den Monteur auf das Dach und konnte dieser mit den Arbeiten beginnen. Als letztlich sämtliche Vor-bereitungen getroffen waren, setzten wir mit der Teleskopmastbühne die neue Antenne in ihre endgültige Position und konnte sie so verschraubt werden. Auch hier zeigte sich wieder, dass eine derartige Gerätschaft wirklich universell eingesetzt werden kann, denn es gibt beinahe keine Situation, bzw. Position, die mit dem Hubsteiger nicht bewerkstelligt oder erreicht werden kann.

Nachdem wir seitens der Feuerwehr Andorf bereits Lebensmitteltransporte im Rahmen der
aktuellen Flüchtlingshilfe durchgeführt hatten, unterstützten wir am heutigen Tage wiederum das Rote Kreuz, diesmal bei der Auflösung des Asylquartiers in Esternberg. In zahlreichen Transportfahrten brachten wir mit unserem Logistikfahrzeug Feldbetten, Gerätschaften, Kleidung und vieles mehr in die neue Unterkunft nach Schärding. Auch eine komplette Lastwagenladung an Wolldecken verbrachten wir zur Reinigung in die Wäscherei der Strafvollzuganstalt Suben, damit diese in den nächsten Tagen wieder für die neu ankommenden Flüchtlinge bereit stehen und sauber sind. Beinahe einen ganzen Tag dauerte es, bis alle Sachen auch wieder dort waren, wo sie nun gebraucht werden. Eines kann man im Zuge dieser Flüchtlingsproblematik sicherlich sagen, würde die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen nicht so einwandfrei funktionieren, könnte vieles gar nicht in dieser Form abgewickelt werden, so wie dies in Oberösterreich und weit darüber hinaus geschieht. Aber gerade wir von der Feuerwehr sind es ja gewohnt in jeder Art und Weise zu helfen, ja kurz gesagt Menschlichkeit zu zeigen.

Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall lautete der Alarmierungsgrund am späten Nachmittag des 23. September. Im Bereich des Altstoffzentrums Andorf hatte der junge
Taufkirchner die Herrschaft über das Audi Cabrio verloren und war links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich in weiterer Folge mehrmals im angrenzenden Feld und kam schwer beschädigt auf den Rädern zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück, konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde von der Rettung in das Krankenhaus eingeliefert. Unsere Aufgabe bestand darin, das schwere beschädigte Auto zu bergen, den Verkehr an der Unfallstelle zu regeln und zum Abschluss noch die verschmutzte Fahrbahn zu reinigen.

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Nach einem Auffahrunfall auf der Lambrechtnerstraße wurden wir heute in den Morgen-stunden neuerlich von der Polizei alarmiert. Die beiden Fahrzeuge waren derart ineinander verkeilt, dass der herbeigerufene Abschleppdienst keine Chance hatte, diese voneinander zu trennen, ohne weiteren Schaden anzurichten. Mittels Hebekissen konnten wir das aufgefahrene Auto aus der Anhängekupplung des anderen Beteiligten heben und die beiden Wagen voneinander trennen. Nachdem das Unfallfahrzeug verladen war, konnten auch wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Einem Zulieferer eines Andorfer Fensterbetriebes war im Bereich Radlern eine Scheibe geborsten und hatten sich jede Menge Scherben über die Teuflauerstraße verstreut. Da dadurch insbesondere für die Lenker einspuriger Fahrzeuglenker große Gefahr bestand, wurden wir von der Polizei Andorf zur Fahrbahnreinigung alarmiert. Wir sicherten die
Einsatzstelle ab, regelten den Verkehr auf der zu diesem Zeitpunkt viel befahrenen Straße und beseitigten die dort liegenden Scherben. Zum Abschluss reinigten wir die Fahrbahn auch noch mit Wasser und konnte im Anschluss die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Sturmböen vom Vortag mit Spitzen bis zu 100 km/h hatten bei einer Birke in der Stifterstraße einen großen Ast geknickt und hing dieser noch am Baum. Da dieser Ast bei der nächsten größeren Windböe auf die darunterliegende Fahrbahn zu stürzen drohte und dadurch Passanten gefährdet waren, alarmierten uns Anrainer der Straße. Mit unserer neuen Teleskopmastbühne war dieser Einsatz beinahe ein Kinderspiel. Wir fuhren zum beschädigten Ast auf und entfernten diesen mit der Motorsäge und konnten so die Gefahr rasch bannen.

Wir waren gerade bei einer Fahrbahnreinigung in Andorf im Einsatz, als gegen Mittag über den Polizeifunk die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in "Engelfried" eintraf. Unverzüglich rückten wir deshalb mit der ebenfalls im Einsatz stehenden Feuerwehr Schulleredt zum Einsatzort ab und alarmierten noch während der Anfahrt die Feuerwehr Pimpfing. Am Einsatzort angekommen, bot sich uns ein schreckliches Bild. Ein Lastwagen stand mit ausgerissener Vorderachse im angrenzenden Feld und schräg gegenüber lag ein komplett deformierter Kleinwagen am Straßenrand. Sofort begannen wir mit der Rettung der in ihrem Fahrzeug eingeklemmten und schwer verletzten Frau. Zwischenzeitlich trafen auch die Kameraden der Feuerwehr Pimpfing ein. Da die Lenkerin derart massiv in ihrem Auto eingeklemmt war, mussten wir zeitweise mit drei Bergegeräten arbeiten. Schließlich gelang es uns, sie aus dem Blechknäuel zu befreien und dem Notarzt zu übergeben.

