Kira 1Zu einer Tierrettung wurde die Feuerwehr Andorf an diesem Freitagvormittag gerufen. Im Ortschaftsbereich Teuflau war ein Schäferhund schon seit Tagen in einem verwaisten Grundstück eingeschlossen. Die Kameraden der Feuerwehr verschafften sich gemeinsam mit der Polizei Zutritt zum umfriedeten Grundstück und konnten das bereits stark geschwächte Tier aus seiner Notlage befreien. Nachdem die herbeigerufene Tierärztin aus Andorf mit ihrem Chiplesegerät den Hund identifiziert hatte, konnte auch der Besitzer aus Eggerding verständigt werden. Überglücklich schloss er seinen Hund, der bereits seit Sonntag abgängig war, wieder in seine Arme. Wie das Tier auf das Grundstück gelangen konnte bleibt wohl ungeklärt. Nach Angaben der Tierärztin hat „Kira", so der Rufname
des Hundes, seinen fast einwöchigen Zwangsaufenthalt relativ gut überstanden und braucht nun nur ein paar warme Stunden im Haus, sowie eine Extraportion Hundenahrung.

Großschoergern

Von der Polizei Andorf kam in den Mittagsstunden die Alarmierung zu einer Personen-bergung aus der Raab. Der Polizeihund „Wolli" hatte die im Bachbett liegende Leiche aufgefunden. Zur Bergung rückten wir schließlich mit den Kameraden der Feuerwehr Schulleredt an. Mittels Korbschleiftrage konnten wir den Toten aus dem knietiefen Wasser bergen und an den Bestatter übergeben. Abschließend waren wir der Polizei noch bei der Spurensuche im Wasser behilflich und konnte letztlich dieser sehr belastende Einsatz abgeschlossen werden.

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Ein Déjà-vu erlebten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, als nach nur 6 Tagen erneut die Sirenen wegen einer Personenbefreiung aus dem Lift beim Bahnhof heulten. Diesmal allerdings nicht abends, sondern zu einer Zeit, wo sich jeder der Herbeigeeilten sicher gerne noch ein paar Mal im warmen Bett umgedreht hätte. Etwa um 4.30 Uhr blieb diesmal eine junge Studentin im selben Lift auf halbem Weg zum Bahnsteig stecken. Via Liftnotruf alarmierte diese die Technikfirma, welche in der Folge die Feuerwehr Andorf verständigte, sodass die junge Frau nicht lange auf ihre Befreiung warten musste. Den Beginn dieser Studierwoche musste sie allerdings wohl verschieben, ihr Zug war bereits abgefahren.

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Aus seiner misslichen Lage konnte die Feuerwehr Andorf an diesem Dienstagabend einen etwa 50-jährigen Mann befreien. Aus noch ungeklärter Ursache blieb am Bahnhof Andorf kurz nach 18.00 Uhr der Lift zum Bahnsteig stecken. Der Mann, der via Notruf die Feuerwehr verständigte, musste jedoch nicht lange auf seine Befreiung warten, da sich der Bahnhof in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrhauses befindet. Die angerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Lift innerhalb weniger Sekunden zur Absenkung und zum Öffnen der Tür bringen und den sichtbar erleichterten Mann für ein Dankeschön "in die Freiheit entlassen".

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Zu einem Brand in einem Bekleidungswerk wurde die Feuerwehr Andorf am Nachmittag des 16. Jänner nach Enzenkirchen alarmiert. Schon kurze Zeit später standen insgesamt 12 Wehren, mit etwa 180 Mann, zur Brandbekämpfung im Einsatz. Im Bereich der Schneiderei war ein Feuer ausgebrochen und hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Glücklicherweise konnten sich alle Personen noch aus dem Gebäude retten und wurde niemand verletzt. Da ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz vom Einsatzleiter vorerst als zu gefährlich erachtet wurde, wurde die Brandbekämpfung von außen begonnen. Hilfreich war hier wieder einmal unsere Teleskopmastbühne und konnte so mit den anderen Einsatzkräften der Brand schnell eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden. Der Sachschaden ist dennoch beträchtlich, die Ermittlungen zur Brandursache ergaben einen elektrischen Kurzschluss, der die Holzkonstruktion in Brand setzte. Eines kann man bei diesem Brandereignis aber mit Sicherheit sagen, durch das rasche Handeln der eingesetzten Feuerwehren wurde hier ein Großbrand verhindert.

