Tiefschwarze Rauchschwaden empfingen uns bei der Anfahrt zu einem Garagenbrand in der Franz-Stelzhamer-Straße inmitten von Andorf. Ein im dortigen Nebengebäude abgestelltes Kraftfahrzeug hatte aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Mit schwerem Atemschutz und Schaumrohr gingen wir zur ersten Brandbekämpfung vor. Zeitgleich fingen wir mittels Hohlstrahlrohr an, von zwei Seiten das Feuer zu bekämpfen, das gerade auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Dem schnellen und effizienten Einsatz unserer Wehr war es schließlich zu verdanken, dass zumindest der Dachstuhl nicht den Flammen zum Opfer fiel und so ein Übergreifen auf das Haus verhindert wurde. Das Fahrzeug selbst war nicht mehr zu retten und wurde ein Raub des Feuers. Nach einer Abschlusskontrolle mittels Wärmebildkamera rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein. Die Brandursachenermittlung durch die Polizei ist derzeit noch im Gange und liegt diesbezüglich noch kein Ergebnis vor.

Neuerlicher Einsatz für die Feuerwehr Andorf an diesem Freitag. Im Ortschaftsbereich Pram stieß ein Andorfer aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen die dortige Leitschiene und hatte sich das Fahrzeug in dieser verkeilt. Deshalb alarmierte uns die Polizei Andorf zur Fahrzeugbergung und rückte eine zufällig im Feuerwehrhaus anwesende Mannschaft unverzüglich zum Einsatzort aus. Mittels Hydraulikzylinder hoben wir die Leitschiene etwas an und konnte der Mercedes so geborgen werden und vom Abschleppdienst abgeholt werden. Der Lenker selbst wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und begab sich nach Erstversorgung durch das Rote Kreuz nach Hause.

Wir waren nach dem Wohnhausbrand gerade dabei unsere Einsatzbereitschaft wieder
herzustellen und unsere Teleskopmastbühne zu reinigen, da erreichte uns gleich die nächste Einsatzmeldung. Von der Polizei wurden wir zu einer Ölspur auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums von Andorf gerufen. Eine massive Dieselspur zog sich über einen großen Bereich der Abstellfläche und wurde durch andere Fahrzeuge immer weiter auseinander gezogen. Mittels Ölbindemittel banden wir an der Austrittsfläche des Parkplatzes den Treibstoff und reinigten den umliegenden Bereich. Nach nicht ganz einer Stunde ging dann ein wirklich arbeitsintensiver Tag kurz vor Einbruch der Dunkelheit für uns zu Ende.

Mitten in der Ortschaft Hackledt in der Gemeinde Eggerding brannte am heutigen Vormittag ein Einfamilienhaus. Dabei standen insgesamt elf Feuerwehren im Einsatz, so auch wir mit der neuen Teleskopmastbühne, dem Tank-, und Rüstlöschfahrzeug. Erst durch den Einsatz mit unserem neuen Hubsteiger konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden und so die Gefahr für umliegende Gebäude gebannt werden. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, das Haus wurde aber durch den Brand komplett zerstört. Ein Brandermittler der Polizei und Sachverständige waren ebenfalls vor Ort, um die genau Brandursache zu ermitteln. Auch deren Arbeit unterstützen wir noch an der
Einsatzstelle mit unserer Teleskopmastbühne. Wie die Erhebungen ergaben, war ein Fernsehgerät Auslöser des Brandes. Eine mehr als gelungene „Feuertaufe" für unsere neue Gerätschaft, die deutlich zeigte wie wichtig und sinnvoll eine derartige Anschaffung für eine ganze Region war.

Von verzweifelten Eltern wurden wir am Nachmittag des 23. Jänner in die neue Wohnanlage in der Bahnhofstraße gerufen. Die Eltern waren gerade dabei die Wohnung einzurichten und dazu Sachen aus ihrem Fahrzeug zu holen. Während beide auf dem Weg zur ihrem Wagen waren, fiel die Eingangstüre zu und war darin die 1-jährige Tochter gefangen. Nachdem sie erfolglos versucht hatten die Türe selbst zu öffnen und das Kind laut schreiend in der Wohnung gefangen war, verständigten sie über Notruf die Feuerwehr. Mit unserem Türöffnungsset war die Öffnung ein Kinderspiel und konnten die überglücklichen Eltern die kleine Anna-Lena wieder in ihre Arme schließen.

