Einsatz nach Sturm in Haula – 01.07.2020
Aufgrund des aufgetretenen Sturmtiefs am Abend des vergangenen Mittwoches, wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf zu einem Sturmschaden in das Gemeindegebiet Haula durch die OÖ Landeswarnzentrale alarmiert. Die Aufgabe der Feuerwehr Andorf bestand darin, den Verkehr zu regeln und die umgeknickten Bäume auf der Enzenkirchener Bezirksstraße zu entfernen, die Straße im Anschluss zu reinigen und für den Verkehr wieder freizugeben. Die Andorfer Florianis konnten nach knapp einer Stunde den Einsatz abschließen und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Übung wasserführende Armaturen und Löschangriff – 16.06.2020
Die erste gemeinsame Übung der Feuerwehr Andorf nach der COVID-19 Sperre, fand am Dienstag den 16.06. am VVA Gelände in Andorf statt. Bei der Übung standen die richtige Handhabung der wasserführenden Armaturen, der Aufbau einer Löschleitung, sowie die Wasserversorgung über die Tragkraftspritze im Mittelpunkt. Unter der Leitung der beiden Zugskommandanten Norbert Bachschweller und Lukas Badegruber wurden die Kameraden in Gruppen aufgeteilt und diese für den Feuerwehrdienst essentiellen Themen geübt.
Hochzeit unseres Schriftführers Christian Hauzinger und seiner Sabrina - 11.06.2020
Der elfte Juni, der gleichzeitig der elfte Jahrestag ihrer Beziehung ist, ist nun auch der gemeinsame Hochzeitstag von Christian und Sabrina Hauzinger. Wir gratulieren euch Beiden und wünschen euch alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Überflutung in der Messenbachgasse – 04.06.2020
Nach einer Wasserversorgung und der Ölspur am Burgstallweg, wurde die Feuerwehr Andorf am späten Abend des 04.06. zum dritten Mal an diesem Donnerstag alarmiert. In der Messenbachgasse kam es aufgrund der starken Regenfälle und einer Verstopfung des Abflusskanals in einem Einfamilienhaus zu einer Kellerüberflutung. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, den Regenwassertank abzupumpen und anschließend die Verstopfung im Kanal zu beseitigen. Nach einer finalen Kontrolle eines Installateurs, konnte der Einsatz nach ca. 1,5 Stunden abgeschlossen werden.
Ölspur am Burgstallweg - 04.06.2020
Zu einer Ölspur am Burgstallweg wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf am Abend des 04.06.2020 durch eine Privatperson alarmiert. Bei Kranarbeiten kam es zu einem Riss an einer Hydraulikleitung des Kranfahrzeuges. Die Aufgabe der Feuerwehr Andorf bestand darin, die ausgelaufene Hydraulikflüssigkeit zu binden und die Straße zu reinigen, um diese anschließend für den Verkehr freizugeben. Der Einsatz konnte nach ca. einer Stunde beendet werden.
50.Geburtstag unseres Ehrenoberbrandinspektors Sigi Lehner - 27.05.2020
Mit etwas Verspätung aber doch, gratulieren wir auch hier nochmal unserem Ehren-Kommandant Stv.Siegfried Lehner.Wir bedanken uns auf diesem Weg bei Dir für all deine erbrachten Leistungen als langjähriges Mitglied unserer Wehr, sowie für die hervorragende Bewirtung bei unserem Besuch. Sigi, wir sagen DANKE und wünschen dir alles erdenklich Gute zu deinem Jubiläum.
Hochzeit Kamerad Stelzhammer Markus - 30.05.2020
Wir gratulieren unserem langjährigen Kameraden Markus Stelzhammer zur Hochzeit mit seiner Waltraud. Wir wünschen euch alles erdenklich Gute für eure gemeinsame Zukunft.