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Oelspur OG Andorf

Eine riesengroße Öllache hatte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker vor einem Andorfer Geldinstitut hinterlassen und wurde die Feuerwehr Andorf deshalb von der Polizei zu diesem Einsatz alarmiert. Mittels Bindemittel wurde das Öl auf dem Parkplatz und Teilen der Andorferstraße (L514) gebunden und so die Gefahr gebannt. Nachdem der Gefahrenbereich noch mittels Ölspurtafeln abgesichert worden war, konnte der Einsatz nach etwa einer Stunde wieder beendet werden.

Das noch junge Jahr 2017 bescherte den Andorfer Feuerwehren gleich einen Brandeinsatz: In der Ortschaft Erlau kam es kurz vor Mittag zu einem Küchenbrand. Entdeckt wurde der Brand von der Besitzerin selbst, als sie von einem Besuch bei ihrer im Obergeschoß wohnenden Mutter zurückkam und beißenden Rauch im Vorhaus bemerkte. Gemeinsam mit ihrem Bruder - beide übrigens Mitglieder der Feuerwehr Andorf - konnte sie mittels Decken und ein paar Eimern Wasser die Flammen eindämmen, alarmierten dann jedoch via Notruf die Feuerwehr. Die ein paar Minuten später eingelangte Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf, Linden, Pimpfing und Schulleredt erledigten die Nachlöscharbeiten und die Kontrollen mit der Wärmebildkamera. Ursache war nach Aussagen der Besitzer vermutlich eine abgebrannte Kerze auf einer Kommode. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt.

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SireneZu einem besonderen Anlass brachten wir unsere Teleskopmastbühne an diesem heutigen Tag zum Einsatz. Unsere Kameraden der Feuerwehr Schulleredt sind gerade dabei ihr neues, schmuckes Feuerwehrhaus, einzugsbereit zu machen. Ein Höhepunkt beim Neubau eines jeden Feuerwehrhauses ist nach wie vor das Setzen der Sirene. Hier durften wir den Kameraden mit unserem Hubsteiger behilflich sein und konnte diese so problemlos am Dach des Schlauchturmes in Position gebracht und montiert werden. Ein kurzer Probelauf zeigte die gelungene Montage und war dieser nicht alltägliche Einsatz damit für uns abgeschlossen.

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Eine defekte Treibstoffleitung an einem Auto machte am Abend des 1. Dezember den Einsatz der Feuerwehr Andorf notwendig. Die junge Diersbacherin hatte gar nicht bemerkt,
dass ihr Fahrzeug jede Menge Dieselkraftstoff verloren hatte. Erst als sie am Parkplatz der Sparkasse Andorf anhielt und unter ihrem Fahrzeug eine riesengroße Lache entdeckte wurde sie auf den Defekt aufmerksam. Mittels Ölbindemittel banden wir den ausgeflossenen Treibstoff am Parkplatz und beim Kreisverkehr der Gemeinde. Dazu musste auch der Verkehr zeitweise angehalten werden. Nachdem auch noch das kaputte Fahrzeug auf dem Abschleppwagen verladen war, konnte der Einsatz wieder beendet werden.

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Am 30. November 2016,  kurz nach Mittag geriet ein altes "Bauernsacherl" in der Ortschaft Teuflau (Gemeinde Andorf) in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das gesamte Objekt bereits in Vollbrand und wurde deshalb sofort Alarmstufe 2 ausgelöst. Kurz darauf standen 10 Feuerwehren mit etwa 150 Einsatzkräften am Brandort um die Flammen zu bekämpfen und ein Übergreifen auf die Nachbarobjekte zu verhindern. Eine große Hilfe war bei diesem Einsatz wieder einmal die Teleskopmastbühne, denn von oben her konnte das fast komplett aus Holz errichtete Objekt effizient gelöscht werden und so der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Besitzer konnte sich glücklicherweise unverletzt aus dem Haus retten und alarmierten seine Nachbarn die Einsatzkräfte. Die ganze Nacht loderten immer wieder Flammen auf, die abgelöscht werden mussten, ehe am Vormittag des 1. Dezember endlich „Brand aus" gegeben werden konnte. Im Anschluss unterstützten wir die Brandermittlungen der Polizei bzw. des Sachverständigen der Brandverhütungsstelle. Als objektive Brandursache konnte ein Glimmbrand in der hölzernen Deckeneinfassung festgestellt werden, der wiederum durch den überhitzten Schornstein ausgelöst wurde. Das Haus wurde durch den Brand total zerstört und ist nun unbewohnbar, die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit ziffernmäßig noch nicht fest.

