Unfall mit Gefahrenstoff war die Ausgangslage für diese Dienstagübung. Zwar sind derartige Einsätze glücklicherweise eher selten, aber im Ernstfall eine entsprechende
Herausforderung und meist mit erheblichen Gefahren verbunden. Vorrangig galt es einmal die aus dem Behälter ausfließende Flüssigkeit zuzuordnen. Nachdem dies geschehen war, wurde großräumig abgesperrt und mittels Vollschutzanzügen begonnen, die Leckagen abzudichten. Auch ein naher Schacht war gleich einmal zu verschließen, um das Eindringen des Stoffes in das öffentliche Kanalnetz zu unterbinden. Unter Schutzstufe 3 zu arbeiten ist körperlich sehr fordernd und eine der schwierigsten Einsatzarten. So konnte bei dieser Übung ein jeder Kamerad einmal seine Grenzen ausloten, um im Ernstfall auch die Gewissheit zu haben, für solche Einsätze auch geeignet zu sein.

Auf geht's zum Maifest hieß es auch heuer wieder am Sonntag den 1. Mai 2016 im Einsatzzentrum. Viele Andorfer, sowie Besucher aus den Nachbargemeinden waren unserer Einladung gefolgt. Bereits kurz vor Mittag war unsere Festhalle bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei Brathendl, Steckerlfischen und vielem mehr, stärkten sich unsere Gäste. Das Rote Kreuz Andorf hatte bei einem Tag der offenen Tür ihre Dienststelle geöffnet. Auch wir präsentierten mit einer Fahrzeugschau wieder vieles auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens und wurden dazu von den Feuerwehren Ried im Innkreis, Walchshausen, Engelhartszell
und Schulleredt unterstützt. Viele nützten die Gelegenheit um sich hier zu informieren, bzw. mit dem Hubsteiger oder dem Schwerlastkran in luftige Höhe zu entschwinden. Wir bedanken uns bei allen Gästen noch einmal für ihren geschätzten Besuch, der Erlös dient dem Ankauf neuer Schutzbekleidung.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde die neue Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf durch Pfarrer Erwin Kalteis am 30. April gesegnet. Viele Feuerwehr aus der Umgebung
und zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt. Unter ihnen Nationalrat
August Wöginger, Bundesrat Thomas Schererbauer, Landesfeuerwehrkommandant-stellvertreter Robert Mayer, Ehrenlandesbranddirektor Johann Huber, Bezirksfeuerwehr-kommandant Alfred Deschberger, Bürgermeister Peter Pichler und viele mehr. In den Ansprachen wurde die Bedeutung des neuen Fahrzeuges für eine ganze Region deutlich hervorgehoben. Immerhin bereits drei Großbrände wurden seit der Indienststellung mit dem neuen Fahrzeug in beeindruckender Form bewerkstelligt. Mit dem zentralen Standort in Andorf kommt der Hubsteiger nicht nur im eigenen Bezirk zum Einsatz, sondern werden auch große Bereiche der Bezirke Ried und Grieskirchen damit abgedeckt. Im Anschluss an die Defilierung fand dieser Abend in der Festhalle mit den „Raubergern" seinen gemütlichen
Ausklang.

Maifest

Am Samstag, den 30. April 2016 weihen wir unsere neue Teleskopmastbühne im Rahmen eines Festaktes im Einsatzzentrum. Am Sonntag, den 1. Mai 2016 findet dann unser traditionelles Maifest statt. Wir würden uns über einen Besuch sehr freuen.

 Segnung 2016

Traditionell zu unserem Maifest am 1. Mai stellen wir jedes Jahr auch einen Maibaum bei unserem Feuerwehrhaus auf. Heuer ist es aber ein besonders staatlicher Baum aus den
Wäldern von Aistersheim, den uns die Familie Birnleitner, Besitzer des dortigen Wasserschlosses, zur Verfügung stellten. Nachdem der Baum eingetroffen war wurde dieser auch gleich geschält, mit Kränzen, sowie Girlanden geschmückt und für die kommenden Festtage schön herausgeputzt. Wir danken auf diesem Wege noch einmal der Schlossfamilie Birnleitner für diesen wunderschönen Baum aus dem „Höftholz".

Die Safetytour des Zivilschutzverbandes machte Station in Andorf. Schulklassen der dritten und vierten Klassen aus dem gesamten Bezirk nahmen daran teil. Dabei werden den Kids im Zuge eines Wettbewerbes, wie Notrufnummern-Zielwerfen, Kinderlöschbewerb und vielem mehr, spielerisch viele wichtige Dinge vermittelt. Mit dabei auch die drei Blaulichtorganisationen von Andorf, die sich hier im Rahmen dieser Tour präsentieren konnten. Wir von der Feuerwehr Andorf waren deshalb mit dem Tanklöschfahrzeug und dem neuen Hubsteiger vertreten, der natürlich ein besonderes Highlight und Anziehungspunkt für die Kinder war. Alle wollten das neue Gerät kennen lernen und damit einmal ganz nach oben. Natürlich erfüllten wir ihnen diesen Herzenswunsch und begeisterten damit nicht nur die Schüler, sondern auch deren Begleiter.

