"Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" lautete der Alarmierungsauftrag an die Feuerwehr Andorf in den Morgenstunden des 9. November 2007. Dass der Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes dann allerdings unterblieb, verdankt die junge L17-Lenkerin Stefanie L. aus Enzenkirchen wohl einem Schutzengel. Die Deformationen des Unfallwagens, der auf dem Dach in einem Straßengaben lag, ließen die am Unfallort eintreffenden Einsatzkräfte zunächst nämlich anderes vermuten. Die junge Frau, die von Enzenkirchen Richtung Andorf unterwegs war und im Bereich Jager von der Fahrbahn abgekommen war, konnte allerdings zuvor von 2 Unfallzeuginnen aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie wurde dann vom Roten Kreuz mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Schärding gebracht. Die Sicherung des Fahrzeuges sowie die Aufräumarbeiten wurden anschließend von der mittlerweile eingetroffenen Feuerwehr Matzing übernommen.

Tragische Umstände begleiteten einen schweren Verkehrsunfall in den Mittagsstunden des Vortags zum Nationalfeiertag 2007. Der 70-jährige Andorfer Johann O., der sich gegen 12:00 Uhr, gerade auf dem Heimweg von einem Begräbnis befand, wurde in einem abschüssigen Waldstück auf der Enzenkirchner Straße von einem entgegen kommenden Führerscheinneuling frontal gerammt und fand dabei selbst den Tod. Der 17-jährige BMW-Lenker Roman E. aus der Nachbargemeinde Enzenkirchen war mit seinem Fahrzeug auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern geraten, touchierte dabei mit dem Kleinlastwagen des Josef H. und geriet letztlich auf die Gegenfahrbahn. Der Zusammenstoß war so heftig, dass der pensionierte Landwirt noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Johann O., der nur noch ca. 1 km von seinem Zuhause entfernt war, hinterlässt seine Frau und 6 erwachsene Kinder. Andorfer Feuerwehrmänner hatten die traurige Aufgabe, die Leiche aus dem schwer deformierten Kleinwagen zu bergen. Die Straße war für etwa 2 Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Der junge Unglückslenker selbst wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarztwagen des Roten Kreuzes in das Krankenhaus Schärding gebracht.

Als Hilde W. aus Andorf am 24. Oktober 2007, gegen 11:55 Uhr, im Bereich Teuflau mit ihrem Seat Toledo von der Firma Huber ausgehend in die Eisenbirner Straße einbog, übersah sie einen aus Richtung Andorf kommend BMW, gelenkt von Ibrahim C. aus Schärding, und kam es in weiterer Folge zum Zusammenstoß. Verletzt wurde durch den Zusammenstoß glücklicherweise niemand, aber entstand an beiden Fahrzeugen schwerer Sachschaden. Die Feuerwehr Andorf musste ausgelaufenes Öl binden und Aufräumungsarbeiten an der Unfallstelle durchführen.

Als Lucky U. aus Salzburg am Mittwoch, den 17. Oktober 2007, gegen 13:35 Uhr, mit seinem Fiat Kleinlastkraftwagen von der Innviertler Bundesstraße, im Bereich Laab abfuhr, um in die Andorfer Landesstraße einzubiegen, konnte er vermutlich aufgrund eines Bremsdefektes sein Fahrzeug an der Kreuzung nicht mehr anhalten. Der Lastkraftwagen fuhr in weiterer Folge über die Kreuzung und prallte gegen den Mercedes 220, gelenkt von Franz G. aus St. Roman. Durch den Anprall wurde das Fahrzeug des G. in den angrenzenden Parkplatz geschleudert und beschädigte dort noch ein weiteres, abgestelltes Fahrzeug. Sowohl Franz G., als auch zwei weitere in seinem Fahrzeug mitfahrenden Personen, wurden durch den Unfall unbestimmten Grades verletzt und in das Krankenhaus eingeliefert. Auch der Rettungshubschrauber "Euro 3" war im Einsatz. Lucky U. blieb bei dem Unfall unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Feuerwehr Andorf musste ausgetretenes Öl binden, die Fahrbahn reinigen und den beschädigten Lastwagen von der Fahrbahn verbringen.

