Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall lautete der Alarmierungsgrund am späten Nachmittag des 23. September. Im Bereich des Altstoffzentrums Andorf hatte der junge
Taufkirchner die Herrschaft über das Audi Cabrio verloren und war links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich in weiterer Folge mehrmals im angrenzenden Feld und kam schwer beschädigt auf den Rädern zum Stillstand. Der Lenker hatte großes Glück, konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde von der Rettung in das Krankenhaus eingeliefert. Unsere Aufgabe bestand darin, das schwere beschädigte Auto zu bergen, den Verkehr an der Unfallstelle zu regeln und zum Abschluss noch die verschmutzte Fahrbahn zu reinigen.

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Nach einem Auffahrunfall auf der Lambrechtnerstraße wurden wir heute in den Morgen-stunden neuerlich von der Polizei alarmiert. Die beiden Fahrzeuge waren derart ineinander verkeilt, dass der herbeigerufene Abschleppdienst keine Chance hatte, diese voneinander zu trennen, ohne weiteren Schaden anzurichten. Mittels Hebekissen konnten wir das aufgefahrene Auto aus der Anhängekupplung des anderen Beteiligten heben und die beiden Wagen voneinander trennen. Nachdem das Unfallfahrzeug verladen war, konnten auch wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Einem Zulieferer eines Andorfer Fensterbetriebes war im Bereich Radlern eine Scheibe geborsten und hatten sich jede Menge Scherben über die Teuflauerstraße verstreut. Da dadurch insbesondere für die Lenker einspuriger Fahrzeuglenker große Gefahr bestand, wurden wir von der Polizei Andorf zur Fahrbahnreinigung alarmiert. Wir sicherten die
Einsatzstelle ab, regelten den Verkehr auf der zu diesem Zeitpunkt viel befahrenen Straße und beseitigten die dort liegenden Scherben. Zum Abschluss reinigten wir die Fahrbahn auch noch mit Wasser und konnte im Anschluss die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Sturmböen vom Vortag mit Spitzen bis zu 100 km/h hatten bei einer Birke in der Stifterstraße einen großen Ast geknickt und hing dieser noch am Baum. Da dieser Ast bei der nächsten größeren Windböe auf die darunterliegende Fahrbahn zu stürzen drohte und dadurch Passanten gefährdet waren, alarmierten uns Anrainer der Straße. Mit unserer neuen Teleskopmastbühne war dieser Einsatz beinahe ein Kinderspiel. Wir fuhren zum beschädigten Ast auf und entfernten diesen mit der Motorsäge und konnten so die Gefahr rasch bannen.

Wir waren gerade bei einer Fahrbahnreinigung in Andorf im Einsatz, als gegen Mittag über den Polizeifunk die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in "Engelfried" eintraf. Unverzüglich rückten wir deshalb mit der ebenfalls im Einsatz stehenden Feuerwehr Schulleredt zum Einsatzort ab und alarmierten noch während der Anfahrt die Feuerwehr Pimpfing. Am Einsatzort angekommen, bot sich uns ein schreckliches Bild. Ein Lastwagen stand mit ausgerissener Vorderachse im angrenzenden Feld und schräg gegenüber lag ein komplett deformierter Kleinwagen am Straßenrand. Sofort begannen wir mit der Rettung der in ihrem Fahrzeug eingeklemmten und schwer verletzten Frau. Zwischenzeitlich trafen auch die Kameraden der Feuerwehr Pimpfing ein. Da die Lenkerin derart massiv in ihrem Auto eingeklemmt war, mussten wir zeitweise mit drei Bergegeräten arbeiten. Schließlich gelang es uns, sie aus dem Blechknäuel zu befreien und dem Notarzt zu übergeben.

Nach der Befreiung reinigten wir die Fahrbahn und zur Bergung des schwer beschädigten Schwerfahrzeuges alarmierten wir eine Spezialfirma aus Kirchheim am Inn. Während der Berge-, und Aufräumarbeiten war die Andorferstraße (514) für den gesamten Verkehr gesperrt, eine örtliche Umleitung hatten wir mit Lotsen eingerichtet. Nach fast drei Stunden konnten wir den Einsatz beenden und von der Unfallstelle abrücken.