Nach der Befreiung reinigten wir die Fahrbahn und zur Bergung des schwer beschädigten Schwerfahrzeuges alarmierten wir eine Spezialfirma aus Kirchheim am Inn. Während der Berge-, und Aufräumarbeiten war die Andorferstraße (514) für den gesamten Verkehr gesperrt, eine örtliche Umleitung hatten wir mit Lotsen eingerichtet. Nach fast drei Stunden konnten wir den Einsatz beenden und von der Unfallstelle abrücken.

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Die Polizei Andorf alarmierte uns am Vormittag des 18. September zu einer Straßenreinigung. Beim Fahrer eines Andorfer Transportunternehmers hatte sich die Ladebordwand seines Lastwagens ein Stück geöffnet, der Lenker hatte diesen Umstand aber gar nicht bemerkt. So lag von der Firma Josko weg, bis zur Gemeindegrenze nach Enzenkirchen jede Menge Bauschutt auf der Straße. Zur Unterstützung alarmierten wir deshalb auch unsere Kameraden der Feuerwehr Schulleredt. Wir waren noch gar nicht ganz
fertig mit der Straßenreinigung, da erreichte uns schon die Alarmierung zum schweren Verkehrsunfall und gingen wir nahtlos in den nächsten Einsatz über.

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden wir am Nachmittag des 12.
September gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Pimpfing auf die Andorferstraße (L 514) im Bereich Winteraigen gerufen. Ein junger Andorfer der nach Hause unterwegs war, hatte eine vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne überholt und dabei vermutlich das entgegenkommende Fahrzeug einer Kallhamerin übersehen. Durch den folgenschweren Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert und kamen in der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Während sich der Andorfer selbständig aus seinem Fahrzeug befreien konnte, war die Lenkerin in ihrem Auto eingeklemmt und musste mit Hilfe des Bergegerätes aus dem schwer deformierten Fahrzeug befreit werden. Wie wichtig es ist, bei solchen Einsätzen ein weiteres Bergegerät vor Ort zu haben, zeigte sich als das Gerät der Feuerwehr Pimpfing plötzlich aufgrund eines technischen Defektes ausfiel. Also
nahmen wir unsere Gerätschaft in Betrieb und konnte so die Fahrzeuglenkerin aus dem schwer deformierten Wagen befreien und letztlich dem Notarztteam übergeben.

Während der Berge-, und Aufräumarbeiten war die Andorferstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet und von den eingesetzten Lotsen der Verkehr geregelt. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnte die Straße
wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Zu einem Heckenbrand in die Bahnhofstraße wurden wir am heutigen Tag zur Mittagszeit
gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache war der Thujenzaun in Brand geraten. Nachdem die Löschversuche mit dem Gartenschlauch keinen Erfolg gebracht hatten, alarmierte der Hausbesitzer die Feuerwehr. Aufgrund der örtlichen Nähe war der Einsatzort rasch erreicht und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Nach der Kontrolle mittels Wärmebild-kamera konnten wir bereits nach kurzer Zeit wieder abrücken und den Einsatz beenden.

Bereits unmittelbar nach der Einschulung, mussten wir unsere neue Teleskopmastbühne bereits zum Einsatz bringen. Nachdem uns der Hausbesitzer bei der Einschulung beobachtet hatte und in seinem Garten der letzte Sturm einen Baum schwer beschädigt hatte, der beim nächsten stärkeren Wind auf seine Gartenhütte zu stürzen drohte, entfernten wir diesen mit Hilfe des „Hubsteigers". Den Baum selbständig zu entfernen wäre für den Andorfer viel zu gefährlich gewesen. So trugen wir die beschädigte Föhre Stück für Stück ab und konnten so seine Hütte vor weiterem Schaden bewahren. Nach etwa zwei Stunden war die „Feuertaufe" für unsere neue Gerätschaft überstanden und rückten wir in das Feuerwehrhaus ein.

Zu einem Wohnhausbrand nach Radlern wurden wir gemeinsam mit den anderen Feuerwehren von Andorf gerufen. Im Keller des Mehrparteienhauses war der Gefrierschrank vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in Brand geraten. Dadurch war der Kellerbereich stark verraucht worden und mussten wir deshalb mit schwerem Atemschutz, sowie Wärmebildkamera zum Brandherd vorgehen. Der Brand hatte auch die
Hauptwasserleitung im Haus zerstört und dadurch bereits mitgeholfen das Feuer einzudämmen. Nachdem wir mittels Hochleistungslüfter das Gebäude wieder rauchfrei gemacht hatten und die defekte Gerätschaft außer Haus gebracht hatten, konnte der Einsatz beendet werden.

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