Ölspur im Andorfer Ortskern - 19.05.2020
Am Abend des 19. Mai 2020 wurde die Feuerwehr Andorf zu einer Ölspur im Ortskern von Andorf alarmiert. Einer PKW-Lenkerin aus dem Bezirk Ried war beim Wegfahren offensichtlich eine Treibstoffleitung geplatzt, was diese anfangs nicht bemerkte. Glücklicherweise fuhr hinter ihr zufällig ein Mitglied der Feuerwehr Andorf, dem es gelang, die Lenkerin auf ihren Schaden am Fahrzeug aufmerksam zu machen, sodass sich die Länge der Ölspur mit einigen hundert Metern in Grenzen hielt. Eine Weiterfahrt hätte möglicherweise eine Ölspur von mehreren Kilometern sowie den Einsatz von weiteren Feuerwehren zur Folge gehabt. Die Feuerwehr Andorf, die mit 4 Fahrzeugen und etwa 30 Einsatzkräften im Einsatz war, band den ausgelaufenen Treibstoff mit Ölbindemitteln und entsorgte dieses anschließend. Lotsen sorgten für ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte. Nach insgesamt etwa 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Schwerer Verkehrsunfall mit Sattelzug auf der B137 - 05.05.2020
Dramatische Sekunden für den Lenker eines Sattelzuges eines Grieskirchner Transportunternehmens am frühen Abend des 5. Mai 2020: Auf einem schnurgeraden Abschnitt der Innviertler Bundesstraße B137 kam ihm plötzlich auf seiner Fahrspur ein PKW entgegen, während sich gleichzeitig ein weiteres Fahrzeug im Gegenverkehr näherte. Der Berufskraftfahrer konnte dadurch erst kurz vor dem unvermeidbaren Zusammenstoß etwas ausweichen, was dem 38-jährigen PKW-Lenker aus Peuerbach vermutlich das Leben rettete. Beide Fahrzeuge landeten nach dem Zusammenstoß im Straßengraben. Der Lenker des PKWs wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rettung nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Der unverletzt gebliebene LKW-Lenker hatte dabei Glück im Unglück: Die Zugmaschine kam wenige Zentimeter vor einer Baumreihe am Straßenrand zum Stehen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing wurden zu diesem Verkehrsunfall mit der Meldung "Eingeklemmte Person" alarmiert. Tatsächlich konnte der verletzte PKW-Lenker aber bereits durch das Rote Kreuz aus dem schwer deformierten PKW gerettet werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle ab und sorgten für eine großräumige Umleitung des Vekehrs auf der vielbefahrenen Bundesstraße. Für die Bergung der Unfallfahrzeuge wurden private Bergeunternehmen angefordert, die dabei auch von den Feuerwehren unterstützt wurden. Erst nach mehr als 3 Stunden konnte die B137 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Verkehrsunfall B137 mit anschließender Suchaktion - 02.05.2020
Eine Suchaktion mit den Einsatzkräften von 6 Feuerwehren löste am Samstagabend des 2. Mai 2020 ein fahrerflüchtiger Lenker aus, nachdem dieser vermutlich aufgrund eines missglückten Überholmanövers auf der Innviertler Bundesstraße B137 von der Straße abkam, sich überschlug und erst nach ca. 200 Meter zum Stehen kann. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, die via Notruf 122 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden zum Einsatzort alarmiert wurden, fanden am Unfallort keine Personen vor, weshalb befürchtet werden musste, dass der Lenker möglicherweise im Schockzustand und verletzt herumirrte. Es wurden daher sofort die Polizei und weitere Feuerwehren für eine Suchaktion alarmiert. Die Polizeihubschrauber aus Hörsching und Salzburg, die dazu angefordert worden wären, konnten jedoch aufgrund der schlechten Wetterlage nicht starten, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr nur durch eine Suchhundestaffel der Polizei unterstützt werden konnten. Die Suchkette der Feuerwehren Andorf, Linden, Pimpfing, Schulleredt, Pramau und Laufenbach war jedoch erst wenige Minuten unterwegs, als die erlösende Nachricht über das erfolgreiche Auffinden des vermissten Lenkers durchgegeben wurde. Dieser wurde mit seinem Beifahrer durch eine patrouillierende Polizeistreife im Ortszentrum von Andorf - glücklicherweise unverletzt - aufgegriffen. Mittlerweile konnte auch das havarierte Fahrzeug geborgen werden und für den Abschleppdienst bereitgestellt werden. Nach etwa 3 Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr Andorf beendet werden.
