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Zweimal im Jahr, genauer im Herbst bzw. Frühjahr, ist das Feuerwehrhaus Andorf der Austragungsort für den bezirksweiten Funklehrgang. An drei Tagen wurden den Teilnehmern unter Leitung von Kamerad Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker und seinem Team, die Grundsätze auf diesem Sachgebiet gelehrt und in praktischen Übungen gleich umgesetzt. Seitens der Feuerwehr Andorf besuchte Fabian Hauzinger den Lehrgang und konnte diesen mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen, wir gratulieren recht herzlich dazu. Dass diese Ausbildung auf hohem Niveau abläuft bestätigen immer wieder vorderste Plätze bei den Leistungsabzeichen auf Landesebene, so Bezirkskommandant Oberbrandrat Alfred Deschberger, der den Teilnehmern bei der Schlussveranstaltung recht herzlich zur bestandenen Prüfung gratulierte.

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FF Andorf - Feuerlöscherüberprüfung 2017 klein

Jedes Jahr bietet die Feuerwehr Andorf eine Feuerlöscherüberprüfung an. Denn was nützt ein Löscher wenn er im Bedarfsfall unter Umständen gar nicht funktioniert. Oft kann ein Brand durch diese erste Löschhilfe verhindert oder zumindest bis zum Eintreffen einer Feuerwehr in Schach gehalten werden. Weit über einhundert Feuerlöscher wurden dieser Überprüfung unterzogen, die alle zwei Jahre vorgeschrieben ist. Leider waren wieder einige Löscher darunter, die im Ernstfall nicht funktioniert hätten, was zeigt, wie wichtig eine derartige Kontrolle ist. Ein wichtiger Beitrag im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie haben die Überprüfung übersehen, melden sie sich einfach bei uns, wir werden ihren Feuerlöscher einer nachträglichen Prüfung zuführen.

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Seit geraumer Zeit besteht für alle Atemschutzträger der Feuerwehren die Verpflichtung, einmal jährlich die Fitness bei dem sogenannten „Finnentest" nachzuweisen und so ihre Einsatzfähigkeit zu bestätigen. Ein wichtiger Beitrag, der in erster Linie dem eigenen Schutz dient. Denn bei diesem Test kann ein jeder einzelne seine körperliche Leistungsfähigkeit austesten und hat somit für ihn selbst die Gewissheit, im Ernstfall die harten Strapazen auf sich nehmen zu können. An die fünfzig Geräteträger nützten die Gelegenheit und legten den Test erfolgreich ab. Durch die Füllstation der Feuerwehr Andorf konnten auch gleich wieder die Atemschutzflaschen befüllt werden und die Feuerwehren unter voller Einsatzbereitschaft den Nachhauseweg antreten.

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Brand in einem Hochsilo des Futtermittelwerkes Schaumann in Taufkirchen an der Trattnach war die Übungsannahme an diesem Donnerstagnachmittag. Dazu wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und zudem die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf alarmiert. Während des Aufbaues von zwei Zubringleitungen wurde mit den ersten Löschmaßnahmen begonnen und Atemschutztrupps in die Siloanlage entsandt. Dort waren nämlich durch den Brand noch mehrere Arbeiter eingeschlossen. Diese konnten von den Atemschutzträgern aber nur mehr nach oben gerettet werden und über eine Dachluke auf das über 20 Meter hohe Silo gebracht werden. Von dort aus wurden die Verletzten mit dem Hubsteiger geborgen, nach unten gebracht und konnten dort letztlich den Rettungskräften übergeben werden.

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Nachdem die Personen gerettet waren, sowie die Löschversorgung stand, konnte der Brand entsprechenden bekämpft und letztlich abgelöscht werden. Eine wirklich tolle Übung, wird bedanken uns bei der Feuerwehr Taufkirchen und den Verantwortlichen der Firma Schaumann noch einmal recht herzlich für die Einladung zu dieser gelungen Übung.