Safetytour 2016

Vom Abschnittskommando Raab wurde an diesem Samstag die Durchführung des Finnentestes im Feuerwehrhaus Andorf angeboten. Mit diesem Test wird ab sofort die jährliche Fitness eines jeden Atemschutzgeräteträgers überprüft. Zuerst sind zwei schwere Kanister über eine Wegstrecke von 100 Metern zu tragen. Dann werden 90 Stufen hinauf und wieder hinunter gestiegen. Als nächstes gilt es einen fast 50 Kilogramm schweren Lastwagenreifen mit dem Hammer mehrere Meter zu bewegen und im Anschluss Hindernisse zu übersteigen, bzw. zu unterkriechen. Als letzte Übung ist noch ein C-Schlauch zu rollen. Eine halbwegs anstrengende Sache mit der gesamten Ausrüstung, die aber letztlich von jedem Teilnehmer bestanden wurde. Nachdem mit unserer Füllstation die Flaschen wieder gefüllt und somit einsatzbereit waren, konnten die Geräteträger in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Greifzug 1

Einen verunglückten Anhänger eines Schwerfahrzeuges galt es im Zuge dieser Übung aufzurichten und zu bergen. Nach einem Verkehrsunfall war dieser seitlich umgefallen und der Annahme nach eine Bergung mit einem Kran nicht möglich. Deshalb stellten wir
das schwere Gerät mittels Seilwinde wieder auf seine Räder, als Gegenzug verwendeten wir dazu unseren Greifzug. Nachdem die Zurrpunkte festgelegt waren, die Anschlagmittel richtig positioniert waren, sowie die Unfallstelle ausgeleuchtet war und der Gegenzug samt Erdverankerung stand, ging es an die Bergung. Behutsam stellten wir den schweren Anhänger langsam wieder auf seine Räder. Eine für alle Teilnehmer sehr interessante und nicht alltägliche Übung, die unter Führung von Gerätewart Norbert Bachschweller ausgearbeitet wurde.

Greifzug 2

Lambrechten

Brand in der Volksschule war die Übungsannahme in der Nachbargemeinde Lambrechten, wo wir mit unserem Hubsteiger teilnahmen. Nachdem das gesamte Stiegenhaus verraucht
war, waren eine ganze Schulklasse und deren Lehrer im Klassenzimmer gefangen. Nach Einweisung durch den Einsatzleiter, begannen wir mit der Teleskopmastbühne die mehr als zwanzig Schüler und Lehrer zu retten und aus ihrer Notlage zu befreien. Hier zeigte sich ebenfalls wieder, dass bei einem solchen Einsatzfall eine schnelle Menschenrettung mit der neuen Gerätschaft gegeben ist. Einen Dank an die Feuerwehren von Lambrechten für die Einladung zu dieser realitätsnahen Übung.

Ried 1

Im Rahmen einer Mittwochsübung präsentierten wir den Kameraden der Stadtfeuerwehr Ried im Innkreis unsere neue Teleskopmastbühne. Dabei ging es darum die Gerätschaft
samt ihrem Zubehör der Mannschaft einmal zu zeigen und deren Einsatzmöglichkeiten
zu erörtern. Auch ein direkter Vergleich zwischen Drehleiter und Hubsteiger wurde angestellt. Dazu wurden beide Einsatzfahrzeuge nebeneinander aufgestellt. Das Resümee dieses direkten Vergleiches, jedes der Rettungsgeräte hat so seine Vorzüge. Deshalb wurden wir für den Fall eines größeren Schadensereignisses in den Alarmplan der Stadt aufgenommen. Der für Feuerwehrbelange zuständige Landesrat Elmar Podgorschek und Bürgermeister Albert Ortig machten sich ebenfalls vor Ort ein Bild und konnten sich bei einer Fahrt mit der Gerätschaft von deren vielfältigen Möglichkeiten überzeugen. Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Ried noch einmal recht herzlich für die Einladung zu dieser Präsentation.

Bericht Stadtfeuerwehr Ried im Innkreis

Ried 2

Fuellstation

Vor etwa zwei Jahren installierten wir unsere Atemfüllstation für Pressluftflaschen im Feuerwehrhaus. Dazu ist auch eine jährliche Unterweisung des Füllpersonals erforderlich. Diese wurde am Abend des 5. April von Atemschutzwart Zahlinger Florian durchgeführt. Richtige Handhabung bei der Befüllung der Flaschen, Überprüfung der Kompressoranlage, sowie der Füllstation, Dokumentation und vieles mehr waren die Inhalte dieser Schulung.
Die Feuerwehr Andorf verfügt über eine Füllstation der Firma Otto Nemec aus Hagenbrunn, inklusive zwei Speicherflaschen und können mit der Anlage Pressluftflaschen mit 200 und 300 bar befüllt werden. So ist eine rasche Herstellung der Einsatzbereitschaft nach Einsätzen und Übungen im gesamten Abschnitt und darüber hinaus sichergestellt.