Wohnhausbrand in Münzkirchen – 06.04.2020
Zur Unterstützung mit der Teleskopmastbühne wurde die Feuerwehr Andorf in den Abendstunden des 06.April durch die Landeswarnzentrale OÖ nach Münzkirchen (Ficht) alarmiert. Im Dachbereich eines Einfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen. Die Aufgabe der Feuerwehr Andorf bestand darin, die Löscharbeiten mit der Teleskopmastbühne über den Dachbereich zu unterstützen. Der Brand konnte so relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden. Es wurden bei dem Brand keine Menschen verletzt und es konnten zwei Katzen durch einen Atemschutztrupp gerettet werden.
60.Geburtstag von Kamerad E-HBI Martin Ortbauer – 21.03.2020
Martin Ortbauer bei der Verleihung desVerdienstzeichens des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes der 3.Stufe in Bronze (Bild Mitte)
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Unser Ehrenhauptbrandinspektor Martin Ortbauer, der seit 1980 (40 Jahre) Mitglied unserer Wehr ist und diese bereits zweimal als Interimskommandant durch die schwierigsten Zeiten geführt hat, feierte am Samstag den 21.03.2020 seinen 60.Gebrutstag.
Kamerad Ortbauer war in mehreren Perioden im gewählten Kommando und bediente von 1993 - 2006 die Funktion des Schriftführers. Von 2006 - 2012 war er als 1.Stv. des Feuerwehrkommandanten tätig, bis er dann von 2012 - 2013 in einer der schwierigsten Phasen der FF-Andorf völlig selbstlos die Funktion des Kommandanten übernahm. Nachdem sein Nachfolger das Amt des Kommandanten bis Februar 2018 bekleidete und die Neuwahlen 2018 stattfanden, kam es zu internen Unstimmigkeiten, die eine Auflösung des gesamten gewählten Kommandos und eine Neuwahl im Juni 2018 nach sich zogen.
In dieser erneut schwierigen Zeit, war das gesamte Stammpersonal von der Kompetenz auf fachlicher wie auch auf persönlicher Ebene von Kamerad Ortbauer so überzeugt, dass dieser erneut gebeten wurde das Amt des Interims-Kommandanten zu bekleiden. Ein zweites Mal und wieder in einer vorerst völlig aussichtslosen Situation gab sich E-HBI Martin Ortbauer sen. dafür her und war maßgeblich an der Findung des neuen und aktuellen Kommandos beteiligt, was das Weiterbestehen der Freiwilligen Feuerwehr Andorf und so das Wohl und die Sicherheit der Andorfer Bevölkerung absicherte. Martin genießt bei der Feuerwehr Andorf ein immens hohes Ansehen und ist für alle Kameradinnen und Kameraden ein absoluter Ehrenmann. Aufgrund dieser außerordentlichen und keinesfalls selbstverständlichen Aufopferung im Freiwilligenwesen ist Martin Ortbauer seit dem Jahr 2019 Träger des Verdienstzeichens des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes der 3.Stufe in Bronze.
Da auch wir uns an die Vorgaben der Bundesregierung halten, konnten wir bislang noch keine gemeinsame Geburtstagsfeier ausrichten, werden dies aber nachholen.
Martin, wir wünschen dir auf diesem Wege nochmal alles Gute zu deinem Geburtstag. Bleib gesund und vor allem wie du bist.
Deine Kameraden/Innen der Feuerwehr Andorf.
Verlagerung GTLFA 9000 zur Feuerwehr Andorf – 01.04.2020
**APRIL**APRIL** Verlagerung GTLFA 9000 zur Feuerwehr Andorf – 01.04.2020 **APRIL** APRIL**
Manche wussten es, einige vermuteten es, wiederum anderen hätten uns dieses Fahrzeug oder darüber hinaus einen Panther des Flughafen Linz gegönnt.