Mit einer regelrechten Einsatzserie werden wir derzeit konfrontiert. Nach dem schweren Unfall von gestern und der Ölspur am Vormittag, wurden wir am Abend neuerlich von der Polizei nach Radlern gerufen. Ein Andorfer war aus der dortigen Betriebsausfahrt in die Teuflauerstraße eingefahren und gegen das Fahrzeug einer Schärdingerin geprallt. Durch die Wucht des Anpralles wurde der BMW von der Fahrbahn geschleudert und dabei die Ölwanne aufgerissen. Wir banden das ausgeflossene Öl, regelten den Verkehr an der Unfallstelle, bargen die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und leuchteten die Einsatzstelle aus. Die Unfallbeteiligten wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und mit der Rettung in das Krankenhaus Schärding eingeliefert. Nachdem die Polizei ihre Unfallaufnahme beendet hatte, konnten auch wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Nach dem schweren Verkehrsunfall am Vortag, waren wir auch heute wieder gefordert. Denn gleich drei Feuerwehren beschäftigte ein tschechischer Lastwagenlenker. Nachdem er im Bereich Diersbach von der Fahrbahn abgekommen war und das Fahrzeug von der Feuerwehr geborgen werden musste, setzte der Lenker seine Fahrt trotz Ölverlust einfach fort. Im Bereich der Firma Josko kam es dann aber zu einem massiven Motorschaden bei der die Ölwanne des Lastwagens aufgerissen wurde. Dadurch ergoss sich jede Menge Öl über den Lagerplatz und wurde die Feuerwehr Andorf zu Hilfe gerufen. Neben dem
Lagerplatz waren auch die Harter-, und die Hannes-Schratteneckerstraße betroffen. Mit Hilfe von einer Menge Ölbindemittel konnten wir die ausgeflossenen Betriebsmittel binden und die Fahrbahn reinigen. Zum Abschluss sicherten wir die Einsatzstelle noch mit Verkehrszeichen ab und konnten erst nach etwa drei Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

2016-01-20

Zu einem folgenschweren Unfall kam es Abend des 20. Januar 2016 in der Andorfer Ortschaft Großschörgern, als ein 38-jähriger Andorfer seinen 6-jährigen Sohn bei Bekannten abholte und diesen gerade in seinem am Straßenrand abgestellten Auto anschnallen wollte. Eine etwa 70-jährige deutsche Staatsbürgerin übersah den Familienvater und rammte ihn mit voller Wucht. Das Kind saß glücklicherweise bereits im Wagen und wurde nicht erfasst. Der Andorfer jedoch erlitt durch den Aufprall schwerste Kopfverletzungen und wurde in äußerst kritischem Zustand vom Roten Kreuz in das Krankenhaus gebracht. Die Unfalllenkerin selbst blieb offensichtlich unverletzt. Die alarmierten Feuerwehren Andorf und Linden unterstützen die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei bei der Ausleuchtung der Unfallstelle und sorgten anschließend für die Reinigung und das Freimachen der Griesbacherstraße.

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Von besorgten Bewohnern des Altenheimes Andorf wurden wir am heutigen Vormittag
gerufen. Aufgrund der eisigen Temperaturen waren auf der nahen Pram zwei Schwäne festgefroren. Mittels Einreißhaken öffneten wir die Eisschicht vorsichtig und konnten so die beiden Tiere aus ihrer misslichen Lage befreien. Nachdem das Schwanenpaar unverletzt gebliebenen war, begab es sich an das nahe Ufer und rückten wir wieder von der Einsatzstelle ab.

Kurz vor Einbruch der Dämmerung wurden wir noch einmal von einem Passanten alarmiert, dass neuerlich ein Schwan festgefroren sei. Diesmal handelte es sich aber nur um einen Fehlalarm.

In den frühen Morgenstunden wurden wir heute vom Bauhofleiter verständigt. Nachdem
eine Unwetterwarnung mit Sturmspitzen von bis zu 90 km/h für den Bereich Andorf und Umgebung eingelangt war, entschied er sich, die Weihnachtsbeleuchtung an der schönen Tanne in der Hauptstraße kurzfristig abzubauen, um diese vor eventuellen Schaden zu bewahren. Selbstverständlich halfen wir mit unserer neuen Teleskopmastbühne die Beleuchtungsbahnen noch vor Eintreffen der Sturmfront zu entfernen. Nach beinahe zwei Stunden war der Einsatz auch schon wieder beendet und rückten wir wieder von der Einsatzstelle ab.

