Zu einem verspäteten Sturmschadeneinsatz wurden wir am 28. Dezember gerufen. Ein Anrainer in der Weittalstraße hatte bemerkt, dass der letzte starke Sturm, Ende November, das Wipfel seiner großen Tanne abgerissen hatte und dies beim nächsten stärkeren Wind auf die Straße zu stürzen drohte. Mit unserer Teleskopmastbühne waren wir schnell am fast 20 Meter hohen Einsatzort und entfernten den oberen Teil des Baumes und konnten so die Gefahr rasch bannen. Auf der steilen Gemeindestraße war es im Zuge dieses Einsatzes auch notwendig den Hubsteiger mit unserem Tanklöschfahrzeug entsprechen zu sichern,
damit ein sicheres Arbeiten gewährleistet war.

Zur Fensterfirma Josko wurden wir am heutigen Tag kurz nach Mittag gerufen. In der
Folieranlage hatte ein Brandmelder angeschlagen, nachdem das Klebebecken etwas
zu heiß geworden war. Mit schwerem Atemschutz rückten wir zur Anlage vor und
reichte es letztlich aus, die Türen zu öffnen, damit der entstandene Rauch abziehen konnte. Bereits nach kurzer Zeit rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein und konnten die Einsatzbereitschaft herstellen.

In den letzten Monaten unterstützen wir insbesondere das Rote Kreuz oftmals im Rahmen
der Flüchtlingsthematik. Am heutigen Tage war diese Hilfe aber wieder kurzfristig gefordert. Normalerweise wäre diese Woche das Aufnahmezentrum in Schärding geschlossen gewesen, aber der unerwartete Ansturm an neuen Migranten erforderte die unerwartete Öffnung des Lagers. Um alleine für die an diesem Tag erwarteten 2500 Hilfesuchenden alles bereit zu stellen, war wiederum unsere Hilfe erforderlich. Mit unserem neuen Lastfahrzeug transportierten wir die benötigten Lebensmitteln und Utensilien zum Versorgungszelt, damit bis zum Eintreffen der Flüchtlinge alles bereit stand. Man kann zu dieser Thematik stehen wie man will. Für uns als Feuerwehr zählt hier nur das eine, im Rahmen unserer Möglichkeiten die anderen Blaulichtorganisationen bestmöglich zu unterstützen und so die Situation letztlich gemeinsam zu meistern.

 

Neuerlich wurden wir am heutigen Nachmittag zu einer Türöffnung in die Nachbar-gemeinde Raab gerufen. In einer Ordination im Ortsgebiet war die Türe zugefallen und hatten sich deshalb alle Angestellten ausgesperrt. Nachdem kein Schlüsseldienst erreichbar war und die Patienten bereits warteten, wurde die Feuerwehr Andorf zur Türöffnung alarmiert. Mit unserem Spezialwerkzeug wirklich ein Kinderspiel, innerhalb kürzester Zeit war die Türe wieder offen und konnte die Arbeit in der Praxis ungestört fortgesetzt werden.

Ein unbekannter Fahrzeuglenker hatte kurz nach Mittag am Parkplatz des Hofermarktes
eine Menge Dieselöl verloren. Als eine Kundin auf diesem Ölfilm fast ausrutschte, verständigte die Regionalleiterin die Feuerwehr. Wir banden den ausgeflossenen Treibstoff, der sich auf dem nassen Asphalt bereits relativ weit ausgebreitet hatte und bannten damit die Gefahr. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir den Einsatz wieder beenden und vom Parkplatz abrücken.

Zu einer Türöffnung in die Nachbargemeinde Raab wurden wir kurz vor Mittag des 24. November gerufen. Im Ortszentrum hatte sich ein Raaber Gemeindebürger aus seiner Wohnung ausgeschlossen. Nachdem er auch keinen Schlüsseldienst in der näheren Umgebung erreichen konnte, alarmierte er die Feuerwehr. Da wir seit geraumer Zeit über
ein professionelles Öffnungsset verfügen, fuhren wir in die Marktstraße und öffneten die Wohnungstüre kurzerhand. Detail am Rande, der Besitzer hatte an diesem Tag auch noch Geburtstag und so konnten wir ihm mit unserer Türöffnung ein kleines Geschenk machen.