Auch in Zeiten von Krisen, darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir hoffen trotzdem unserem Bürgermeister bzw. unseren Kommunalpolitikern nicht einen allzu großen Schr€ck eingejagt zu haben. Natürlich wurde kein GTLFA 9000 zur Feuerwehr Andorf verlagert. Wir bleiben bei unserem TLFA 4000B, der als Ersatzbeschaffung für unser in die Jahre gekommenes Rüstlöschfahrzeug dienen wird. Das auf dem Bild gezeigte Fahrzeug gehört der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf und kann hier besichtigt werden https://www.ff-wr-neudorf.at/home/fuhrpark/
Wir wünschen der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf weiterhin Gut Wehr mit Ihrem GTLF und bedanken uns für die kurze „Leihgabe“. Lasst ihnen das ein oder andere Like auf ihrer Facebook Seite da.
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Aufgrund der stetig steigenden Anzahl an Brandeinsätzen im Pflichtbereich der Feuerwehr Andorf, kombiniert mit der kaum ausreichenden Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet wurde auf Landes- und Kommunalebene die Verlagerung eines ausgeschiedenen Stützpunktfahrzeuges des Oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes zur Freiwilligen Feuerwehr Andorf beschlossen. Da sich die Auslieferung des TLF-A 4000B um fast ein Jahr verzögert, ist die einzig sinnvolle Entscheidung dieses Großtanklöschfahrzeug für diesen Zeitraum zur Feuerwehr Andorf zu verlagern, so der Andorfer Bürgermeister Peter Pichler. Dieses bereits in die Jahre gekommene Fahrzeug (BJ 1996) ist nach wie vor in technischem Top Zustand und ermöglicht der FF Andorf eine flexible und unabhängige Wasserversorgung für die Telekopmastbühne und kann so speziell in der Einsatzerstphase völlig autark handeln. Außerdem ist aufgrund der zwei freien Stellplätze im Einsatzzentrum Andorf die Infrastruktur für den Betrieb eines solchen Fahrzeuges ausreichend gegeben. Der Andorfer Pflichtbereichskommandant Christoph Schaschinger bedankt sich beim Andorfer Bürgermeister und allen Gemeindevertretern für die hervorragende Unterstützung bei dem seit längerer Zeit geplanten Projekt.
Maifest 2020 der Feuerwehr Andorf ABGESAGT – 31.03.2020
Sehr geehrte Damen und Herren, auch wir mussten uns aufgrund der COVID19 Situation dazu entscheiden, das heurige Maifest abzusagen. Ihre Gesundheit und die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Andorf haben Vorrang. Die Feuerwehr Andorf ist aber bemüht, eine Ersatzveranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt auf die Beine zu stellen. Wir werden dahingehend rechtzeitig informieren. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund, Ihre Feuerwehr Andorf.
Die Andorfer Feuerwehren im Krisenmodus
Die vier Andorfer Feuerwehren (Andorf, Linden, Pimpfing und Schulleredt) arbeiten in diesen schwierigen Zeiten noch enger zusammen als dass unter dem Jahr schon der Fall ist. Es wurde seitens des Andorfer Bürgermeister der in der aktuellen Situation gleichzeitig als behördlicher Einsatzleiter fungiert ein Krisenstab bestehend aus Vertretern der Marktgemeinde, des Roten Kreuzes, der Polizei und der Andorfer Feuerwehren, vertreten durch den technischen Einsatzleiter, Pflichtbereichskommandanten und Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Andorf, Christoph Schaschinger einberufen.
Die oberste Prämisse in dieser Krisensituation ist nun, die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft um die Sicherheit der Andorfer Bevölkerung gewährleisten zu können. Dies ist jedoch nur mit einer gesunden Mannschaft möglich und die gilt es momentan genauso zu schützen. Daher wurden im Zuge dieser Krisensitzung, zwei Einsatzmannschaften zu je neun Mann zusammengestellt. Diese Mannschaften bestehen aus Mitgliedern aller vier Feuerwehren und rücken zu nicht zeitkritischen Einsätzen im Andorfer Gemeindegebiet (Ölspuren, Baum über Straße etc.), bei stiller Alarmierung, gesammelt vom Einsatzzentrum Andorf aus. Aufgrund der Infrastruktur die im Einsatzzentrum vorherrscht, kann so eine schlagkräftige Unterstützung gewährleistet werden.