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Die Polizei Andorf alarmierte uns am Vormittag des 18. September zu einer Straßenreinigung. Beim Fahrer eines Andorfer Transportunternehmers hatte sich die Ladebordwand seines Lastwagens ein Stück geöffnet, der Lenker hatte diesen Umstand aber gar nicht bemerkt. So lag von der Firma Josko weg, bis zur Gemeindegrenze nach Enzenkirchen jede Menge Bauschutt auf der Straße. Zur Unterstützung alarmierten wir deshalb auch unsere Kameraden der Feuerwehr Schulleredt. Wir waren noch gar nicht ganz
fertig mit der Straßenreinigung, da erreichte uns schon die Alarmierung zum schweren Verkehrsunfall und gingen wir nahtlos in den nächsten Einsatz über.

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden wir am Nachmittag des 12.
September gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Pimpfing auf die Andorferstraße (L 514) im Bereich Winteraigen gerufen. Ein junger Andorfer der nach Hause unterwegs war, hatte eine vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne überholt und dabei vermutlich das entgegenkommende Fahrzeug einer Kallhamerin übersehen. Durch den folgenschweren Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert und kamen in der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Während sich der Andorfer selbständig aus seinem Fahrzeug befreien konnte, war die Lenkerin in ihrem Auto eingeklemmt und musste mit Hilfe des Bergegerätes aus dem schwer deformierten Fahrzeug befreit werden. Wie wichtig es ist, bei solchen Einsätzen ein weiteres Bergegerät vor Ort zu haben, zeigte sich als das Gerät der Feuerwehr Pimpfing plötzlich aufgrund eines technischen Defektes ausfiel. Also
nahmen wir unsere Gerätschaft in Betrieb und konnte so die Fahrzeuglenkerin aus dem schwer deformierten Wagen befreien und letztlich dem Notarztteam übergeben.

Während der Berge-, und Aufräumarbeiten war die Andorferstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet und von den eingesetzten Lotsen der Verkehr geregelt. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnte die Straße
wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Zu einem Heckenbrand in die Bahnhofstraße wurden wir am heutigen Tag zur Mittagszeit
gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache war der Thujenzaun in Brand geraten. Nachdem die Löschversuche mit dem Gartenschlauch keinen Erfolg gebracht hatten, alarmierte der Hausbesitzer die Feuerwehr. Aufgrund der örtlichen Nähe war der Einsatzort rasch erreicht und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Nach der Kontrolle mittels Wärmebild-kamera konnten wir bereits nach kurzer Zeit wieder abrücken und den Einsatz beenden.

Bereits unmittelbar nach der Einschulung, mussten wir unsere neue Teleskopmastbühne bereits zum Einsatz bringen. Nachdem uns der Hausbesitzer bei der Einschulung beobachtet hatte und in seinem Garten der letzte Sturm einen Baum schwer beschädigt hatte, der beim nächsten stärkeren Wind auf seine Gartenhütte zu stürzen drohte, entfernten wir diesen mit Hilfe des „Hubsteigers". Den Baum selbständig zu entfernen wäre für den Andorfer viel zu gefährlich gewesen. So trugen wir die beschädigte Föhre Stück für Stück ab und konnten so seine Hütte vor weiterem Schaden bewahren. Nach etwa zwei Stunden war die „Feuertaufe" für unsere neue Gerätschaft überstanden und rückten wir in das Feuerwehrhaus ein.