Von der Polizei wurden wir am heutigen Abend in das Einkaufszentrum von Andorf gerufen.
Im Bereich des Hofermarktes, im dortigen Zugangsbereich, war eine ältere Dame mit ihrem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache gegen die Absperrung geprallt. Durch die Wucht des Anpralles wurde nicht nur die Absicherung zerstört, sondern verkeilte sich auch aus das Fahrzeug in einer der Absperrvorrichtungen. Unsere Aufgabe bestand darin, das verkeilte Fahrzeug zu bergen und letztlich aufgrund dessen Beschädigung mittels Abschlepproller zu bergen. Nachdem wir es auf einem der Parkplätze abgestellt hatten, konnte es vom herbeigerufenen Abschleppdienst abgeholt werden und wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Nachdem wir die Gemeinde Taufkirchen bereits im Vorjahr bei Servicearbeiten am ortseigenem Kraftwerk unterstützten, war dies an diesem Novembertag wiederum notwendig. Im Staubereich der Anlage waren Montagearbeiten durchzuführen. Mittels unserer Teleskopmastbühne hievten wir den Arbeiter an die Schleusenmauer und konnte er dort mit der Montage beginnen. Eine weitere Möglichkeit wären auch noch unsere Zillen gewesen, aber nachdem wir schon über unser neues Hightechgerät verfügen, war es sinnvoller dieses einzusetzen und konnte die Arbeiten so noch sicherer durchgeführt werden. Nach gut zwei Stunden Einsatzzeit im Kraftwerksbereich, unmittelbar über dem Wasserspiegel, ging es wieder zurück in das Feuerwehrhaus.

Als einer der schönsten Weihnachtsbäume erstrahlt jedes Jahr immer wieder die wunderschöne Tanne der Familie Seidl in der Hauptstraße. Wie alle Jahre zuvor wurde dort auch heuer die Weihnachtsbeleuchtung von den Beschäftigten des Bauhofes Andorf angebracht. Einziger Unterschied zu den vergangenen Jahren war jener, dass diesmal unsere neue Teleskopmastbühne zur Anbringung eingesetzt wurde. Mittels unseres Hubsteigers konnten die Beleuchtungsbahnen von den Arbeitern der Gemeinde problemlos und vor allem absolut gefahrlos aufgezogen, sowie in Position gebracht werden. Für uns selbst lautet diesbezüglich die Devise, wenn sich eine Gemeinde schon dafür entscheidet eine solch richtungsweisende Gerätschaft in unserer Marktgemeinde zu installieren, so ist es für uns seitens der Feuerwehr Andorf ein Mindestmaß, sie bei allen Tätigkeiten, bei dem wir unser Fahrzeug hilfreich einsetzen können, selbstverständlich auch zu unterstützen.

Kurz vor ein Uhr früh wurden wir heute zu einer Türöffnung in die Franz-Xaver-Wirth-Straße gerufen. Der Bewohner eines Mehrparteienhauses war dort vor seiner Wohnungstüre zusammengesackt, konnte aber noch die Rufhilfe des Roten Kreuzes aktivieren. Nachdem diese aber nicht in die Wohnung gelangen konnten, alarmierten sie die Feuerwehr Andorf zur Türöffnung. Diese gestaltet sich etwas schwierig, da der Mann direkt vor der Eingangstüre lag. Um den Bewusstlosen nicht zu verletzten, verschafften wir uns über ein Fenster Zugang in die Wohnung, bargen den Verunglückten und übergaben ihn der Rettung. Nachdem wir die Wohnung im Beisein der Polizei wieder versperrt hatten, rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Innviertlerstraße, Höhe der Firma Rothner, wurden wir am Abend des 4. November 2015 gemeinsam mit der Feuerwehr Pimpfing gerufen. Der Lenker eines BMW hatte auf der Auffahrt ein stehendes Auto übersehen und dieses über die angrenzende Böschung geschoben. Durch die Wucht des Anpralles schleuderte das auffahrende Auto auf die Bundesstraße und wurde dort von einem herannahenden Kastenwagen gerammt, der sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeigt anhalten konnte. Der seitliche Anprall war für die Beifahrerin fatal, diese wurde nämlich im Fahrzeug eingeklemmt und musste von uns mittels Bergegerät aus dem völlig demolierten Wagen geborgen werden. Während sie schwer verletzt dem Notarzt übergeben werden konnte, hatten die anderen Beteiligten Glück, denn sie blieben unverletzt. Ein Teil der Mannschaft
räumte dann die Unfallstelle und barg die schwer beschädigten Fahrzeuge, die andere Kräfte waren mit der Ableitung des Verkehrs beschäftigt, da die Straße unpassierbar war und deshalb komplett gesperrt werden musste. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnten wir die Sperre aufheben und wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Am Andorfer Friedhof brannten die Grablichter - in unmittelbarer Nachbarschaft kurz vor Beginn der Friedhofsprozession plötzlich ein riesengroßer Reisighaufen. Grund für zahlreiche besorgte Andorfer ob der riesigen Rauchsäule den Notruf der Feuerwehr zu wählen. Obwohl der Brand relativ rasch entdeckt wurde - 15 Minuten vorher passierten Spaziergänger die Stelle ohne einen Brand zu bemerken - stand der Reisighaufen bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf bereits in Vollbrand. Mit dem Wasser aus 3 Tanklöschfahrzeugen konnte mit der Brandbekämpfung rasch begonnen werden. Über eine Zubringerleitung vom Friedhofshydranten konnte schließlich auch eine konstante Wasserversorgung gewährleistet werden. Die Störung der Friedhofsandacht durch Pumpenlärm war dabei leider unumgänglich und im Auftrag des Brandermittlers der Polizei. Die Löscharbeiten dauerten aufgrund der hohen Brandlast über 2 Stunden an. Nach Schätzungen des Besitzers brannte Holz für etwa 150m³ Hackschnitzel. Für eine umfassende Bekämpfung des Brandes war auch der Einsatz von Atemschutzgeräten erforderlich. Insgesamt dauerte der Einsatz für die 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf über 3 Stunden, die diese am Allerheiligen-Tag natürlich auch lieber im Kreise ihrer Familien verbracht hätten.