Swie 1

Explosion bei der Firma Swietelsky in Maad, Gemeinde Taufkirchen an der Pram, lautete der Alarmierungsgrund zu dieser Freitagübung, zu der uns die Feuerwehr Laufenbach eingeladen hatte. Nach einer Explosion in der Werkstätte hatte sich der Brand auf fast das ganze Gebäude ausgebreitet. Neben den fünf Taufkirchner Wehren, bekämpften wir mittels Tank I und Teleskopmastbühne den Brand von oben. Währenddessen versuchten die Atemschutzträger Personen zu retten und aus dem Firmengebäude zu bringen. Aufgrund des umfassenden Löschangriffes und der Bekämpfung des Brandes vom Hubsteiger aus, konnte dieser rasch unter Kontrolle gebracht werden. Auch der Bürgermeister von Taufkirchen, Paul Freund, machte sich vor Ort ein Bild von unserer neuen Gerätschaft und
fuhr dazu gleich in luftige Höhe. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Laufenbach für die Einladung zu dieser interessanten Übung.

Swie 2

Vorbeugender Brandschutz ist für uns alle ein wichtiges Thema. Denn präventive Aufklärung ist ein wichtiger Faktor, um hier eine gewisse Bewusstseinsbildung zu erreichen. In diesem Sinne sahen wir es auch als notwendig an, die Bewohner der beiden
Asylunterkünfte in Andorf entsprechend zu unterweisen und auf möglich Gefahren hinzuweisen. Gerade in diesen Unterkünften leben viele Menschen auf engsten Raum zusammen, kann es damit schnell einmal zu einem Brandereignis kommen und ist hier richtiges Handeln in der Erstphase besonders von Bedeutung. So wurde den Teilnehmern mittels Dolmetsch die richtigen Verhaltensregeln erklärt, was bei einem allfälligen Ereignis alles zu tun ist und vieles mehr. Dass hier ein gewisser Handlungsbedarf bestand, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer, die in dieser Hinsicht teilweise völlig ahnungslos waren.

Pumpwerk 1

Verunglückter Bauarbeiter im Schacht war die Übungsannahme für diese Dienstagabendübung am 29. März. Der Annahme nach war im neu errichteten Pumpwerk in Untergriesbach ein Bauarbeiter bei Abdichtarbeiten bewusstlos geworden und deshalb im Schacht gefangen. Mittels hydraulischer Winde unsere Hubsteigers seilten wir zwei
Kameraden in die mehrere Meter tiefe Grube ab. Mit dabei hatten sie die Korbschleiftrage,
mit der der Verunglückte schließlich aus der Tiefe geholt werden konnte. Diese Übung zeigte neben einem weiteren Einsatzbereich der neuen Teleskopmastbühne, dass auch das entsprechende Equipment für eine schonende und schnelle Bergung vorhanden ist.

Pumpwerk 2

Brand in der Selchkammer der ehemaligen Fleischhauerei „Peham" in Peuerbach war die
Übungsannahme an diesem Abend für die Feuerwehren Peuerbach, Untertreßleinsbach
und Andorf. Während die ersten Atemschutztrupps versuchten die im Gebäude befindlichen Personen zu finden, bzw. zu retten, wurden wir noch mit unserer Teleskopmastbühne alarmiert. Nach unserem Eintreffen begannen wir sofort mit der Menschenrettung über das Dach mittels Hubsteiger. Weiters wurde die Wasserversorgung zum „Steiger" sichergestellt, um im Bedarfsfall von außen jederzeit einen Löschangriff starten zu können. Gerade die letzten zwei Brandeinsätze haben gezeigt, dass mit der neuen Gerätschaft hier eine sehr effiziente Löschwirkung erzielt werden kann. Nach gut einer Stunde konnte vom
Einsatzleiter „Brand aus" gegeben werden. Für uns selbst war es die erste Teilnahme an einer Feuerwehrübung im Bezirk Grieskirchen. Deshalb ging es bei der Übung auch darum die Anfahrtszeiten zu eruieren, den Kameraden die neue Gerätschaft vorzustellen und darauf hinzuweisen, im Bedarfsfall die Teleskopmastbühne zu alarmieren. Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal bei der Feuerwehr Peuerbach für die Einladung zu dieser gelungen Übung (Fotos: Petra Leidinger BFKDO Grieskirchen).

Bericht BFKDO Grieskirchen

Feuerwehr Peuerbach

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.