Alle Einsätze werden mit dem für all diese möglichen Einsätze, technisch top ausgestatteten Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Andorf bewältigt. So kann gewährleistet werden, dass sich immer die gleiche, in der Kopfzahl so klein wie möglich gehaltene Mannschaft im Einsatz befindet und die Ansteckungswahrscheinlichkeit so gering als nur möglich gehalten wird. Alle kritischen Einsätze (Brände, Verkehrsunfall mit Personenschaden etc.) werden wie gehabt mit voller Mannschaft abgearbeitet und über das gewohnte Sirenenprogramm alarmiert.
Da aktuelle Einsätze im Zusammenhang mit dem aufgetretenen Corona Virus stehen können, ist eine entsprechende Nachbereitung inklusive Einsatzhygiene für die ausgerückten Kameraden für ihre Gesundheit unabdingbar. Diese Möglichkeit ist im Einsatzzentrum Andorf durch Sanitäreinrichtungen sowie Waschmöglichkeiten der Einsatzbekleidung ausreichend gegeben. Die Andorfer Feuerwehren werden die Gemeinde ebenfalls bei jeglichen auftretenden Logistikaufträgen (Transport von Lebensmittel, Aufbau von gesundheitlichen Infrastrukturen) mit dem multifunktionellen Logistikfahrzeug der Feuerwehr Andorf unterstützen.
Hier wurde in Andorf als eine der ersten Gemeinden OÖ, ein enger Schulterschluss zwischen den vier Andorfer Feuerwehren und den befreundeten Blaulichtorganisationen geschaffen, der in diesen schwierigen Zeiten für die Gesundheit der Bevölkerung und aber auch für die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden notwendig ist.
Die Andorfer Feuerwehren wünschen Ihnen viel Gesundheit und alles Gute, wir sind für Sie da.
Jahresvollversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Andorf – 06.03.2020
Am 06.03.2020 hielt die Freiwillige Feuerwehr Andorf ihre diesjährige Jahresvollversammlung ab. Zu den Tagesordnungspunkten laut Dienstvorschrift gesellten sich auch heuer wieder multimediale Berichte der Einsätze, Übungen und Kameradschaftspflege des abgelaufenen Jahres. Aber auch der mit einem Augenzwinkern in Dialogform vorgetragene Bericht der Feuerwehrjugend erntete viel Beifall von den anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie den zahlreichen Ehrengästen aus Wirtschaft, Kirche, Politik und von den anderen Blaulichtorganisationen, die ebenfalls von Kommandant Christoph Schaschinger zur Jahresvollversammlung begrüßt werden konnten.
Im Vordergrund der Berichte der Kommandomitglieder standen einmal mehr die zahlreichen Einsätze im Berichtsjahr 2019, die in ihrer Verschiedenartigkeit selbst jene Kameraden, die die 410 Einsätze bewältigt hatten, in der Nachbetrachtung im wieder aufs Neue beeindrucken. Damit diese Einsätze erfolgreich und vor allem unfallfrei durchgeführt werden können, bedarf es nicht nur der obligaten Schulungen und Übungen - Zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs sind auch viele Stunden zur Pflege und Wartung der Einsatzgeräte und -fahrzeuge sowie etliches an Verwaltungsaufwand erforderlich. Die Kommandomitglieder - natürlich selbst für einen Gutteil der geleisteten Stunden verantwortlich - dankten daher in besonderer Weise jenen Kameraden, die diese Arbeiten durchführen, sind es doch jene, die für Außenstehende meist unsichtbar bleiben. In Summe waren es bei der FF Andorf im Jahr 2019 über 23.000 Stunden, die ehrenamtlich geleistet wurden! Auch konnte die Andorfer Wehr im Jahr 2019 - 14 neue Mitglieder begrüßen.
Eine besondere Freude ist es für das Kommando der FF-Andorf immer wieder, die jährlich wachsende Jugendgruppe bei der Vollversammlung begrüßen zu können. Mit aktuell 26 Mitglieder zwischen acht und 15 Jahren und 2600 geleisteten Stunden, sind die Jungs und Mädels ein starker Teil der gesamten Kameradschaft. Auch konnten heuer wieder zwei Mitglieder angelobt und in den aktiven Dienst überstellt werden.
