2016-01-20

Zu einem folgenschweren Unfall kam es Abend des 20. Januar 2016 in der Andorfer Ortschaft Großschörgern, als ein 38-jähriger Andorfer seinen 6-jährigen Sohn bei Bekannten abholte und diesen gerade in seinem am Straßenrand abgestellten Auto anschnallen wollte. Eine etwa 70-jährige deutsche Staatsbürgerin übersah den Familienvater und rammte ihn mit voller Wucht. Das Kind saß glücklicherweise bereits im Wagen und wurde nicht erfasst. Der Andorfer jedoch erlitt durch den Aufprall schwerste Kopfverletzungen und wurde in äußerst kritischem Zustand vom Roten Kreuz in das Krankenhaus gebracht. Die Unfalllenkerin selbst blieb offensichtlich unverletzt. Die alarmierten Feuerwehren Andorf und Linden unterstützen die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei bei der Ausleuchtung der Unfallstelle und sorgten anschließend für die Reinigung und das Freimachen der Griesbacherstraße.

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Von besorgten Bewohnern des Altenheimes Andorf wurden wir am heutigen Vormittag
gerufen. Aufgrund der eisigen Temperaturen waren auf der nahen Pram zwei Schwäne festgefroren. Mittels Einreißhaken öffneten wir die Eisschicht vorsichtig und konnten so die beiden Tiere aus ihrer misslichen Lage befreien. Nachdem das Schwanenpaar unverletzt gebliebenen war, begab es sich an das nahe Ufer und rückten wir wieder von der Einsatzstelle ab.

Kurz vor Einbruch der Dämmerung wurden wir noch einmal von einem Passanten alarmiert, dass neuerlich ein Schwan festgefroren sei. Diesmal handelte es sich aber nur um einen Fehlalarm.

In den frühen Morgenstunden wurden wir heute vom Bauhofleiter verständigt. Nachdem
eine Unwetterwarnung mit Sturmspitzen von bis zu 90 km/h für den Bereich Andorf und Umgebung eingelangt war, entschied er sich, die Weihnachtsbeleuchtung an der schönen Tanne in der Hauptstraße kurzfristig abzubauen, um diese vor eventuellen Schaden zu bewahren. Selbstverständlich halfen wir mit unserer neuen Teleskopmastbühne die Beleuchtungsbahnen noch vor Eintreffen der Sturmfront zu entfernen. Nach beinahe zwei Stunden war der Einsatz auch schon wieder beendet und rückten wir wieder von der Einsatzstelle ab.

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurden wir am heutigen Tag kurz nach
Mittag gerufen. Im Ortschaftsbereich Lichtegg hatte ein Andorfer das bevorrangte Fahrzeug einer Enzenkirchnerin übersehen und war es dadurch zu einem massiven Zusammenstoß gekommen. Während der Andorfer unverletzt blieb, musste die Lenkerin und ihre 6-jährige Tochter mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus eingeliefert werden. Detail am Rande, beide waren gerade am Nachhauseweg von einem stationären Aufenthalt im Spital, nun ging es nach dem Unfall wieder zurück. Unsere Aufgabe bestand darin, den Verkehr auf der Straße, bzw. an der Kreuzung zu regeln und die beschädigten Fahrzeuge von der Fahrbahn zu verbringen, damit sie vom Abschleppdienst abgeholt werden konnten. Nachdem die Straße gereinigt war und für den Verkehr freigegeben worden war, konnten wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Zu einem verspäteten Sturmschadeneinsatz wurden wir am 28. Dezember gerufen. Ein Anrainer in der Weittalstraße hatte bemerkt, dass der letzte starke Sturm, Ende November, das Wipfel seiner großen Tanne abgerissen hatte und dies beim nächsten stärkeren Wind auf die Straße zu stürzen drohte. Mit unserer Teleskopmastbühne waren wir schnell am fast 20 Meter hohen Einsatzort und entfernten den oberen Teil des Baumes und konnten so die Gefahr rasch bannen. Auf der steilen Gemeindestraße war es im Zuge dieses Einsatzes auch notwendig den Hubsteiger mit unserem Tanklöschfahrzeug entsprechen zu sichern,
damit ein sicheres Arbeiten gewährleistet war.