Mit einem Knöchelbruch und Abschürfungen kam am Mittwochabend des 19. September 2007 eine 43-jährige Schärdinger Unternehmerin davon, als Sie mit Ihrem Lieferwagen nach einer kleinen Unachtsamkeit ins Schleudern kam. Die Lenkerin, welche sich auf der Innviertler Bundesstraße B137 auf dem Heimweg befand, krachte infolgedessen in einen Baum direkt neben der Straße, wodurch sich das Fahrzeug um die eigene Achse drehte und mit dem Heck auf einen weiteren Baum flog. Den Einsatzkräften bot sich dadurch ein spektakuläres Bild. Die Verunglückte wurde mit dem Notarztwagen des Roten Kreuzes in das Krankenhaus Schärding gefahren. Von der Feuerwehr Andorf, welche mit ca. 15 Einsatzkräften vor Ort war, wurde das Fahrzeug gesichert und ausgelaufenes Öl mit Ölbindemittel entsorgt.

Am Freitag, den 14. September 2007, gegen 03:15 Uhr, geriet das landwirtschaftliche Anwesen des Franz G., in der Ortschaft Pranzen, in Brand. Beim Eintreffen der Andorfer Feuerwehren stand das Stallgebäude in Vollbrand und hatte bereits auf ein Nebengebäude, in dem ebenfalls Tiere untergebracht waren, übergegriffen. Durch das rasche und entschiedene Eingreifen der Feuerwehren sowie der Mithilfe von Feuerwehren aus den Nachbargemeinden konnte jedoch eine weitere Ausbreitung verhindert werden, sodass 73 Rinder im Nebengebäude gerettet werden konnten. Im Hauptgebäude waren jedoch bereits 12 Rinder durch herab stürzende, in Brand stehende Strohballen umgekommen. Eine größere Tragödie konnte aber auch hier durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters verhindert werden, da die übrigen Tiere sonst an den Rauchgasen erstickt wären. Die beiden angrenzenden Wohngebäude wurden aufgrund der raschen Eindämmung des Brandes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Löschwasser stand in ausreichender Menge zur Verfügung, musste jedoch über eine längere Wegstrecke von mehreren Feuerwehren befördert werden. 10 Feuerwehren mit ca. 150 Einsatzkräften waren etwa 4 Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr Andorf war dann noch bis in die Abendstunden mit Nachlösch-, und Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Der Brand wurde vermutlich durch zwei Buben ausgelöst, die am Nachmittag zuvor am Hof gezündelt hatten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.

Vermutlich ein elektrischer Defekt am Dunstabzug hatte am Sonntag, den 26. August 2007, gegen 10:35 Uhr, die Küche der Pensionistin Maria H. in Andorf entzündet und griff der Brand auf Teile der Kücheneinrichtung über. Durch den raschen Einsatz unserer Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen, auf andere Räumlichkeiten verhindert werden. Nachdem das Haus mittels Lüfter rauchfrei gemacht worden war, konnte die Besitzerin mit dem Aufräumungsarbeiten beginnen.

Als der Lenker des abgebildeten Golfs, Mehmet Ö. aus Raab, am Samstag, den 7. Juli 2007, gegen 18:42 Uhr, auf der Brünningerstraße, im Bereich Schulleredt, ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen wollte, kam er ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Baum. Der Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur mit Hilfe des Bergegerätes aus seinem Fahrzeug befreit werden. Nachdem der schwer Verletzte aus dem Fahrzeug geborgen war, wurde er vom Notarzthubschrauber "Euro 3" in das Landeskrankenhaus Schärding geflogen.

Ein schweres Unwetter, mit starken Regenfällen, das in den Abendstunden des 1. Juni 2007 über Andorf zog, machte auch den Einsatz der Feuerwehr Andorf nötig. Neben den Bahnunterführungen Andorf und Griesbach, die überflutet worden waren, standen auch zahlreiche Keller von Wohnhäusern unter Wasser. Auch im Altenheim Andorf war, wie so oft, unser Einsatz nötig, stand auch hier der Keller unter Wasser. Es dauerte beinahe bis Mitternacht, bis unsere Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle gebracht hatten und in das Feuerwehrhaus einrücken konnten.