So manch erbrachte Leistung findet auch sichtbaren Niederschlag und zwar in Form einer Beförderung oder einer Auszeichnung, die den Empfängern vom Kommando sowie von Abschnittsfeuerwehrkommandant Norbert Haidinger, Vizebürgermeisterin Roswitha Scheuringer, Vizebürgermeister Jürgen Schinagl und dem Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger an die Brust geheftet wurde, die in ihren anschließenden Reden diese Leistungen noch einmal besonders hervorhoben. In den weiteren Reden von Polizei-Postenkommandant Alois Steinkreß und vom Dienststellenleiter des Roten Kreuzes, Christian Parzer, wurde vor allem auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen hingewiesen. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte Kommandant Christoph Schaschinger die Jahresvollversammlung schließlich beschließen, die damit zum gemütlichen Teil überging.
Chronik:
Angelobungen: V.l.n.r Kommandant Stv. Florian Zahlinger, Jan Strasser, Beate Zachbauer, Kommandant Christoph Schaschinger
Beförderungen: Jeweils zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert 2.v.l.n.r. Johannes Moritz, Marcel Seidler, Roman Wolfschluckner, Elias Käfer, Siegfried Zachbauer, Lena-Sophie Badegruber, Simon Kothbauer, MIchael Muckenhammer, Johann Zauner, Patrick Haberl;
Beförderungen: 2.v.l.n.r. Hauptfeuerwehrmann Lukas Kasbauer, Löschmeister Johann Staudinger, Hauptlöschmeister Josef Feichtlbauer, Brandmeister Alfred Reischl;
40 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft: v.l.n.r. Vzbgm. Jürgen Schinagl, Ehrenhauptbrandinspektor Martin Ortbauer, Vzbgm. Roswitha Scheuringer, Brandmeister Alfred Reischl, Landesrat Wolfgang Klinger, Kommandant Christoph Schaschinger, Abschnittsfeuerwehrkommandant Norbert Haidinger;
50 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft: 3.v.l. Hauptlöschmeister Johann Sperz
Bezirksverdienstmedaillen: 3.v.l. Ehrenamtswalter Leopold Lehner (3.Stufe Bronze), Ehrenoberbrandinspektor Siegfried Lehner (2.Stufe Silber), Hauptbrandmeister Martin Lehner (3.Stufe Bronze)
Bundesverdienstzeichen der 3.Stufe des ÖBFV verliehen an Ehrenoberbrandsinspektor Josef Haider (3.v.l.)
Schulung mit Schwerpunkt „Aufgaben der Gruppen- und Zugskommandanten – 03.03.2020
Bei der gestrigen Schulung standen unsere Gruppen- und Zugskommandanten und deren Feuerwehrwissen im Mittelpunkt. In Gruppenarbeit wurde jeweils ein Einsatzleiter und ein Gruppenkommandant ausgewählt und Einsatzszenarien anhand von Landkarten an Andorfer Gebäuden durchgespielt. Die unerfahreneren Kameraden profitierten so vom Wissen der langjährigen Kameraden.
Sturmschaden Beseitigung nach Sturmtief "Yulia" – 23.02.2020
Zur Beseitigung von Sturmschäden wurde die Feuerwehr Andorf am Abend des gestrigen Sonntags alarmiert. Das Sturmtief „Yulia“, welches gestern mit Sturmspitzen über 100km/h über Andorf hinwegfegte hinterließ in mehreren Teilen des Ortsgebietes ihre Schäden. Die Feuerwehr Andorf war damit beschäftigt, umgestürzte Bäume sowie Äste von den Verkehrswegen zu entfernen.
Schulung richtiger Umgang mit Reptilien – 21.02.2020
Um den richtigen Umgang mit Reptilien zu erlernen um im Einsatzfall gerüstet zu sein, wurde am Freitag eine Schulung in der Einsatzzentrale abgehalten. Der Vortragende erklärte dabei, auf was acht zu geben ist und wie bei antreffen einer nicht heimischen Tierart an der Einsatzstelle zu handeln ist. Im Mittelpunkt stand dabei das Wohl der Tiere sowie der Eigenschutz. Eine sehr interessante Schulung für die Kameradschaft der Feuerwehr Andorf.