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Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person war das Thema dieser Dienstagübung der Feuerwehr Andorf. Leider regelmäßig kommt es im Einsatzgebiet zu derartigen Unfallszenarien, deshalb ist es unumgänglich dieses Prozedere oft genug zu beüben. Um den Rettungskräften gleich anfangs mehr Arbeitsraum zu verschaffen musste zuerst das eingedellte Dach mittels Hydraulikzylinder angehoben werden. In weiterer Folge wurde die Fahrertüre entfernt, um einen Rettungszugang zu schaffen. Nach Einsatz des Pedalschneiders war die verunfallte Person soweit befreit, dass eine Bergung möglich gewesen wäre.

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Aufgrund der angenommenen Verletzung im Beckenbereich entschied sich der Notarzt allerdings auf eine möglichst personenschonende Bergung des Verunglückten. Deshalb musste zudem noch das Dach des Fahrzeuges abgenommen werden und konnte somit eine sehr patientenschonende Bergung vorgenommen werden. Das Highlight dieser Übung kam aber dennoch zum Schluss. Hier wurden nämlich alle Airbags des Fahrzeuges gezündet und somit den Teilnehmern augenscheinlich die Wucht und Gefährlichkeit einer solchen Detonation vor Augen geführt.

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Traditionell am ersten Sonntag nach Allerheiligen gedenken die Andorfer Feuerwehren den Kriegsgefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, sowie der im öffentlichen Dienst Verstorbenen am Denkmal bei der Pfarrkirche. In den Reden wurde unter anderem dazu aufgerufen immer ein Miteinander zu finden, damit es niemals mehr zu solch schrecklichen, zeitgeschichtlichen Ereignissen kommen mag. Für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren ohnehin eine Selbstverständlichkeit, aber halten sie damit unter anderem eine jahrzehntelange Tradition aufrecht, damit die Geschichte und die vielen Menschen dahinter bis heute nicht in Vergessenheit geraten. Nach Kranzniederlegung und Bundeshymne wurde der Gottesdienst gefeiert. Mit der abschließenden Defilierung am Kirchenplatz fand die Ehrung letztlich ihren würdigen Abschluss.

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Brand landwirtschaftliches Objekt in Seifriedsedt lautete die Übungsannahme für die diesjährige Herbstübung der vier Andorfer Feuerwehren. Während vom Seifriedsedterbach begonnen wurde zwei Zubringleitungen zum Brandobjekt zu legen, wurde mit den Tanklöschfahrzeugen und dem Rüstfahrzeug mit der Brandbekämpfung begonnen. Zeitgleich wurde die Teleskopmastbühne in Stellung gebracht und erste Atemschutztrupps in das Brandobjekt geschickt, da dort noch Personen vermisst wurden. Da das Wasser der Tanklöschfahrzeuge zu Ende ging, bevor die Löschwasserversorgung fertig hergestellt war, griff der Brand kurzzeitig auf das Nachbargebäude über. Nachdem die Wasserversorgung stand, wurde ein umfassender Löschangriff unter Zuhilfenahme des Wasserwerfers vom Hubsteiger aus gestartet und konnte der Brand dadurch rasch unter Kontrolle gebracht werden. Auch die fünf abgängigen Personen in der Maschinenhalle konnten von den Atemschutztrupps gerettet und ins Freie gebracht werden. Als im Zuge der polizeilichen Ermittlung bekannt wurde, dass das Feuer vermutlich durch zündelnde Kinder entstanden war, lösten diese eine Suchaktion aus. Die zwei Kinder waren nämlich vor dem Feuer davongelaufen und hatten sich im angrenzenden Wald versteckt. Suchtrupps konnten die Abgängigen letztlich aufspüren und ihren Eltern übergeben. Ein durchaus realistische und gut vorbereitete Übung so das Resümee bei der abschließenden Übungsnachbesprechung im Gasthaus Kirchenwirt.