Im morgendlichen Berufsverkehr kam es heute gegen 06:45 Uhr auf der Innviertlerstraße, im Baustellenbereich Untergriesbach, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Der Lenker des PKW konnte sich vorerst nicht selbständig aus seinem Fahrzeug befreien, da sein Fiat zwischen Leitschiene und Lastwagen verkeilt war. Nachdem sich die Sanitäter über die Heckklappe Zutritt zum Verletzten verschafft hatten, diese feststellten konnten, dass die Verletzung nicht allzu schwer wiegen, wurde der LKW weggefahren und konnte der Zeller aus seinem PKW befreit werden. Im Anschluss galt es noch die Fahrbahn zu reinigen, sowie dem Abschleppdienst bei der Verbringung des Fahrzeuges zu helfen, ehe wieder in das Feuerwehrhaus eingerückt werden konnte.

Die Massen von tausenden an Flüchtlingen an den Schärdinger Grenzen, lassen die
Blaulichtorganisationen noch näher zusammenrücken. So ereilte uns am Nationalfeiertag
um 04:30 Uhr früh seitens des Bezirkskommandos Schärding die Alarmierung zur Unterstützung. Mit unserem Lastfahrzeug ging es dann zum Roten Kreuz nach Schärding um zu laden und Lebensmittel, Decken, sowie viele andere Sachen zum Grenzübergang nach Achleiten zu bringen, derzeit einer der Brennpunkte in der aktuellen Flüchtlingskrise. Kaum war dies erledigt, ging es weiter nach Linz um neue Lebensmittel und benötigtes Inventar zu holen, um diese dann im gesamten Bezirk zu verteilen. Währenddessen machte sich ein weiteres Fahrzeug unserer Wehr auf, um eine ganze Ladung an weiteren Lebensmitteln abzuholen und zu liefern. Am nächsten Tag waren wir dann wieder einen ganzen Tag unterwegs, um neuerlich Lebensmittel zu besorgen, sowie Heizkanonen, Zelte, Decken, ect. an die Einsatzstellen zu verbringen. Beinahe unfassbar, was sich hier derzeit in unserer unmittelbaren Umgebung alles abspielt. Wenn man solche Szenen sieht, wie kleine Kinder auf dem kalten Boden neben der Zapfsäule der Tankstelle liegen, so hilft man wirklich gern und vom Herzen, so ein eingesetzter Kamerad. Auch in den nächsten Tagen sind nach derzeitigem Stand weitere Einsätze geplant.

Zu einem Brand einer Gartenhütte wurden wir am späten Abend des 16. Oktober in die Ortschaft Haula gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache war mitten in der Ortschaft eine Holzhütte in Brand geraten. Unverzüglich rückten wir zum Einsatzort aus und konnten bereits bei der Anfahrt den Feuerschein wahrnehmen. Nachdem uns die bereits vor Ort anwesenden Kameraden der Feuerwehr Schulleredt eingewiesen hatten, konnten wir das Feuer gemeinsam rasch unter Kontrolle bringen und letztlich ablöschen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera spürten wir die letzten Glutnester noch auf und löschten diese ab. Für den Brandermittler der Polizei leuchteten wir die Brandstelle noch aus, um dessen
Arbeit zu erleichtern. Nachdem dieser seine Arbeiten abgeschlossen hatte, rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein. Die Brandursache selbst ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Zeitschrift

Im Einsatz 

Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze der FF Andorf

14.11 Brandmelderalarm

11.11 Wasserversorgung

09.11 Wasserversorgung

06.11 Kanal reinigen

03.11 Ölspur

27.10 Entfernung Wespennest

24.10 Wassertransport

23.10 Entfernung Wespennest

22.10 Transporttätigkeit

20.10 Wassertransport

19.10 Kanalreinigen

17.10 Wassertransport

15.10 Hebe- und Transporttätigkeit

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.