Zu einem schrecklichen Arbeitsunfall wurde die Feuerwehr Andorf am Freitag, den 25. Mai, gegen 13:00 Uhr, gerufen. In einem Andorfer Betonwerk war der 33-jährige Arbeiter Hermann D. aus Kopfing gerade damit beschäftigt eine Rohrfertigungsmaschine zu reinigen, als er dabei aus bislang unbekannter Ursache zwischen den beiden Hydraulikstempeln eingeklemmt und erdrückt wurde. Auch die herbeigerufene Besatzung es Notarzthubschraubers „Euro 3“ konnte nur noch den Tod des jungen Arbeiters feststellen. Der Einsatz unserer Feuerwehr beschränkte sich daher leider nur mehr auf die Bergung des Toten.

Brand eines Papiercontainers lautete der Alarmierungsgrund am Muttertag, den 13. Mai am späten Nachmittag. Nächst des ehemaligen Lagerhauses Mayer stand ein Papiercontainer in Vollbrand. Der Brand konnte zwar rasch gelöscht werden, dennoch wurde der Abfallcontainer, wie am Bild zu sehen, komplett zerstört.

Die durch den vielen Regen aufgeweichte Erde und eine Windböe hatte im Ortszentrum von Andorf am Donnerstag, den 10. Mai, gegen Mitternacht, einen Baum zu Fall gebracht. Da dieser etwas in die Andorfer Landesstraße ragte, wurde unsere Feuerwehr zu Hilfe gerufen. Leider war der Baum nicht mehr zu retten und musste mittels Motorsäge von der Fahrbahn entfernt werden.

Zum Brand eines Holzstoßes und der angrenzenden Böschung, in der Ortschaft Edenaichet, Gemeinde Eggerding, wurde unsere Feuerwehr in den Nachmittagsstunden des 27. April 2007 gerufen, nachdem Alarmstufe 2 ausgelöst worden war. Mit den Kameraden der Feuerwehren Eggerding, Maasbach, St. Marienkirchen und Hof war der Brand rasch gelöscht und konnte eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden.

Zu einem Verkehrsunfall auf die Innviertler Straße (B 137), Auffahrtsrampe Teuflau, wurde die Feuerwehr Andorf am 27. März 2007, gegen 20:40 Uhr gerufen. Der Lenker eines Kleinlastkraftwagens, Wolfgang T. aus Taiskirchen, hatte auf der Innviertler Bundesstraße, im Bereich der Auffahrtsrampe Teuflau, mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße überqueren wollen und prallte Ayse S. aus Riedau mit ihrem PKW mit erheblicher Wucht gegen den Kleinlastkraftwagen. Die Feuerwehr musste ausgetretenen Flüssigkeiten binden, den Verkehr an der Unfallstelle regeln und ein schwer beschädigtes Fahrzeug mittels Abschlepproller von der Fahrbahn verbringen, ehe die Bundesstraße wieder ungehindert befahrbar war. Die Lenkerin des PKW wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt.

Am Freitag den 23. März 2007, um 15:07 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf zu einem Fahrzeugbrand auf der Andorfer Landesstraße, im Bereich Laab, alarmiert. Die Feuerwehr Andorf rückte daraufhin mit 14 Mann und drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde ein beinahe neuwertiger Alfa Romeo vorgefunden, der vermutlich durch einen Kurzschluss in Brand geraten war. Ein zufällig vorbeikommender Passant hatte zuvor den Brand bereits mit einem Handfeuerlöscher eindämmen können und dadurch größeren Sachschaden abwenden können. Der Innenraum des Fahrzeuges wurde dennoch erheblich beschädigt, verletzt wurde zum Glück aber niemand.

Zeitschrift

Im Einsatz 

Jahr 2017

Jahresbericht-2017

Einsätze der FF Andorf

14.11 Brandmelderalarm

11.11 Wasserversorgung

09.11 Wasserversorgung

06.11 Kanal reinigen

03.11 Ölspur

27.10 Entfernung Wespennest

24.10 Wassertransport

23.10 Entfernung Wespennest

22.10 Transporttätigkeit

20.10 Wassertransport

19.10 Kanalreinigen

17.10 Wassertransport

15.10 Hebe- und Transporttätigkeit

Polizei Pressemeldungen OOE

Wasserstände Pram und Zubringer

Aufruf an alle!
Die Freiwillige Feuerwehr Andorf sucht jedwede Dokumente bzw. Dinge aus früheren Zeiten, welche einen Bezug zur Feuerwehr Andorf aufweisen. Leihgaben wären ebenso erwünscht.