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Kamerad Thomas Ortbauer und seine Michaela wurden zum ersten Mal Eltern. Am frühen Vormittag erblickte der kleine Jonas, zwar etwas zu früh, aber rundum gesund, im Krankenhaus Schärding das Licht der Welt. Grund genug für die Kameraden der Feuerwehr Andorf, dieses einmalige Ereignis vor dem Wohnhaus in der Erlau entsprechend anzukündigen. Nach getaner Arbeit durfte auch das Feiern nicht zu kurz kommen und wurde im Feuerwehrhaus auf den neuen Erdenbürger angestoßen. Lieber Thomas, liebe Michi auf diesem Wege noch einmal alles erdenklich Gute zu eurem Familienzuwachs und eine Dankeschön für die großzügige Einladung.

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Brand im Kellerbereich eines Mehrparteienhauses in Enzenkirchen war die Übungsannahme für die Herbstübung der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde zusätzlich die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf nachalarmiert. Während die beiden Enzenkirchner Wehren die Wasserversorgung herstellten und zur Brandbekämpfung vorgingen, bestand die Aufgabe für die Andorfer Wehr darin, mit dem Hubsteiger einen Herzinfarktpatienten vom Balkon zu retten, da dieser nicht mehr über das Stiegenhaus ins Freie gebracht werden konnte. Noch einmal Dankeschön an die beiden Enzenkirchner Feuerwehren für die Einladung zu dieser guten und sehr realistischen Übung.

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Homepage FF Enzenkirchen

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Gute Zusammenarbeit ist einer der wesentlichsten Punkte für einen gelungenen Einsatz. Deshalb unterstütze die Feuerwehr Andorf die Kameraden der Feuerwehr Schulleredt an diesem Dienstagabend mit Teleskopmastbühne und Wärmebildkamera. Zum einem wurde den teilnehmenden Kameraden die Einsatzmöglichkeiten, Besonderheiten und Ausrüstungsgegenstände des Hubsteigers erklärt bzw. gezeigt. Zusätzlich wurden wieder einmal der Umgang und die Einsatzmöglichkeiten mit der Wärmebildkamera erläutert. Gerade in der Vergangenheit kam die Kamera bereits mehrmals zum Einsatz und ist es mehr als wertvoll, wenn die Kameraden mit der Gerätschaft bereits vertraut sind. An dieser Stelle ein Danke an die Feuerwehr Schulleredt für die Einladung zu diesem Schulungsabend.

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Homepage FF Schulleredt

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Annahme für diese Dienstagabendübung war eine verunglückte Person in der Montagegrube eines Transportunternehmers. Bei Servicearbeiten hatte sich der Hydraulikhammer vom Bagger gelöst und den Arbeiter unter sich begraben. Dieser war bewusstlos, hatte schwerste innere Verletzungen erlitten und musste nach den Anweisungen des Notarztes möglichst schonend geborgen werden. Deshalb wurde vorerst einmal der schwere Hammer mittels Hebekissen vom Opfer gehoben. Nachdem der Arbeiter befreit war, entschied man sich dafür die Bergung mit Hubsteiger, Hydraulikseilwinde und Korbschleiftrage durchzuführen. Vorsichtig wurde mit dem Arm der Teleskopmastbühne in den Werkstätten-Trakt eingefahren, der Korb positioniert und der Verunglückte aus der Grube geborgen. Eine durchaus gelungene Übung, die wieder einmal die vielseitige Verwendbarkeit des Hubsteigers zeigte.

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Nach dem letzten mehrstündigen Stromausfall im August handelten die Verantwortlichen des Einsatzzentrums, um eine flächendeckende Notstromversorgung für alle drei Blaulichtorganisationen zu erreichen. Während bis dato bei Rettung und Feuerwehr bereits eine Einzelversorgung möglich war, mussten bei der Polizei erst die entsprechenden Adaptierungen vorgenommen werden. Nach weiteren Anpassungen, kann nun zentral und mit nur einem großen Aggregat das gesamte Zentrum im Bedarfsfall mit Notstrom versorgt werden. Bei einem ersten Testlauf wurde nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Leistungsfähigkeit des Stromerzeugers getestet. Resümee alles funktionierte problemlos, das Einsatzzentrum ist für den nächsten Stromausfall, der hoffentlich lange auf sich warten lässt, nun bestens gerüstet.