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Bericht und weitere Fotos unter Kerschi.at

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EKZParkplatz

Ein Fahrzeuglenker hatte durch einen Defekt auf dem Parkplatz des Andorfer Einkaufszentrum jede Menge Dieselöl verloren. Durch den starken Regen zog es diese Ölspur rasch über einen Großteil der Parkfläche, weshalb die Feuerwehr Andorf alarmiert wurde. Mittels Ölbindemittel konnten wir den ausgetretenen Kraftstoff rasch binden und somit die Gefahr bannen. Gut eine Stunde nahm dieser nachmittägliche Einsatz in Anspruch, ehe wir wieder in das Feuerwehrhaus einrückten.

Einsatz KMS

Ein Andorfer Unternehmer war in der Konrad-Meindl-Straße mit Hebearbeiten beschäftigt. Um diese Arbeiten durchführen zu können, war er mit seinem Lastwagen in die nasse Wiese eingefahren. Als er seine Tätigkeit beendet hatte, wollte er wieder auf die Straße zurückfahren, blieb aber im tiefen Erdreich stecken. Mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges kamen wir dem Lenker zu Hilfe und zogen sein Fahrzeug wieder aus der Wiese zurück auf die Fahrbahn.

Personenrettung 1

Bei Kanalgrabungsarbeiten im Ortsgebiet von Andorf wurde ein 50-jähriger Arbeiter aus Riedau in der Künette von der Baggerschaufel eingeklemmt und deshalb die Feuerwehr Andorf alarmiert. Glücklicherweise konnte der Mann noch vorm Eintreffen der Feuerwehr
aus seiner misslichen Lage befreit werden. Unsere Aufgabe bestand darin, den Verkehr an der vielbefahrenen Kreuzung komplett abzusperren und umzuleiten, damit die Rettungskräfte den Schwerverletzten versorgen konnten und der Rettungshubschrauber landen konnte. Von diesem wurde der Arbeiter in das Krankenhaus Ried im Innkreis geflogen und war der Einsatz nach etwa einer Stunde damit beendet.

Personenrettung 2

Wespennest

Zu einem nicht alltäglichen Wespennesteinsatz wurde die Feuerwehr Andorf an diesem späten Nachmittag vom besorgten Hauseigentümer gerufen. Im Firstbereich des Hauses befand sich das Einflugloch der Insekten. An und für sich kein Grund zur Panik, aber die Wespen hatten sich über den angebrachten Vollwärmeschutz schon den Weg in eines der Kinderzimmer gebannt und sorgten dort für eine verständliche Beunruhigung. Weil der Firstbereich nicht anders erreichbar war, sperrten wir kurzerhand die Sportplatzstraße und wickelten den Einsatz mit dem Hubsteiger ab. So konnte das Insektengift problemlos eingebracht werden und schon nach kurzer Zeit zeigte es seine Wirkung.

Entstehungsbrand

Ein vorbeifahrender Passant hatte am Nachmittag des 14. September starke Rauchentwicklung in einem Garten in der Teuflau wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Einige im Feuerwehrhaus anwesenden Kameraden rückten deshalb unverzüglich mit dem Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort aus. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus, dass sich trockener Rindenmulch entzündet hatte und das Feuer gerade dabei war, auf die Sträucher überzugreifen. Rasch aber war der Schwellbrand abgelöscht, so die Gefahr gebannt und konnte die eingesetzte Mannschaft wieder in das Feuerwehrhaus einrücken. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war der Brand durch eine weggeworfene Zigarettenkippe entstanden.

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.