Zu einem Wohnhausbrand nach Radlern wurden wir gemeinsam mit den anderen Feuerwehren von Andorf gerufen. Im Keller des Mehrparteienhauses war der Gefrierschrank vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in Brand geraten. Dadurch war der Kellerbereich stark verraucht worden und mussten wir deshalb mit schwerem Atemschutz, sowie Wärmebildkamera zum Brandherd vorgehen. Der Brand hatte auch die
Hauptwasserleitung im Haus zerstört und dadurch bereits mitgeholfen das Feuer einzudämmen. Nachdem wir mittels Hochleistungslüfter das Gebäude wieder rauchfrei gemacht hatten und die defekte Gerätschaft außer Haus gebracht hatten, konnte der Einsatz beendet werden.

Nachdem die abendliche Sturmfront am 1. September im Bereich Lichtegg einen Baum zu Fall gebracht hatte wurden wir von der Landeswarnzentrale dorthin alarmiert. Der nicht allzu große Baum war rasch entfernt und die Straße damit wieder befahrbar. Im Anschluss an den Einsatz fuhren wir noch die gefährdeten Straßenabschnitte ab und entfernten einige größere Äste von den Fahrbahnen. Im Bereich der Bahnhofstraße hatte der Wind einen großen Container auf die Fahrbahn geweht, auch diesen stellten wir wieder an seinen
ursprünglichen Platz und rückten wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Die Polizei Andorf alarmierte uns am Vormittag zu einer dringenden Türöffnung in den
Burgstallweg. Da anzunehmen war, dass dem älteren Herr im Haus etwas zugestoßen war, eilten gleich die ersten Kameraden zum Einsatzort. Gerade als wir begannen die Eingangstüre mit unserem Türöffnungsset zu öffnen, meldete sich der Pensionist und öffnete die Türe selbständig. Er hatte nur die Hausglocke und die Zurufe der Hauskranken-pflege nicht gehört. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Nachdem am Lastwagen eines Brunnenthaler Entsorgungsbetriebes der Hydraulikschlauch
geplatzt war, wurden wir am Nachmittag des 26. August von der Polizei Andorf in die Franz-Xaver-Wirthstraße alarmiert. Vorort angekommen mussten wir das ausgetretene Öl mittels Bindemittel auffangen und konnten so noch rechtzeitig verhindern, dass das Öl in den öffentlichen Kanal gelangt. Nach etwa einer Stunde war dieser wertvolle Einsatz mit unserem neuen Lastfahrzeug dann auch schon wieder beendet.

Eine massive Ölspur wurde der Polizei kurz nach Mittag in der Theodor-Körner-Straße gemeldet. Nachdem die Beamten der Anzeige nachgegangen waren und sich die Meldung bestätigte, verständigten sie die Feuerwehr Andorf zur Bindung der Ölspur. Aufgrund des nassen Wetters hatte sich der Ölfilm auf der Straße relativ weitflächig ausgebreitet und die Fahrbahn rutschig gemacht. Wir banden die Ölspur mittels Bindemittel und konnten so die
Gefahr bannen. Der Verursacher selbst konnte noch nicht eruiert werden, es wird deshalb nach einem weißen Kastenwagen mit österreichischem Kennzeichen gesucht. Für uns war der Einsatz nach gut einer Stunde zu Ende und rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Seit gut einer Woche fehlte von einer Hauskatze im Bereich Erlau jede Spur. Am Morgen
des 15. August wurden ihre Besitzer aber von einem kläglichen Miauen beim Nachbarhaus aufgeschreckt. Als sie Nachschau hielten, bemerkten sie, dass ihr Stubentiger im Haus eingeschlossen war. Die Hausbesitzerin, die dies nur sporadisch bewohnt, konnte aber nicht erreicht werden, weshalb sie die Feuerwehr um Hilfe baten. Nachdem wir die Polizei beigezogen hatten, verschafften wir uns mit unserem Spezialwerkzeug Zugang zum abgeschlossenen Haus und bereits nach kurzer Zeit konnten wir die Katze den überglücklichen Besitzern übergeben. Zum Abschluss schlossen wir das Wohnhaus im Beisein der Polizei wieder ordnungsgemäß ab und war dieser Tierrettungseinsatz bereits nach einer halben Stunde wieder vorbei.

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