Am Freitag, den 14. September 2007, gegen 03:15 Uhr, geriet das landwirtschaftliche Anwesen des Franz G., in der Ortschaft Pranzen, in Brand. Beim Eintreffen der Andorfer Feuerwehren stand das Stallgebäude in Vollbrand und hatte bereits auf ein Nebengebäude, in dem ebenfalls Tiere untergebracht waren, übergegriffen. Durch das rasche und entschiedene Eingreifen der Feuerwehren sowie der Mithilfe von Feuerwehren aus den Nachbargemeinden konnte jedoch eine weitere Ausbreitung verhindert werden, sodass 73 Rinder im Nebengebäude gerettet werden konnten. Im Hauptgebäude waren jedoch bereits 12 Rinder durch herab stürzende, in Brand stehende Strohballen umgekommen. Eine größere Tragödie konnte aber auch hier durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters verhindert werden, da die übrigen Tiere sonst an den Rauchgasen erstickt wären. Die beiden angrenzenden Wohngebäude wurden aufgrund der raschen Eindämmung des Brandes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Löschwasser stand in ausreichender Menge zur Verfügung, musste jedoch über eine längere Wegstrecke von mehreren Feuerwehren befördert werden. 10 Feuerwehren mit ca. 150 Einsatzkräften waren etwa 4 Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr Andorf war dann noch bis in die Abendstunden mit Nachlösch-, und Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Der Brand wurde vermutlich durch zwei Buben ausgelöst, die am Nachmittag zuvor am Hof gezündelt hatten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.