Zur Fensterfirma Josko wurden wir am heutigen Tag kurz nach Mittag gerufen. In der
Folieranlage hatte ein Brandmelder angeschlagen, nachdem das Klebebecken etwas
zu heiß geworden war. Mit schwerem Atemschutz rückten wir zur Anlage vor und
reichte es letztlich aus, die Türen zu öffnen, damit der entstandene Rauch abziehen konnte. Bereits nach kurzer Zeit rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein und konnten die Einsatzbereitschaft herstellen.

In den letzten Monaten unterstützen wir insbesondere das Rote Kreuz oftmals im Rahmen
der Flüchtlingsthematik. Am heutigen Tage war diese Hilfe aber wieder kurzfristig gefordert. Normalerweise wäre diese Woche das Aufnahmezentrum in Schärding geschlossen gewesen, aber der unerwartete Ansturm an neuen Migranten erforderte die unerwartete Öffnung des Lagers. Um alleine für die an diesem Tag erwarteten 2500 Hilfesuchenden alles bereit zu stellen, war wiederum unsere Hilfe erforderlich. Mit unserem neuen Lastfahrzeug transportierten wir die benötigten Lebensmitteln und Utensilien zum Versorgungszelt, damit bis zum Eintreffen der Flüchtlinge alles bereit stand. Man kann zu dieser Thematik stehen wie man will. Für uns als Feuerwehr zählt hier nur das eine, im Rahmen unserer Möglichkeiten die anderen Blaulichtorganisationen bestmöglich zu unterstützen und so die Situation letztlich gemeinsam zu meistern.

 

Neuerlich wurden wir am heutigen Nachmittag zu einer Türöffnung in die Nachbar-gemeinde Raab gerufen. In einer Ordination im Ortsgebiet war die Türe zugefallen und hatten sich deshalb alle Angestellten ausgesperrt. Nachdem kein Schlüsseldienst erreichbar war und die Patienten bereits warteten, wurde die Feuerwehr Andorf zur Türöffnung alarmiert. Mit unserem Spezialwerkzeug wirklich ein Kinderspiel, innerhalb kürzester Zeit war die Türe wieder offen und konnte die Arbeit in der Praxis ungestört fortgesetzt werden.

Ein unbekannter Fahrzeuglenker hatte kurz nach Mittag am Parkplatz des Hofermarktes
eine Menge Dieselöl verloren. Als eine Kundin auf diesem Ölfilm fast ausrutschte, verständigte die Regionalleiterin die Feuerwehr. Wir banden den ausgeflossenen Treibstoff, der sich auf dem nassen Asphalt bereits relativ weit ausgebreitet hatte und bannten damit die Gefahr. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir den Einsatz wieder beenden und vom Parkplatz abrücken.

Zu einer Türöffnung in die Nachbargemeinde Raab wurden wir kurz vor Mittag des 24. November gerufen. Im Ortszentrum hatte sich ein Raaber Gemeindebürger aus seiner Wohnung ausgeschlossen. Nachdem er auch keinen Schlüsseldienst in der näheren Umgebung erreichen konnte, alarmierte er die Feuerwehr. Da wir seit geraumer Zeit über
ein professionelles Öffnungsset verfügen, fuhren wir in die Marktstraße und öffneten die Wohnungstüre kurzerhand. Detail am Rande, der Besitzer hatte an diesem Tag auch noch Geburtstag und so konnten wir ihm mit unserer Türöffnung ein kleines Geschenk machen.