Halloauto

Seit vielen Jahren wird an der Volksschule Andorf die Aktion „Hallo Auto" des ÖAMTC durchgeführt. Dabei lernen die Kinder in der dritten Schulstufe die richtige Einschätzung des Anhalteweges eines Fahrzeuges. Mit dabei hier auch immer das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Andorf, lernen die Schüler unter anderem den großen Unterschied des Bremsweges zwischen trockener und nasser Fahrbahn kennen. Immer wenn die Fahrbahn aufgetrocknet war, wurde sie mit dem Wasser des Tanklöschfahrzeuges wieder nass gemacht. Den Kids hat es offensichtlich großen Spaß gemacht und seitens der Feuerwehr unterstützen wir solche wertvollen Aktionen natürlich selbstverständlich.

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Österreichweit fand an diesem ersten Oktobersamstag zwischen 12:00 Uhr und 12:45 Uhr wieder der alljährliche Zivilschutzprobealarm statt, bei dem die im Ernstfall verwendeten Sirenensignale zu hören waren. Begonnen wurde mit der herkömmlichen Sirenenprobe, weiter ging es mit der Warnung, dem Alarm und der Entwarnung. Hier die Bedeutung der Signale noch einmal im Detail.

Sirenenprobe:
15 Sekunden gleich bleibender Dauerton
Warnung:
3 Minuten gleich bleibender Dauerton, herannahende Gefahr.
Radio, Fernsehen (ORF) beziehungsweise Internet (www.orf.at) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.
Alarm:
1 Minute auf- und abschwellender Heulton, Gefahr.
Schützende Bereiche beziehungsweise Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio, Fernsehen beziehungsweise Internet durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
Entwarnung:
1 Minute gleichbleibender Dauerton, Ende der Gefahr.
Weitere Hinweise über Radio, Fernsehen beziehungsweise Internet beachten.

Sinn des österreichweiten Zivilschutzprobealarms ist es die technischen Einrichtungen des Warn-, und Alarmsystems zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen. Die Funktionstüchtigkeit der über 8.200 Sirenen wurde dabei von den Feuerwehren überwacht. Nicht nur im Gemeindegebiet von Andorf funktionierten die vier Sirenen einwandfrei, auch in ganz Oberösterreich kam es bei den insgesamt 1.430 Sirenen zu keinen Ausfällen.

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Thema dieser Dienstagübung war die taktische Belüftung. Die Feuerwehr Andorf besitzt zwei derartige Gerätschaften. Einen benzinbetriebenen, sowie einen mit Strom betriebenen Lüfter. An beiden Geräten wurde die richtige Bedienung erklärt und einsatztaktische Grundsätze besprochen. Eine einfach tolle Gerätschaft ist der Lüfter der Firma Rosenbauer, Fangary 22, der bei der Feuerwehr Andorf seit einem Jahr im Dienst steht. Die Vorzüge dieses Lüfters sind einfach unschlagbar und kann damit zusätzlich Wassernebel und Leichtschaum erzeugt werden. Dies wurde am Ende der Übung auch gemacht und war bereits nach zwei Minuten der halbe Jungendplatz voll mit Schaum.

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Zeitschrift

Im Einsatz 

Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze der FF Andorf

18.09 Personensuche

14.09 Entfernung Wespennest

12.09 Freimachen von Verkehrswegen

09.09 Hebe- und Transportleistung

08.09 Entfernung Wespennest

31.08 Entfernung Wespennest

30.08 Wasserversorgung

27.08 Entfernung Wespennest

24.08 Wassertransport

24.08 Wasserschaden

Einsätze LFK OÖ

Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.