Verkehrsunfall im Andorfer Einkaufszentrum – 18.02.2020
Zu einem Verkehrsunfall in das Andorfer Einkaufszentrum wurde die Feuerwehr Andorf am Abend des 18.02.2020 durch die Landeswarnzentrale OÖ alarmiert. Der Fahrer des BMW übersah die Straßenbegrenzung und den Graben der zwischen Billa und Hofer Seite des EKZ war und kollidierte mit diesem, wodurch er sich sein Auto schwer beschädigte. Die Aufgabe der Feuerwehr Andorf bestand darin, das Fahrzeug von der Straße zu entfernen und die ausgelaufenen Betriebsmittel zu binden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, jedoch entstand erheblicher Sachschaden am Fahrzeug.
Verkehrsunfall im Herzen Andorfs – 18.02.2020
Zu einem Verkehrsunfall im Zentrum von Andorf wurde heute die Feuerwehr Andorf durch die Landeswarnzentrale OÖ gegen 08:00 Uhr morgens alarmiert. Ein Andorfer Bürger, der aus bislang unbekannter Ursache auf Höhe des Modegeschäftes MILA eine Mauer neben der Straße mit seinem Fahrzeug touchierte konnte aufgrund der starken Beschädigung an seinem BMW die Fahrt nur mehr ein paar Meter bis zum Lokal Ammadorf fortführen, wo er schlussendlich zum Stehen kam. Die Aufprallkräfte waren so stark, dass bei dem Fahrzeug ein Großteil der Airbags auslöste. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Die Aufgabe der Andorfer Feuerwehr bestand darin, die Unfallstelle abzusichern und zu reinigen, den Verkehr zu regeln, das Fahrzeug in den angrenzenden Gemeindehof abzuschleppen und die Fahrbahn für den Verkehr wieder freizugeben. Der Einsatz konnte nach gut einer Stunde abgeschlossen werden.
Brand Wohnhaus in Laufenbach – 11.02.2020
Zur Unterstützung mit der Teleskopmastbühne bei einem Wohnhausbrand in der Gemeinde Laufenbach (Taufkirchen/Pram), wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf durch die Landeswarnzentrale OÖ in den Nachtstunden des 11.02.2020 alarmiert. Durch einen Blitzschlag in das Dach des Gebäudes, entzündete sich dessen Dachkonstruktion. Eine aufmerksame Nachbarin, die ihre Katze nach draußen lies bemerkte Rauchentwicklung am Nachbarhaus und wählte den Feuerwehrnotruf. Da sich der Zugang zum Brand als schwierig erwies, alarmierte die einsatzleitende Feuerwehr Laufenbach die Andorfer Kameraden mit der Teleskopmastbühne. Es konnte durch beherzten Einsatz der Atemschutzträger im Korb der Bühne, relativ schnell ein Zugang durch das Dach zum Brandherd geschaffen werden und die Einbringung des Löschmittels möglich gemacht werden. Nachdem die letzten Brandreste entfernt und „Brand aus“ gegeben werden konnte, konnte das Dach noch provisorisch abgedeckt und der Einsatz nach gut drei Stunden beendet werden. Die Hausbesitzer blieben glücklicherweise unverletzt.
Kellerüberflutung im Ortsgebiet Teuflau – 03.02.2020
Zu einem Überflutungseinsatz wurde die Feuerwehr Andorf am Montag gegen 15:30 Uhr von der Landeswarnzentrale OÖ alarmiert. Ein besorgter Hausbesitzer aus dem Gemeindegebiet Teuflau, alarmierte den Notruf, da aufgrund der anhaltend starken Regenfälle bereits Wasser in seinen Hauskeller eingedrungen ist. Die Feuerwehr Andorf rückte daraufhin mit dem LAST Fahrzeug und den genau für solche Einsätze in Eigenregie konzipierten Transportwägen zur Hochwasserbekämpfung zum Einsatzort aus. Der Keller konnte innerhalb einer guten Stunde trockengelegt und der Einsatz beendet werden.
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