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurden wir am heutigen Tag kurz nach
Mittag gerufen. Im Ortschaftsbereich Lichtegg hatte ein Andorfer das bevorrangte Fahrzeug einer Enzenkirchnerin übersehen und war es dadurch zu einem massiven Zusammenstoß gekommen. Während der Andorfer unverletzt blieb, musste die Lenkerin und ihre 6-jährige Tochter mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus eingeliefert werden. Detail am Rande, beide waren gerade am Nachhauseweg von einem stationären Aufenthalt im Spital, nun ging es nach dem Unfall wieder zurück. Unsere Aufgabe bestand darin, den Verkehr auf der Straße, bzw. an der Kreuzung zu regeln und die beschädigten Fahrzeuge von der Fahrbahn zu verbringen, damit sie vom Abschleppdienst abgeholt werden konnten. Nachdem die Straße gereinigt war und für den Verkehr freigegeben worden war, konnten wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Zu einem verspäteten Sturmschadeneinsatz wurden wir am 28. Dezember gerufen. Ein Anrainer in der Weittalstraße hatte bemerkt, dass der letzte starke Sturm, Ende November, das Wipfel seiner großen Tanne abgerissen hatte und dies beim nächsten stärkeren Wind auf die Straße zu stürzen drohte. Mit unserer Teleskopmastbühne waren wir schnell am fast 20 Meter hohen Einsatzort und entfernten den oberen Teil des Baumes und konnten so die Gefahr rasch bannen. Auf der steilen Gemeindestraße war es im Zuge dieses Einsatzes auch notwendig den Hubsteiger mit unserem Tanklöschfahrzeug entsprechen zu sichern,
damit ein sicheres Arbeiten gewährleistet war.

Zur Fensterfirma Josko wurden wir am heutigen Tag kurz nach Mittag gerufen. In der
Folieranlage hatte ein Brandmelder angeschlagen, nachdem das Klebebecken etwas
zu heiß geworden war. Mit schwerem Atemschutz rückten wir zur Anlage vor und
reichte es letztlich aus, die Türen zu öffnen, damit der entstandene Rauch abziehen konnte. Bereits nach kurzer Zeit rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein und konnten die Einsatzbereitschaft herstellen.

In den letzten Monaten unterstützen wir insbesondere das Rote Kreuz oftmals im Rahmen
der Flüchtlingsthematik. Am heutigen Tage war diese Hilfe aber wieder kurzfristig gefordert. Normalerweise wäre diese Woche das Aufnahmezentrum in Schärding geschlossen gewesen, aber der unerwartete Ansturm an neuen Migranten erforderte die unerwartete Öffnung des Lagers. Um alleine für die an diesem Tag erwarteten 2500 Hilfesuchenden alles bereit zu stellen, war wiederum unsere Hilfe erforderlich. Mit unserem neuen Lastfahrzeug transportierten wir die benötigten Lebensmitteln und Utensilien zum Versorgungszelt, damit bis zum Eintreffen der Flüchtlinge alles bereit stand. Man kann zu dieser Thematik stehen wie man will. Für uns als Feuerwehr zählt hier nur das eine, im Rahmen unserer Möglichkeiten die anderen Blaulichtorganisationen bestmöglich zu unterstützen und so die Situation letztlich gemeinsam zu meistern.

 

Neuerlich wurden wir am heutigen Nachmittag zu einer Türöffnung in die Nachbar-gemeinde Raab gerufen. In einer Ordination im Ortsgebiet war die Türe zugefallen und hatten sich deshalb alle Angestellten ausgesperrt. Nachdem kein Schlüsseldienst erreichbar war und die Patienten bereits warteten, wurde die Feuerwehr Andorf zur Türöffnung alarmiert. Mit unserem Spezialwerkzeug wirklich ein Kinderspiel, innerhalb kürzester Zeit war die Türe wieder offen und konnte die Arbeit in der Praxis ungestört fortgesetzt werden.

Zeitschrift

Im Einsatz 

Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze der FF Andorf

18.09 Personensuche

14.09 Entfernung Wespennest

12.09 Freimachen von Verkehrswegen

09.09 Hebe- und Transportleistung

08.09 Entfernung Wespennest

31.08 Entfernung Wespennest

30.08 Wasserversorgung

27.08 Entfernung Wespennest

24.08 Wassertransport

24.08 Wasserschaden

Einsätze LFK OÖ

Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.