Von der Polizei wurden wir am heutigen Abend in das Einkaufszentrum von Andorf gerufen.
Im Bereich des Hofermarktes, im dortigen Zugangsbereich, war eine ältere Dame mit ihrem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache gegen die Absperrung geprallt. Durch die Wucht des Anpralles wurde nicht nur die Absicherung zerstört, sondern verkeilte sich auch aus das Fahrzeug in einer der Absperrvorrichtungen. Unsere Aufgabe bestand darin, das verkeilte Fahrzeug zu bergen und letztlich aufgrund dessen Beschädigung mittels Abschlepproller zu bergen. Nachdem wir es auf einem der Parkplätze abgestellt hatten, konnte es vom herbeigerufenen Abschleppdienst abgeholt werden und wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Nachdem wir die Gemeinde Taufkirchen bereits im Vorjahr bei Servicearbeiten am ortseigenem Kraftwerk unterstützten, war dies an diesem Novembertag wiederum notwendig. Im Staubereich der Anlage waren Montagearbeiten durchzuführen. Mittels unserer Teleskopmastbühne hievten wir den Arbeiter an die Schleusenmauer und konnte er dort mit der Montage beginnen. Eine weitere Möglichkeit wären auch noch unsere Zillen gewesen, aber nachdem wir schon über unser neues Hightechgerät verfügen, war es sinnvoller dieses einzusetzen und konnte die Arbeiten so noch sicherer durchgeführt werden. Nach gut zwei Stunden Einsatzzeit im Kraftwerksbereich, unmittelbar über dem Wasserspiegel, ging es wieder zurück in das Feuerwehrhaus.

Als einer der schönsten Weihnachtsbäume erstrahlt jedes Jahr immer wieder die wunderschöne Tanne der Familie Seidl in der Hauptstraße. Wie alle Jahre zuvor wurde dort auch heuer die Weihnachtsbeleuchtung von den Beschäftigten des Bauhofes Andorf angebracht. Einziger Unterschied zu den vergangenen Jahren war jener, dass diesmal unsere neue Teleskopmastbühne zur Anbringung eingesetzt wurde. Mittels unseres Hubsteigers konnten die Beleuchtungsbahnen von den Arbeitern der Gemeinde problemlos und vor allem absolut gefahrlos aufgezogen, sowie in Position gebracht werden. Für uns selbst lautet diesbezüglich die Devise, wenn sich eine Gemeinde schon dafür entscheidet eine solch richtungsweisende Gerätschaft in unserer Marktgemeinde zu installieren, so ist es für uns seitens der Feuerwehr Andorf ein Mindestmaß, sie bei allen Tätigkeiten, bei dem wir unser Fahrzeug hilfreich einsetzen können, selbstverständlich auch zu unterstützen.

Kurz vor ein Uhr früh wurden wir heute zu einer Türöffnung in die Franz-Xaver-Wirth-Straße gerufen. Der Bewohner eines Mehrparteienhauses war dort vor seiner Wohnungstüre zusammengesackt, konnte aber noch die Rufhilfe des Roten Kreuzes aktivieren. Nachdem diese aber nicht in die Wohnung gelangen konnten, alarmierten sie die Feuerwehr Andorf zur Türöffnung. Diese gestaltet sich etwas schwierig, da der Mann direkt vor der Eingangstüre lag. Um den Bewusstlosen nicht zu verletzten, verschafften wir uns über ein Fenster Zugang in die Wohnung, bargen den Verunglückten und übergaben ihn der Rettung. Nachdem wir die Wohnung im Beisein der Polizei wieder versperrt hatten, rückten wir wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Innviertlerstraße, Höhe der Firma Rothner, wurden wir am Abend des 4. November 2015 gemeinsam mit der Feuerwehr Pimpfing gerufen. Der Lenker eines BMW hatte auf der Auffahrt ein stehendes Auto übersehen und dieses über die angrenzende Böschung geschoben. Durch die Wucht des Anpralles schleuderte das auffahrende Auto auf die Bundesstraße und wurde dort von einem herannahenden Kastenwagen gerammt, der sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeigt anhalten konnte. Der seitliche Anprall war für die Beifahrerin fatal, diese wurde nämlich im Fahrzeug eingeklemmt und musste von uns mittels Bergegerät aus dem völlig demolierten Wagen geborgen werden. Während sie schwer verletzt dem Notarzt übergeben werden konnte, hatten die anderen Beteiligten Glück, denn sie blieben unverletzt. Ein Teil der Mannschaft
räumte dann die Unfallstelle und barg die schwer beschädigten Fahrzeuge, die andere Kräfte waren mit der Ableitung des Verkehrs beschäftigt, da die Straße unpassierbar war und deshalb komplett gesperrt werden musste. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnten wir die Sperre aufheben und wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

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